Weltmeistertitel "erpaddelt". Jette Fischer und Wilhelm Eitzen siegen mit ihrem Pappboot.

Mit dem wunderschönen Pappboot "Taucher O. Wulff 3" aus der Cuxhavener Garagenwerft sicherten sich Jette Fischer und Wilhelm Eitzen bereits zum zweiten Mal den Titel eines "Pappboot-Hochsee-Weltmeisters". Foto: Witthohn

Mit dem wunderschönen Pappboot "Taucher O. Wulff 3" aus der Cuxhavener Garagenwerft sicherten sich Jette Fischer und Wilhelm Eitzen bereits zum zweiten Mal den Titel eines "Pappboot-Hochsee-Weltmeisters". Foto: Witthohn

HELGOLAND. Hunderte von gut gelaunten Zuschauern an der Landungsbrücke, die voller Spannung auf das Treiben auf dem Wasser achten. Wenn dieses Szenario auf Helgoland zu sehen ist, ist klar: Es ist wieder "Hochsee-Pappboot-Weltmeisterschaft" angesagt.

So war es auch am vergangenen Sonnabend. Und wieder mit dabei die Cuxhavener Jette Fischer und Wilhelm Eitzen, der schon zehn Pappboote in den letzten acht Jahren an den Start schickten.

Auch diesmal waren es mit dem "Haribo-Boot", Kapitän Rudolf Mensendiek, und dem "Taucher O. Wulff 3" zwei Pappboote. Plural?

Seit Jahren werden in der "Garagenwerft" in der Gartenstraße gleich mehrere Pappboote produziert. Die Werft boomt, auch wenn damit kein Geld verdient wird. Denn Wilhelm Eitzen fertigt Pappboote mittlerweile auch für Helgoländer Kinder und Freunde an.

Viele Fotos wurden schon vor dem Start geschossen

"Es macht mir viel Spaß, zunächst kreativ zu sein und Schiffe auszusuchen, die einen Nachbau im kleinen Format und aus Pappe lohnen. Und die anschließend natürlich auch fahrtüchtig sein sollten. Ist die Entscheidung für ein Schiff gefallen, geht es in die Garagenwerft, wo dann handwerkliches Geschick gefordert ist", schmunzelt Wilhelm Eitzen, der selbst auch schon einmal das Pappbootrennen auf seiner allerliebsten Insel Helgoland gewonnen hat. Und der nun eine weitere Krönung seiner Karriere mit seiner "Ersten Steuerfrau" Jette Fischer erlebte. Denn das kongeniale Pappboot-Duo Eitzen/Fischer sicherte sich unter dem Jubel der Fans erneut den begehrten Titel eines "Pappboot-Hochsee-Weltmeisters".

Zunächst sorgte schon der Aufmarsch der Pappboote für ein reges Interesse des Publikums. Drei der vier teilnehmenden Boote lagen pünktlich an der Landungsbrücke und wurden von dem geneigten Publikum bestaunt. Die Kapitäne, Steuerfrauen und Besatzungsmitglieder mussten sich immer wieder interviewen lassen, Helgoländer und Touristen schossen unglaublich viele Fotos – und das schon vor dem Start.

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