Ein perfekter Tag auf Helgoland. Auf dem roten Felsen gibt es viel zu entdecken.

Wer mit dem Fahrstuhl zum Oberland möchte, muss in Coronaviruszeiten etwas mehr an Geduld mitbringen. Abstand halten ist wichtig. Foto: Witthohn

Wer mit dem Fahrstuhl zum Oberland möchte, muss in Coronaviruszeiten etwas mehr an Geduld mitbringen. Abstand halten ist wichtig. Foto: Witthohn

HELGOLAND. Wie sieht eigentlich ein perfekter Helgoland-Tag aus? Nun, ein Tag, an dem man viel unternimmt.

Früh aufgestanden und gefrühstückt, geht es gleich auf den Rundweg im Oberland. Vorbei an den Heidschnucken und Gallowayrindern des Pony-Clubs ist die Lange Anna das nächste Ziel.

Die Lummenfelsen haben immer etwas tierische Abwechslung zu bieten. Allerdings erschaudere ich, als ich sehe, was die Netzreste und das Plastik, welches zum Nestbau von den Altvögeln verarbeitet wird, bei den Jungvögeln anrichten.

Es sind nicht gerade wenige verendete Tiere, die schlaff mit einem Netz oder Plastikstreifen um den Hals vom Felsen baumeln ...

Auch das Neubaugebiet ist einen Abstecher wert

Die frische Luft macht noch nicht müde und so werden die kleinen Gassen des Oberlands durchstreift, das Neubaugebiet erkundet.

Ein Abstecher in die Kleingartenkolonie sollte nicht fehlen. Mit viel Liebe wird hier angepflanzt und auch für die Touristen gibt es viel zu sehen.

Die ersten Geschäfte öffnen und gerade auch im Oberland kann man herrlich stöbern. Natürlich zu günstigen Preisen. Irgendwann geht es dann doch die Treppen hinunter ins Unterland.

Beim Fahrstuhl ist im Moment vieles anders als sonst, Corona sei Dank ... Denn nun werden Personen sogar nur noch einzeln in den Aufzug gelassen, wenn man alleine unterwegs ist. Auch etwas gewöhnungsbedürftig.

Ich mache einen Abstecher hinter das Hotel "Insulaner". In Kooperation mit dem Hotel Rickmers Insulaner veranstaltete die Galerie "popstreet.shop" aus Hamburg bis 2. August die Kunstausstellung "Annas Art Affair" auf Helgoland. Die Bilder und Skulpturen der Kunstrichtungen Popart, Streetart und Urbanart wurden den Besuchern in einem 130 Meter langen Bunker präsentiert. Eine absolut faszinierende Atmosphäre.

Lesen Sie bitte weiter auf der Seite 8.

Herwig V. Witthohn