Das passt absolut zusammen. AAG-Orchester reiste in die Partnerstadt Hafnarfjördur.

Die Jugendlichen aus Hafnarfjördur und Cuxhaven machten nicht nur gemeinsam Musik, sondern hatten zusammen auch viel Spaß. Foto: Olga

Die Jugendlichen aus Hafnarfjördur und Cuxhaven machten nicht nur gemeinsam Musik, sondern hatten zusammen auch viel Spaß. Foto: Olga

HAFNARFJÖRDUR. Da wächst etwas zusammen, was wirklich zusammen passt. Kürzlich reiste das Orchester des Amandus-Abendroth-Gymnasiums nach Hafnarfjördur, um am 3. Musikaustausch mit der Tonlista Skola teilzunehmen.

Die rund 30 Jugendlichen, die unter der Leitung von Uli Schultz, Friederike Wollny und Sibylle Meister nach Island gereist waren, wurden nach der Ankunft jeweils zu zweit auf isländische Gastfamilien verteilt.

Schon einen Tag später probten die Cuxhavener Jugendlichen gemeinsam mit den isländischen Jugendlichen. Und zwar deutsche und isländische Volkslieder, die für ein Orchester vertont worden sind. Als leitende Akteure waren dabei Armann Helgason, Sigrun Jonsdottir , Ingibörg Thorsteinsdottir, Laufey Petursdottir und Uli Schultz im Einsatz. Neben den sieben isländischen Volksliedern wurden Titel wie "Bunt sind schon die Wälder", "Winde wehen, Schiffe gehen", "Wo die Nordseewellen" oder "Haartleed", geprobt. Nach den intensiven Proben wurde sich gemeinsam im Schwimmbad erholt.

Den Schieferplatten ganz besondere Töne entlockt

Am nächsten Tag war eine Wanderung angesagt, die am Leuchtturm Grotta von Reykjavik begann.

Wiederum einen Tag später ging es zum Wasserfall Barnafoss und den heißen Quellen Deildartunguhver. "Es war ein fantastisches Erlebnis, mit Páll zu musizieren, Sigrun startete eine Session mit den Kindern, die ihre Instrumente mitgenommen hatten, und andere spielten auf Pálls Steinen", berichtete Friedrike Wollny ganz begeistert. Die Schieferplatten, denen von Páll Töne entlockt werden, gab es auch schon im deutschen Fernsehen zu sehen. Und in dem Moment, wo die Jugendlichen aus Cuxhaven und Hafnarfjördur Páll besuchten, drehte ein isländisches Fernsehteam vor Ort. In Reykjavik hatten die Cuxhavener die Gelegenheit, in der Harpa an einer Probe des isländischen Symphonieorchesters teilzunehmen und bekamen eine Backstage-Führung. Anschließend stand ein Besuch des Walmuseums auf dem Programm. Am Mittwoch fand sich unter Mitwirkung von Sigrun dann eine Samba-Gruppe zusammen, die spontan Musik machte. Und dann stand ein besonderer Ausflug auf dem Programm. Auf dem Rücken von Islandpferden ging es in die Wildnis. Eine Erfahrung der anderen Art. Eine Wanderung zu einem Krater rundete einen erneut rundum gelungenen Tag ab. Herwig V. Witthohn

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