Akrobatik auf höchstem Niveau. Thomas Otto führte zauberhaft durch "Simply the best".

Chris Tees und Maryna Sakhokiia zeigten grandiose Rollschuhakrobatik. Foto: Witthohn

Chris Tees und Maryna Sakhokiia zeigten grandiose Rollschuhakrobatik. Foto: Witthohn

BREMEN. Varieté in Reinform erleben die Gäste bis 8. September im GOP Varieté-Theater Bremen. In "Simply the best" präsentierte der großartige Zauberkünstler Thomas Otto am vergangenen Donnerstag bei der Premiere nicht nur bereits in Bremen bekannte Stars der Varieté-Szene, sondern auch neue Gesichter, die zum ersten Mal im GOP Bremen auf der Bühne standen.

GOP-Direktor Philipp Peiniger konnte nicht nur die "Weltpremiere" dieser Show in 2019 verkünden, sondern auch die Premiere von Stelzen-Artistik durch "Jump’n’Roll" in einem GOP-Theater.

Als der zaubernde Moderator Thomas Otto die Bühne betrat, zog er das Publikum von Beginn an in seinen Bann. Es begann mit kleinen Zaubertricks, die sich im Laufe der Show zu unglaublichen Demonstrationen seines Könnens weiter entwickelten. Immer wieder band er das Publikum in seine Moderation ein – die Personen, die in der ersten Reihe saßen (aber nicht nur die), durften die Show unfreiwillig, aber mit viel Spaß, mitgestalten.

Diese Körperbeherrschung sucht ihresgleichen

Den ersten Auftritt der Künstler hatte der Pantomime Herr Niels - in Cuxhaven seit der letzten Sportgala nun wirklich kein Unbekannter. Auf seine unnachahmliche Art, mit nur wenigen Accessoires ausgestattet und einer Körperbeherrschung, die ihresgleichen sucht, erntete Herr Niels die ersten Beifallsstürme.

Dann feierte "Jump’n’Roll" ihren Premieren-Auftritt. Es kommt in den Zirkusmanegen und den Varieté-Theatern nicht allzu oft vor, dass Artisten auf Stelzen agieren. Doch Anatoli Sitnikov, Kirill Alekseev und Hryhorii Bloschenko aus Russland sind Meister ihres Fachs. Mit ihren flexibel-elastischen Power Hoppers fegten sie dynamisch über die Bühne, zeigten waghalsige Salti und beim Seilspringen ging es gleich in luftige Höhen. Dazu die Energie, die die drei Moskauer Jungs auf der Bühne versprühen - auch bei ihrem engagierten Auftritt zog das Publikum voll mit.

Lesen Sie bitte weiter auf der Seite 2. Herwig V. Witthohn