Plattdeutsches Theater. "Twee Börgermeister för een Hallelujah".

Der Theaterclub Gemütlichkeit für im Januar und Februar das turbulente Stück "Twee Börgermeister för een Hallelujah" auf. Foto: Lütje

Der Theaterclub Gemütlichkeit für im Januar und Februar das turbulente Stück "Twee Börgermeister för een Hallelujah" auf. Foto: Lütje

OSTENDORF. Die Theatergruppe des Club Gemütlichkeit Ostendorf möchte ihr Publikum auch in diesem Winter mit einem neuzeitlichen plattdeutschen Dreiakter erfreuen. Zur Aufführung kommt der Schwank von Carsten Schreier "Twee Börgermeister för een Hallelujah".

Zum Inhalt: Reiners Frau Hilde hat ihren Mann aus dem Haus gewiesen und so nörgelt der Bürgermeister an seinen Mitarbeitern herum. Sekretärin Regina und Hausmeister Klausi werden nur gescheucht. Zudem sorgen Paula und der stotternde Postbote Tom für Unruhe im Büro des Bürgermeisters. Bei den Vorbereitungen für den Besuch des Bischofs und seiner Haushälterin Maria stürzt Reiner von der Leiter und wird bewusstlos. Diese Situation nutzen seine Frau und die Gescheuchten aus, ihm einen Denkzettel zu verpassen. Als Reiner wieder zu sich kommt lassen sie ihn in dem Glauben, er sei gestorben. Während der Bürgermeister tot zu sein glaubt, bespaßen sich Ehefrau Hilde und Hausmeister Klausi. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine unterhaltsame Geschichte mit einem Hausmeister der Bürgermeister spielt und einem Bischof, der als Heiratswilliger mit seiner Haushälterin verkuppelt werden soll. Über dem ganzen "schwebt" aber Reiner, der sich unsichtbar mit Flügeln durch die Akte bewegt. Schließlich wird den Akteuren das Spiel mit Reiner, der gern wieder zu den Lebenden zurückkehren möchte, unheimlich.

Neuzeitlicher Dreiakter auf Plaatdeutsch

So verwandeln sich Tom und Paula in einen Voodoo-Priester und eine Hellseherin mit Glaskugel, die mit ihren "magischen Kräften" den Reiner wieder ins Leben zurückholen sollen. Die Zuschauer sind bis zum Schluss gespannt, ob diese Aktion gelingt und Reiner ein besserer Mensch wird.

Folgende Akteure stehen auf den berühmten Brettern, die die Welt bedeuten: Marc Noetzelmann, Heide Pape, Hans Dieter Müller, Karola Heinbockel, Erika Lütje, Fabian Quell, Marita Schade und Wilfried Lütje. Davor sitzt seit im "Kasten": Peter Weber.

Gezeigt wird das Stück nur im Ostendorfer Dorfgemeinschaftshaus an den Sonntagen, 14. und 21. Januar. Beginn ist jeweils um 13.30 Uhr. Im Anschluss werden die Tische für das reichhaltige Kaffee- und Tortenbuffet aufgestellt, um in geselliger Runde den Nachmittag ohne Hetze ausklingen zu lassen.

Für die Teilnahme ist unbedingt eine Anmeldung beim Spielleiter Wilfried Lütje unter der Telefonnummer (0 47 69) 260 oder (0 15 20) 354 08 30 erforderlich. Die beiden Abendvorstellungen finden an den Sonntagen, 28. Januar sowie 4. Februar, jeweils um 19.30 Uhr statt. Hierfür sind beim Spielleiter Wilfried Lütje Platzreservierungen erhältlich. Einlass für alle Aufführungen ist jeweils eine Stunde vor Beginn. ku

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