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11./12.2.2017 STADT& LAND KURIER 3 Gemüseanbau und Blütenpracht Trotz Fernsehen und Internet – das Radio bleibt unverzichtbar „Ritter, Dene, Voss“ Ein Kammerspiel verbotener Wünsche im Stadttheater CUXHAVEN. Lieben Sie Brandteigkrapfen? Die Katastrophen des familiären Beisammenseins? Ahnenbilder und Psychiater? Gescheiterte Schauspielerinnen-Karrieren und größenwahnsinnige zu kurz Gekommene? Zerschlagenes Geschirr und liebessehnsüchtige Einsame? Dann sind Sie am Sonntag, 19. Februar 2017, um 19 Uhr richtig im Stadttheater Cuxhaven, Rathausstr. 21. Ritter, Dene, Voss - drei Geschwister. Zwei Schwestern empfangen ihren Bruder. Ein Tyrann, ein Genie, ein Irrer. Sie haben ihn aus der Psychiatrie nach Hause geholt. Die ältere Schwester, eine Schauspielerin, hat alles aufs Gewissenhafteste durchgeplant. Das Essen ist vorbereitet, der Tisch gedeckt wie eh und je, es liegt ausreichend Papier bereit, damit der Bruder seine philosophischen Abhandlungen diktieren kann. Die jüngere Schwester, ebenfalls Schauspielerin, liebt ihren Bruder über die Maßen. Sie ahnt: Dieses Mittagessen kann nur in einer Katastrophe enden… Virtuos wird das Auf und Ab der Emotionen arrangiert Thomas Bernhard hat mit „Ritter, Dene, Voss“ ein Kammerspiel verbotener Wünsche und scharfzüngigen Humors geschaffen. Verzweiflung geht in Verführung Die drei Protagonisten des Stücks. Foto: ©Anatol Kotte über, vermeintliche Ordnung in Wahnsinn. Freuen Sie sich auf ein katastrophales Familientreffen mit Ulli Maier (Ritter), Imogen Kogge (Dene) und Markus Boysen (Voss). Eintrittskarten für die Aufführung sind in der Kulturinformation im Schlossgarten 4, 27472 Cuxhaven, Tel. 0 47 21/6 22 13 (geöffnet Mo-Fr 9-13 Uhr, Di-Fr 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr), online unter www.cuxhaven. de/tickets oder am Veranstaltungsabend ab 18 Uhr an der Abendkasse im Stadttheater (Tel. 0 47 21/3 56 56) erhältlich. ku BUND. „Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer“, tönt es schon ab fünf Uhr aus dem Äther. Trotz Fernsehen, Smartphone und Internet muss das Radio nicht schweigen. Für viele Menschen ist der Knopfdruck am Gerät nach dem Aufwachen die erste Bewegung. Musik und authentische aufgeweckte Moderatoren gehören zum Frühstück. Sie begleiten die Autofahrt zur Arbeit mit Meldungen über Wetter und Verkehr sowie interessanten Interviews und Reportagen. Sportbegeisterte verpassen ungern die Fußballkonferenzen im Radio. Vor allen Dingen, wenn sie im Auto unterwegs sind, können Sie fast live bei den Spielen dabei sein. Durchschnittlich 54 Millionen Menschen in Deutschland hören täglich Radio. In fast jedem Haushalt gibt es ein Rundfunkempfangsgerät, wie man den Apparat vor fast 100 Jahren nannte. Dass aus so einem kleinen Kasten jemand plapperte oder Musik ertönte, war damals eine bestaunte Sensation. Erst im Dezember 1920 begann der Rundfunkbetrieb in Deutschland mit einigen Testsendungen. Ein regelmäßiges Programm gab es ab Oktober 1923. Nicht jeder konnte sich zu der Zeit ein Radio leisten. Ohne das Gerät wären auch heute noch viele Menschen von Informationen ausgeschlossen. In abgeschiedenen Regionen sind lokale Rundfunkstationen oft die einzige Informationsquelle. Auch im Katastrophenfall und der Notfallkommunikation spielt das Radio eine entscheidende Rolle. Am 13. Februar wird weltweit der Weltradiotag gefeiert, nachdem die UNESCO 2012 diesen Tag zum Welttag des Radios erklärt hat. Staaten sollen den Zugang zu Informationen über das Medium sicherstellen und die internationale Zusammenarbeit von Radiosendern fördern. Der Tag soll daran erinnern, wie wichtig diese Erfindung ist. jt/Foto-MEV-Verlag Welttag des Radios am 13. Februar CUXHAVEN. Selbst gezogenes Gemüse und bunte Blütenpracht das ganze Jahr hindurch: Gewächshäuser werden unter Hobbygärtnern und Selbstversorgern immer beliebter. Das große Gewächshausbuch, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest, gibt Einsteigern und Fortgeschrittenen viele hilfreiche Tipps. Ein Gewächshaus stellt besondere Anforderungen Das Gewächshaus ist ein Ort, der wärmer als der Garten und heller als das Wohnhaus ist. Man kann so den Zeitraum für den Anbau von Pflanzen verlängern und sogar wärmeliebende Arten erfolgreich überwintern. Aber ein Gewächshaus stellt auch besondere Anforderungen an Erde, Wasser, Nährstoffe und Pflege. Von der Anschaffung über die Vorkultur von Gemüsepflanzen bis hin zu Beheizung und Beleuchtung: Darum geht es in diesen 19 Kapiteln. Eine stimmungsvolle Inspiration dafür, was man im Lauf der Jahreszeiten im Gewächshaus alles machen kann. Das große Gewächshausbuch ist eine Fundgrube für alle, die bereits ein Gewächshaus haben oder gerade überlegen, sich eines anzuschaffen. Die Spannbreite reicht vom Folientunnel über Frühbeete bis zum Kalt- und Warmgewächshaus. Das im Handel erhältliche Buch (192 Seiten) kann auch online bestellt werden unter www.test.de/gewaechshausbuch red/Foto: Wienzek Der Kleingarten mit Gewächshaus liegt voll im Trend


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