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11./12.2.2017 STADT& LAND KURIER 9 Michael Roesberg zur Elbvertiefung KREIS STADE. Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die eine weitere Vertiefung der Unterelbe- Fahrrinne für die Containerschifffahrt grundsätzlich zulässt, sofern die Schifffahrtsverwaltungen die Planungen nachbessern, hat der Stader Landrat Michael Roesberg daran erinnert, dass es neben der naturschutzrechtlichen Nachbesserungspflicht auch vertragliche Zusagen des Bundes zum Schutz der Elbanrainer vor möglichen Folgeschäden gibt. „Die Deiche müssen sicher, die Nebengewässer und Häfen an der Unterelbe vor Verschlickung geschützt und gut befahrbar bleiben“, so Roesberg. Außerdem habe der Bund den Obstbauern im Alten Land und der Landwirtschaft vertraglich zugesichert, den Schutz der Kulturen vor dem steigenden Salzgehalt des Elbwassers mit entsprechenden Finanzmitteln zu gewährleisten. Roesberg: „Auch wenn unsere Interessen gewahrt sind, wird dennoch bei den Menschen hinter den Deichen ein ungutes Gefühl bleiben. Wir als Anrainer wurden nicht gefragt, ob wir die Elbvertiefung wollen, sondern konnten nur existenzielle Ansprüche sichern.“ Der Wirtschaftsstandort Hamburg werde sich möglicherweise mit der Einsicht abfinden müssen, dass die Entwicklung des Hafens auf Dauer begrenzt ist. Roesberg: „Es wäre zu hoffen, dass die häufig beschworene Hafenkooperation aller norddeutschen Häfen Fahrt aufnimmt und auf Dauer funktioniert.“ ku Surfen unterwegs – aber mit Vorsicht! So nutzen Sie öffentliches W-LAN sicher BUND. Flughafen, Café, Bus: Kostenlose, offene W-Lan- Hotspots sind für viele Menschen unterwegs Oasen zum Arbeiten im Netz. Doch wenn persönliche Zugangsdaten oder E-Mails ins Spiel kommen, sollte man sehr vorsichtig sein. Nicht nur für die Betreiber von Hotspots, auch für deren Nutzer können Risiken entstehen. „Vielen ist nicht klar, dass öffentliche Hotspots Informationen überwiegend unverschlüsselt senden“, sagt Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt. „So können Hacker zum Beispiel sensible Daten wie Passwörter abgreifen oder Schadsoftware auf das Gerät einschleusen.“ Daher ist es ratsam, beim Surfen in fremden Netzen besonders vorsichtig zu sein. Nutzer sollten das automatische Einwählen des Geräts in verfügbare Hotspots deaktivieren und sich nur dann ins Netz einwählen, wenn sie es brauchen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich vorher über das Sicherheitsniveau des Hotspots informieren. Eine verschlüsselte Übertragung erhalten Nutzer zum Beispiel über eine SSLgesicherte Verbindung wie „https“ - erkennbar an einem grünem Schloss in der Adresszeile - oder über ein Virtual Private Network (VPN). Ein VPN ermöglicht eine verschlüsselte Verbindung in ein sicheres Netzwerk. Das wiederum macht eine anonyme Kommunikation möglich. Das Abrufen vertraulicher Daten oder gar das Erledigen von Bankgeschäften in öffentlichen Netzen ist tabu. Wenn es unvermeidbar ist, dann unbedingt eine VPN-Verbindung oder das Mobilfunknetz nutzen. Das ist zwar langsamer und kostet unter Umständen zusätzliches Geld, ist aber sicherer als das öffentliche WLAN. Darüber hinaus sollten der Virenschutz und die Firewall immer auf dem aktuellen Stand sein. Und nicht zuletzt empfiehlt es sich, die Dateiund Verzeichnisfreigaben im Gerät zu überprüfen und gegebenenfalls zu deaktivieren. Schließlich ist es - je nach Konfiguration des Hotspots - möglich, dass das Gerät für andere sichtbar ist. wwp Beim Surfen in öffentlichen Netzen ist äußerste Vorsicht geboten! wwp/Foto: Ergo Group Hoher Prüfaufwand für LED-Scheinwerfer Komplexe Lichttechnik stellt Kfz-Werkstätten vor große Herausforderungen BUND. Was war das früher einfach: Taunus, Käfer und Kadett hatten Scheinwerfer mit H4-Halogenlampen. Die erzeugten Abblend- und Fernlicht. Das Überprüfen und die korrekte Einstellung mit dem Schraubendreher dauerten nur wenige Minuten. Heute ist das anders. Die Revolution in der Lichttechnik ist mit dem Einsatz der Leuchtdioden so richtig in Fahrt gekommen. Ein moderner LED-Scheinwerfer hat 25 LEDs als Lichtquellen. Alle lassen sich einzeln ansteuern und dimmen. Blendfreies Fahren ist damit Realität. Der Fahrer hat immer optimales Licht, und niemand wird geblendet. Diese komplexe Lichttechnik stellt die Kfz-Werkstätten vor große Herausforderungen. Zwar ist die reine Sichtprüfung der Funktionen Abblend-, Fern- und Nebellicht nach wie vor mit dem Scheinwerfer-Prüfgerät möglich. Stellt der Kfz-Mechatroniker jedoch Abweichungen von der Norm fest, lässt sich der Fehler nicht mehr einfach per Schraubendreher beheben. Dann geht es nur mit dem Auslesen der Steuerelektronik und der Neujustierung des Scheinwerfersystems mit einem elektronischen Testgerät weiter. Und das ist nicht mal eben schnell im Vorbeigehen gemacht. Gutes Licht bringt gute Sicht und damit mehr Sicherheit und die Sicherheit sollte jedem Autofahrer auch den Kostenaufwand Wert sein. wwp Absage an Fusion KREIS STADE. „Hat die IHK die Orientierung verloren?“ – in scharfer Form haben die Landräte der Landkreise Stade, Harburg und Lüneburg sowie der Lüneburger Oberbürgermeister Überlegungen der Industrie- und Handelskammer Lüneburg/Wolfsburg eine Absage erteilt, sich stärker in Richtung Braunschweig zu orientieren. Diese Überlegungen gingen soweit, dass über eine zusätzliche Zusammenarbeit hinaus schon über eine mögliche Fusion der beiden IHKs gesprochen werde, kritisieren Landräte und Lüneburger Oberbürgermeister. Angeblich sei die Landesregierung bereits darüber informiert worden. Von dort wäre eine Genehmigung erforderlich. Gegen ein solches Ansinnen beziehen die Landräte Manfred Nahrstedt (Lüneburg), Rainer Rempe (Harburg) und Michael Roesberg (Stade), sowie Oberbürgermeister Ulrich Mädge (Lüneburg) Stellung: Wirtschaftsraum nachhaltig stärken „Wir bilden in Nordniedersachsen zusammen mit Hamburg einen Wirtschaftsraum, den es zu stärken gilt. Die Unternehmen und Betriebe zwischen Stade und Lüneburg sind eindeutig Richtung Hamburg orientiert. Zur Unterstützung müssen die Kammern ihren Sitz hier vor Ort haben. Wir wollen keine Außenstelle für Wolfsburg oder Braunschweig sein“, so unisono die Repräsentanten der Region. Wenn überhaupt eine Veränderung seitens der IHK erforderlich erscheine, sollte eher eine gemeinsame IHK, die den Wirtschaftsraum zwischen den beiden Hansestädten Stade und Lüneburg abbildet, angedacht werden. Die drei Landräte und der Oberbürgermeister sind davon überzeugt, dass mit der Umsetzung aktuellen Überlegungen in der IHK Lüneburg/ Wolfsburg für die wirtschaftliche Entwicklung und für die Struktur in Nordniedersachsen ein riesiger Fehler gemacht würde. ku/ts HUNTINGTON SELBSTHILFEGRUPPE CUXHAVEN. Am Sonnabend, 18. Februar, um 15 Uhr trifft sich die Selbsthilfe-Gruppe zum einem Austausch über dieses Krankheitsbild in den Räumen des Paritätischen Kirchenpauerstraße 1. Infos unter Telefon (0 47 21) 59 19 28. ku


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