Große Liebe zum Instrument. Akkordeonfreunde Cuxhaven stehen auf der Speeldeel-Bühne.

Die Akkordeonfreunde Cuxhaven spielen bei dem neuen Stück der Döser Speeldeel "Von’n Fischer un sien Fro" eine Rolle. Foto: Hartmut Adelmann

Die Akkordeonfreunde Cuxhaven spielen bei dem neuen Stück der Döser Speeldeel "Von’n Fischer un sien Fro" eine Rolle. Foto: Hartmut Adelmann

CUXHAVEN. Die Niederdeutsche Bühne Döser Speeldeel geht neue Wege. Und da verwundert es nicht, das in dem neuen Stück "Von’n Fischer un sien Fro" (Premiere am 10. Oktober) von Regisseur Christian Berg auch neue Akteure auf der Bühne stehen werden.

Denn in dem neuen Stück werden auch die Akkordeonfreunde Cuxhaven vertreten sein. Auf der Bühne und live spielend.

Vor fast genau 38 Jahren wurden die Akkordeonfreunde Cuxhaven als "Akkordeonorchester Nordsee" von dem Cuxhavener Komponisten und Musiker Heinz Drossner gegründet. Auch sein Sohn Ralf agierte als Leiter, ehe 1989 Elke Wiechers folgte. Nun steht Andreas Wunderlich seit dem Jahr 2000 an der Spitze der Akkordeonfreunde. Die acht Hobbymusiker gehen mit viel Spaß an der Freude dem Akkordeonspiel nach. Im Laufe der Jahre gab es viele Höhepunkte zu verzeichnen. Auftritte im Dortmunder Westfalenpark, in Hannover und Berlin, in Vannes, beim Hamburger Hafengeburtstag oder beim "Gezeiten"-Projekt von Markus Stockhausen mit über 300 Musikern in der Grimmershörnbucht. Die Bandbreite der Akkordeonfreunde ist verblüffend.

Gespielt wird nicht nur maritimes Liedgut, sondern dazu kommen Evergreens, leichte klassische Musik, Musicalmelodien wie Phantom der Oper oder Memory aus Cats. "Man darf sich übrigens nicht vom Namen täuschen lassen. Bei uns sind nicht nur Akkordeonspielerinnen und -spieler willkommen. Gerne auch Musiker, die Keyboard, Orgel, Gitarre, Bassgitarre oder Percussion spielen", betont Andreas Wunderlich. Er würde sich sehr freuen, Interessierte beim Probenabend montags von 19 bis 20.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Marien begrüßen zu können.

Doch wie kamen die Akkordeonfreunde zur Döser Speeldeel? "Bühnenbildner Detlef Ortmann sprach Kerstin Riepenhusen an und als wir das erfuhren, waren wir doch Feuer und Flamme. Allerdings werden nicht alle Akkordeonfreunde auf der Bühne stehen. Ich habe die wunderbare Musik von Frank Grischek dreistimmig umgeschrieben und werde am Keyboard stehen. Elke Haude, Stefanie Raulfs, Kerstin Riepenhusen und Ursula Schäuble werden Akkordeon spielen. Für uns eine völlig neue Herausforderung, der wir uns allerdings sehr gerne stellen", berichtet Andreas Wunderlich. Herwig V. Witthohn