Weltgebetstag aus Suriname. Viele Gottesdienste werden am Freitag, 2. März, gefeiert.

In den letzten Jahres ist das soziale Gleichgewicht in Suriname aus den Fugen geraten. Dies wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. Darauf will der diesjährige Gottesdienst zum Weltgebetstag aufmerksam machen. Foto: WGT-Komitee

In den letzten Jahres ist das soziale Gleichgewicht in Suriname aus den Fugen geraten. Dies wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. Darauf will der diesjährige Gottesdienst zum Weltgebetstag aufmerksam machen. Foto: WGT-Komitee

KREIS CUXHAVEN. Intensiv haben sich Gruppen in zahlreichen Gemeinden des Kirchenkreises Cuxhaven-Hadeln in den vergangenen Wochen mit dem südamerikanischen Land Suriname beschäftigt. Der Grund: Frauen aus Surinam zeichnen in diesem Jahr für den Gottesdienst am Weltgebetstag verantwortlich.

Suriname ist nicht einmal halb so groß wie Deutschland und vereint afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Dank des subtropischen Klimas entstand eine vielfältige Flora und Fauna. Rund 90 Prozent des Landes bestehen aus tiefem, teils unberührtem Regenwald. Mit seinen rund 540 000 Einwohnern ist Surinam ein ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindu-Tempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römisch-katholischen Kirche spielt vor allem die Herrnhuter Brüdergemeine eine bedeutende Rolle. Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet

In folgenden Gemeinden wird der Weltgebetstag am Freitag, 2. März, mit einem Gottesdienst gefeiert: • Hechthausen, Marienkirche, um 18 Uhr. • Cuxhaven, Emmaus, um 19 Uhr. • Odisheim, Steinau und Ihlienworth, Gemeindehaus Steinau um 19.30 Uhr. • Neuenkirchen, Nordleda, Osterbruch, St.-Petri-Kirche Osterbruch, um 19 Uhr. • Otterndorf und Wanna, Heilig-Kreuz in Otterndorf, um 19.30 Uhr. • Lamstedt, Gemeindehaus, um 19.30 Uhr. • Basbeck, Osten, Oberndorf, St.-Ansgar und Warstade, Christuskirche, um 19 Uhr. • Cadenberge, Wingst , St.-Michaelishaus, um 15 Uhr. • Bülkau und Kehdingbruch, in Bülkau, um 14.30 Uhr. • Geversdorf und Neuhaus, um 19 Uhr. ts