Warum Fische schwimmen. 10. Tag des Fisches im Natureum Niederelbe.

Beim Schnupperangeln im Rahmen des "Tag des Fisches" wurden von den Jugendlichen im Neuhäuser Kanal reichlich Fische gefangen. Urkunden und Medaillen überreichte Profianglerin Babs Kijewski anschließend im Natureum Niederelbe. Foto: Mätzig

Beim Schnupperangeln im Rahmen des "Tag des Fisches" wurden von den Jugendlichen im Neuhäuser Kanal reichlich Fische gefangen. Urkunden und Medaillen überreichte Profianglerin Babs Kijewski anschließend im Natureum Niederelbe. Foto: Mätzig

BALJE. Am Sonntag drehte sich im Natureum Niederelbe wieder alles um Fische und Angeln. Der "Tag des Fisches", den der Angelsportverein Neuhaus (ASV) seit zehn Jahren auf dem weitläufigen Gelände des Natureums ausrichtet, zieht die Petrijünger in Scharen an die Ostemündung.

"Wir sind mit der Resonanz mehr als zufrieden", freute sich Natureum-Geschäftsführer Lars Lichtenberg beim Blick über das rege Treiben auf dem Gelände. Diesen Worten schloss sich Walter Zehm, Pressewart des ASV Neuhaus, ohne Einschränkungen an: "Die Veranstaltung ist hervorragend besucht und das Interesse der Besucher an den Informationsständen sehr ausgeprägt. Das beweist, dass wir Angler in der Öffentlichkeit noch eine hohe Akzeptanz genießen."

Rund 800 Interessierte nutzten die Veranstaltung, um sich an den vielen Informations- und Verkaufsständen über die neuesten Angeltrends zu informieren und sich mit Ködern sowie dem erforderlichen Equipment einzudecken.

Alle Facetten der Angelei vertreten

Die Experten des ASV Neuhaus beantworteten den Besuchern alle Fragen rund um die Angelei: Ob Kunstköder, Fischen mit Kopf-, Feeder- oder Match-Rute, ob Karpfen-, Raubfisch- oder Meeresangeln - alle Bereiche waren an den verschiedenen Informationsständen vertreten und wurden von den Mitgliedern des ASV ausführlich erklärt. Die Besucher konnten die verschiedenen Angeltechniken inklusive der hohen Kunst des Fliegenfischens auch selber einmal ausprobieren.

Warum können Fische eigentlich schwimmen? Diese Frage beantwortete der Pädagoge Rainer Himmighofen anhand von Wasserexperimenten unter Einsatz von Zitronen, Kokussnüssen und einem Modellfisch sehr anschaulich und nachvollziehbar.

Aber auch die Natur um die Gewässer fand ihren Raum: Das Lernmobil der Jägerschaft Stade war vor Ort und hatte unter anderem zahlreiche Präparate von heimischen Tieren an Bord. "Die Anschaulichkeit ist wichtig und gerade Kinder müssen angesprochene Dinge auch mal berühren können, damit ihr Interesse geweckt wird", erklärt Peter Schneider, Obmann für Lernen und Natur bei der Jägerschaft.

Zum runden Geburtstag dieser Veranstaltung hatte man sich mit Babs Kijewski außerdem einen richtigen Stargast geleistet - quasi eine Helene Fischer der Angelszene, deren Bekanntheitsgrad auch in Neuhaus beeindruckend war. Siegfried Mätzig

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