Es heißt "auf zu neuen Wegen". "KulturPur" präsentiert erstmals klassische Musik.

Die "Mirror Strings" werden in Osterbruch im Dorfsaal erwartet. Foto: Mirror Strings

Die "Mirror Strings" werden in Osterbruch im Dorfsaal erwartet. Foto: Mirror Strings

OSTERBRUCH. KulturPur geht neue Wege und präsentiert am Sonnabend, 22. Februar, ab 20 Uhr auf dem Osterbrucher Dorfsaal erstmals klassische Musik. Mit den "Mirror Strings" bietet der Kulturverein in Osterbruch seinen Gästen jedoch Klassik nicht klassisch an, sondern hat ein weltweit einzigartiges Ensemble engagieren können.

Zwei Gitarren treffen auf zwei Celli - eine unerhört spannende Besetzung. Losgelöst von Konventionen erklingt so beispielsweise die bekannte Holberg Suite von Edvard Grieg in faszinierend dynamischer und außergewöhnlicher Art und Weise.

Ihre Interpretation, so kunstvoll aufgestrichen und zurechtgezupft, dass man nicht eine Sekunde den Eindruck hat, man höre alte oder altbekannte Musik.

Alles klingt neu und aktuell und doch ist Griegs Vorstellung von Holbergs Zeit zum Greifen nah. "Mirror Strings" ist innovativ und inspirierend: Komponistinnen und Komponisten aus der ganzen Welt komponieren eigens für das Quartett und bringen ihre eigene Kultur, ihren eigenen Background und Persönlichkeit ein.

Also auch hier: Keine Konventionen - von Minimal Music, Rock/Pop zu zeitgenössischen Effekten und Muezzin-Rufen. Das Quartett arbeitet genreübergreifend: Die eigenen Bearbeitungen und Programme schaffen einen musikalisch vielfältigen und kommunikativen Raum. Konzerte der "Mirror Strings" berühren direkt und persönlich, springen von großer Lockerheit zu tiefer Emotionalität und lassen endlich auch in der klassischen Musik das Konzert zu einem gemeinsamen Moment des Publikums und der Musiker/innen werden.

Die "Mirror Strings" sind: Luisa Marie Darvish Ghane (Gitarre), Johann Jacob Nissen (Gitarre), Samuel Selle, (Cello) und Philipp Wentrup (Cello).

Der Eintritt für dieses Konzert kostet 20 Euro an der Abendkasse und 15 Euro im Vorverkauf im Dorfladen Osterbruch und im Meehrhus in Otterndorf. ku/hwi