Viele Exotische "Durchreisende". Besuch im Fanggarten des Instituts für Vogelforschung.

Dr. Jochen Dierschke vor der Helgolandreuse, von denen gleich drei Stück im Fanggarten der Vogelwarte aufgestellt sind. Foto: Witthohn

Dr. Jochen Dierschke vor der Helgolandreuse, von denen gleich drei Stück im Fanggarten der Vogelwarte aufgestellt sind. Foto: Witthohn

HELGOLAND. Es gibt viele verschiedene Vogelarten auf Helgoland. Einige der 434 Arten nisten auf der markanten Insel, viele andere ziehen zu ihren Winter- oder Sommerquartieren und sind nur auf der Durchreise. Mit den verschiedenen Vogelarten beschäftigt sich das Institut für Vogelforschung (IfV) auf Helgoland intensiv.

Und dabei gibt es immer wieder einmal auch sogenannte "Juhu-Erlebnisse", wie der Technische Leiter der außeruniversitären Forschungseinrichtung IfV, die dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur untersteht und dessen Hauptsitz in Wilhelmshaven angesiedelt ist, Dr. Jochen Dierschke, berichtet. "Vor kurzem haben wir in unserem Fanggarten eine Weißbart-Grasmücke fangen können. Einen Singvogel dieser Art haben wir zuletzt vor zehn Jahren registriert."

Man sieht Maskenwürger und Berg-Braunellen

Exotische "Durchreisende" sind auf Helgoland keine Seltenheit. Da registriert und beringt man auch schon mal einen Maskenwürger oder eine Bergbraunelle. Die wissenschaftliche Arbeit steht natürlich im Vordergrund der Vogelwarte, wie sie im Namenszusatz immer noch heißt. Das hat traditionelle Gründe, denn 1891 hob Heinrich Gätke mit seinem Buch "Die Vogelwarte Helgoland" die Bedeutung Helgolands für die Vogelzugforschung hervor. Die Vogelwarte Helgoland wurde am 1. April 1910 gegründet. Stand früher die Vogelzugforschung im Fokus, so ist diese heute immer noch wichtig, wurde allerdings um die Seevogelökologie erweitert.

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