Was wird aus unserem Europa? Cuxhavener zu Besuch bei David McAllister (MdEP).

David McAllister empfing Cuxhavener aus Reihen von Vereinen, um ihnen "sein" Europäisches Parlament näher zu bringen. Und McAllister warb eindringlich für die großen Chancen eines vereinigten Europas. Foto: © European Union 2017"

David McAllister empfing Cuxhavener aus Reihen von Vereinen, um ihnen "sein" Europäisches Parlament näher zu bringen. Und McAllister warb eindringlich für die großen Chancen eines vereinigten Europas. Foto: © European Union 2017"

BRÜSSEL. Was macht Europa aus? Wie arbeitet eigentlich das Europäische Parlament? Welche Herausforderungen müssen in den nächsten Jahren von der EU gemeistert werden? Fragen, die Vertreter von Cuxhavener Vereinen ihrem Europaabgeordneten David McAllister in Brüssel stellten.

Und David McAllister nahm sich sehr viel Zeit, um für ein vereinigtes Europa zu werben. Der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen gehört dem EU-Parlament seit 2014 an, ist als Nachfolger des einflussreichen Elmar Brok (CDU) Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe und Vorstandsmitglied der EVP-Fraktion. Und David McAllister ist auch Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Außerdem gehört er der Delegation für die Beziehungen zur Parlamentarischen Versammlung der NATO an.

Und er hat noch ein "wichtiges Amt" inne: Erst vor kurzem wurde er zum Oldenburger Grünkohlkönig gewählt.

Zunächst besuchte die Cuxhaven Gruppe das EU-Parlament und nahm zwei Stunden lang an einer höchst interessanten Sitzung teil. Themen waren der Brexit und der Beschluss der Kommission, im Hinblick auf die Lage in Polen das Verfahren gemäß Artikel 7 Absatz 1 EUV einzuleiten.

Zahlreiche Rednerinnen und Redner der verschiedensten Fraktionen und aus den unterschiedlichsten Ländern nutzten die Möglichkeit, sich in die Debatte einzubringen. Schnell wurde klar, dass die eher rechten Parteien auf Seiten der polnischen Regierung stehen, alle anderen auf der anderen Seite.

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Herwig V. Witthohn