Wie kommen die Leute zur Arbeit? Stadt Cuxhaven startet in Kürze Online-Umfrage.

Der Mitarbeiterparkplatz von Cuxport: ein Beispiel für die unterschiedlichen Verkehrsmittel, die Beschäftigte für ihren Weg zur Arbeit wählen. Auto, Fahrrad, Motorroller und Motorrad. Vor dem Verwaltungsgebäude gibt es eine vorbildlich überdachte Abstellanlage.  Foto: Sassen

Der Mitarbeiterparkplatz von Cuxport: ein Beispiel für die unterschiedlichen Verkehrsmittel, die Beschäftigte für ihren Weg zur Arbeit wählen. Auto, Fahrrad, Motorroller und Motorrad. Vor dem Verwaltungsgebäude gibt es eine vorbildlich überdachte Abstellanlage. Foto: Sassen

CUXHAVEN. Mitte Januar beginnt die Agentur B.A.U.M. aus Berlin im Auftrag der Stadtverwaltung mit einer Bürgerbefragung im Internet zum Thema Mobilitätsverhalten. Beteiligen kann sich jede Person aus Cuxhaven.

Dabei gibt es sogar etwas zu gewinnen: Ein hochwertiges Faltrad, das in Bussen und Bahnen kostenlos als Gepäckstück mitgenommen werden kann, sowie fünf Monatskarten der KVG für das Stadtgebiet und zehn Fahrradkarten der Elbe-Weser-Region. Die Preise werden unter den Teilnehmern verlost, die ihre Adresse angeben. Die Befragung ist ansonsten anonymisiert.

Baudezernent Martin Adamski und Thomas Hasse aus der Abteilung Straße und Verkehr der Stadtverwaltung informierten über die Zielsetzung der groß angelegten öffentlichen Beteiligung. Zu dem Verfahren gehört auch ein nachgeschalteter Mobilitätsworkshop sowie ein Nachhaltigkeitsworkshop, die bereits für Anfang März und Mitte Februar geplant sind.

Bei der Mobilität geht es zunächst um die Frage, wie und wie oft die Cuxhavener welche Wege zurücklegen - ob zu Fuß, mit dem Auto, dem Taxi, dem Rad, dem Bus oder der Bahn. Gefragt wird beispielsweise nach den Wegen zur Arbeit, zur Schule, zur Sporthalle oder zum Einkaufen.

Es geht vor allem um Strecken, die regelmäßig zurückgelegt werden, oft mit dem Auto. Vielleicht wären Bürger bereit, im Nahverkehr auf das Rad oder den Bus umzusteigen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt wären, meint Adamski. Dazu könnten zum Beispiel auch bezuschusste Tarife für Bus oder Taxifahrten gehören. "Wir wollen zunächst einmal nichts ausschließen. Später werden wir sehen, was sinnvoll und finanzierbar ist", beschreibt Adamski die Ausgangssituation. ts

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