Diese Reise wird nie vergessen. Kai Adam und Rene Oswald legten 10 500 Kilometer zurück.

Das Maskottchen vom Kinderhospiz, der Pelikan Benjamin und die Kugelbake vor dem T4-Bus, der gerade an der schwedisch-norwegischen Grenze stoppt. Foto: Oswald

Das Maskottchen vom Kinderhospiz, der Pelikan Benjamin und die Kugelbake vor dem T4-Bus, der gerade an der schwedisch-norwegischen Grenze stoppt. Foto: Oswald

CUXHAVEN. Es sollte das Abenteuer ihres Lebens werden und nun, sechs Wochen nach der Rückkehr vom Baltic Sea Circle, sind sich die beiden Cuxhavener Kai Adam und Rene Oswald einig: Das war das Abenteuer unseres Lebens.

Die "Nördlichste Rallye der Welt", die um die Ostsee herumführt, ist eine Charity-Veranstaltung. Als die Cuxhavener davon erfuhren, überlegten sie nicht lange, meldeten sich an und entschieden sich sofort, das Geld, das von ihnen während der Rallye gesammelt wird, dem Kinderhospiz Cuxhaven-Bremerhaven zur Verfügung zu stellen.

Cuxhavener Firmen unterstützten die beiden von Beginn an mit Geld- und Sachleistungen. Dazu zählten Plambeck Holding, Garten+mehr, Juwelier Ische, Clips der Frisör, Shampoo Shop, Friseur Ponyhof, Autohaus Sven Maske, Voco, Reclame und Fels Elektrotechnik Hemmoor.

Am 16. Juni startete das Cuxhavener Duo gen Hamburg, wo auch übernachtet wurde. Am 17. Juni ging es dann mit dem umgebauten T4-Bus vom Fischmarkt mit insgesamt 250 Teams aus Deutschland, USA, Großbritannien, Spanien, Schweden, Russland, Portugal, Schweiz und Polen auf die anspruchsvolle Strecke.

"Nur im Großraum Hamburg durften wir die Autobahn benutzen. So ging es doch recht gemütlich durch Dänemark über wunderschöne und beeindruckende Brücken zu unserem ersten Anlaufpunkt Sandhammer in Schweden."

Bei der Charity-Rallye geht es nicht darum, wer als Erster die Ziellinie überquert. Stattdessen werden Aufgaben erledigt, die mit Punkten honoriert werden. Beispiel: Wer in Murmansk ein Foto von sich und einem nuklear-betriebenen Eisbrecher schießt, bekommt Punkte. Außerdem sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vielen Menschen in Kontakt kommen und dies im Tagesprotokoll auch festhalten.

In der Umgebung von Sandhammer besuchten die Cuxhavener eine besondere Sehenswürdigkeit: Den Autofriedhof von Ryd im Moor Kyrkö Mosse. Von Menschen geschaffene Gebilde, die langsam aber sicher von der Natur erobert werden. Der ehemalige Torfstecher Åke Danielsson kaufte die alte Schönheiten und sammelte sie auf seinem Waldstück im Moor.

Von Sandhammer aus ging es weiter in Richtung Köpping. In der Region Östersund gibt es viele Seen. Da es sehr heiß war, sprangen Kai und Rene schnell in einen See, um sich abzukühlen. Bei der Wassertemperatur gelang dies innerhalb von Sekunden...

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Herwig V. Witthohn

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