Afrika steht im Mittelpunkt. Neue Re-Art-Ausstellung wird am Donnerstag eröffnet.

"Re-Art meets Africa": Rund 400 Arbeiten von 50 Künstlern sind in der Ihlienworther Re-Art-Halle zu sehen, darunter Bilder des afrikanischen Malers Youss Atacora. Die Vernissage ist am Donnerstag, 9. August, 19 Uhr. Foto: Mangels

"Re-Art meets Africa": Rund 400 Arbeiten von 50 Künstlern sind in der Ihlienworther Re-Art-Halle zu sehen, darunter Bilder des afrikanischen Malers Youss Atacora. Die Vernissage ist am Donnerstag, 9. August, 19 Uhr. Foto: Mangels

IHLIENWORTH. Das Re-Art-Raumschiff ist wieder gelandet. Doch längst sind die "Außerirdischen" keine Fremden mehr. Ausstellungskurator Samuel J. Fleiner, im Herzen längst ein Ihlienworther, und seine Künstlerschar haben die triste Lagerhalle des Bauhofs erneut in eine "Villa Kunterbunt" verwandelt. Die Ausstellung "Re-Art meets Africa" wird am Donnerstag, 9. August, 19 Uhr, eröffnet.

Insgesamt werden rund 400 Arbeiten von 50 Künstlern in der Ihlienworther Re-Art-Halle, Zum Schönenfelde 3, ausgestellt - Gemälde, Skulpturen und Installationen. Im Mittelpunkt der neuen Re-Art-Schau steht - wie der Ausstellungstitel schon sagt - der Kontinent Afrika. "Wir zeigen Kunst aus Benin, Burkina Faso, Ghana, Liberia, Mosambik Nigeria, Simbabwe, Tansania und Südafrika", sagt Ausstellungskurator Samuel J. Fleiner. Aber auch Künstler aus dem deutschsprachigen Raum nähern sich dem schwarzen Kontinent auf Augenhöhe.

Schirmherr der Ausstellung ist der CDU-Politiker Michael Gahler. Der Hesse ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments und als Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zum Panafrikanischen Parlament mit den Herausforderungen und Chancen des afrikanischen Kontinents vertraut.

Die Ausstellung "Re-Art meets Africa" soll helfen, den Blick in Deutschland zu verändern, in dem Afrika gerne als Chiffre für Krankheit, Krieg und Krisen gesehen wird. "Afrika ist der Kontinent der Zukunft", glaubt Samuel J. Fleiner. "Viele junge, gut ausgebildete, intelligente und hoch talentierte Menschen warten dort auf ihre Chance." In Fleiners Augen ist die deutsch-europäische Sichtweise auf Afrika häufig zu negativ. Fleiner: "Ich hoffe, dass der eine oder andere Besucher erkennt, dass es viel Kreativität und Talent in Afrika gibt."

Die Ausstellung "Re-Art meets Africa" ist bis zum 10. Oktober zu sehen. Geöffnet ist die Schau immer sonnabends und sonntags, jeweils von 10 bis 17 Uhr; an den Landfrauenmarkt-Wochenenden auch freitags von 13 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen zur Ausstellung, auch zum umfangreichen Workshop- und Begleitprogramm, gibt es im Internet unter www.rearthalle.de man