Obstbautage zum Saisonauftakt. Fachausstellung mit Maschinen und Vorträgen.

Die " Norddeutschen Obstbautage" starten am 11. Februar in Jork. Foto: Landvolk

Die " Norddeutschen Obstbautage" starten am 11. Februar in Jork. Foto: Landvolk

JORK. Mit den Norddeutschen Obstbautagen starten die Obstbauern an der Niederelbe in das Jahr. Vom 11. bis 16. Februar findet die gelungene Kombination aus einer Fachausstellung mit Maschinen und Geräten für den modernen Obstbau und Vortragsveranstaltungen wieder in Jork statt.

Auf dem Festplatz können spezielle Traktoren für den Obstbau, Lagerräume oder neue Ideen für den Hofladen besichtigt werden.

Die Vortragsveranstaltung in der Altländer Festhalle knüpft mit den Vorträgen des Obstbauzentrums Esteburg an das Ext-remjahr 2018 an und hat den Klimawandel als Schwerpunkt. "Wasser als knapper Produktionsfaktor?" und "Sonnenbrand an Äpfeln" lauten einige der thematischen Schwerpunkte.

"Ist da wirklich Gift im Essen?"

Im verbandspolitischen Teil, den der Kreisbauernverband Stade organisiert, beantwortet am 14. Februar ab 15 Uhr Prof. Andreas Hensel als Präsident des Bundesinstitutes für Risikobewertung die Frage "Ist da wirklich Gift im Essen?". Außerdem hat an diesem Tag der Berufsnachwuchs seinen festlichen Auftritt: Die Absolventen der Fachrichtung Obstbau aus den Jahrgängen 2016 bis 2018 erhalten ihre Meisterbriefe, die drei Besten werden besonders gewürdigt.

Zum Auftakt bietet das Landvolk geladenen Gästen einen Einblick in die Neuheiten der Fachausstellung. An der Niederelbe gibt es nach den neuesten Zahlen der Baumobsterhebung von 2017 insgesamt 565 Obsthöfe. Sie bewirtschaften 10.063 Hektar (ha) Obstplantagen, diese Flächen sind zu fast 90 Prozent mit Apfelbäumen bepflanzt. Gegenüber 1992 hat sich die Zahl der Obsthöfe um fast 1.000 auf nahezu ein Drittel reduziert, die bewirtschaftete Fläche dagegen ist mit 10.000 ha fast konstant geblieben. lpd/hwi