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4 KURIER STADT& LAND 9./10.4.2016 Japanische Tagträume Ausgewählte Arbeiten japanischer Fotografen werden im MKG gezeigt Shoji Ueda, aus der Serie „Sand Dunes”, 1952, Silbergelatineabzug. Foto: © Shoji Ueda Office HAMBURG. Noch bis zum 10. Juli stellt das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg (MKG) in der Ausstellung „Japanische Tagträume“ ausgewählte Arbeiten japanischer Fotografen vor. Sie spiegeln den raschen gesellschaftlichen Wandel in Japan zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Spannungen zwischen Innovation und Tradition wider. Zwischen 1981 und 1985 konnte das MKG mit Unterstützung des Vereins der Freunde der Photographie eine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer japanischer Fotografien aufbauen und besitzt damit einen der umfangreichsten Bestände in einem Museum außerhalb Japans. Gibt es eine spezifische japanische Fotografie? Dieses gut 900 Werke umfassende Konvolut stellt die Kuratoren heute vor Herausforderungen: Gibt es eine spezifisch japanische Fotografie? Zeichnet sie sich durch ihre Themen oder durch eine gemeinsame Bildsprache aus? Ermöglichen die Werke aus der Sammlung einen repräsentativen Überblick über die Geschichte der japanischen Fotografie oder vermitteln sie eher einen Eindruck davon, was zu Beginn der 1980er-Jahre als „typisch japanisch“ erschien? Anhand rund 30 ausgewählter Positionen freier, künstlerischer Fotografie geht die Ausstellung diesen Fragen nach. In der Reihe „Die Sammlung Fotografie im Kontext“ stellt das MKG die Schwerpunkte der Sammlung Fotografie und neue Medien vor und ermöglicht fokussierte Einblicke in die umfangreichen Bestände. ku/hwi Gitte Haenning ist mit ihrer Band live in Schmidts Tivoli DIE KNEIPP-GESUNDHEITSVISITE In der Kneipp-Gesundheitsvisite beschäftigt sich Dr. med. Dr. Bernhard Uehleke von der Abteilung Naturheilkunde der Charité Berlin heute mit dem Darm. Hundert Billionen – so viele Bakterien befinden sich im menschlichen Darm. Lange Zeit wurde dieser Tatsache von der Schulmedizin relativ wenig Beachtung geschenkt. Heute gibt es viele Hinweise, dass die Funktion des Darmes eng mit der generellen Gesundheit verbunden ist. Hauptaufgabe der bis zu 2000 verschiedenen Bakterienarten in unserem Darm ist die Unterstützung bei der Zersetzung und Verdauung der aufgenommenen Nahrung. Daneben sind sie aber auch eng mit dem Immunsystems verbunden. Nun vermutet die Wissenschaft aber auch Zusammenhänge zwischen Darmgesundheit und anderen Erkrankungen wie beispielsweise Arteriosklerose, Alzheimer, Allergien, Parkinson und anderen, bei denen Auffälligkeiten in der Darmflora festgestellt wurden. Wissenschaftliche Untersuchungen müssen direkte Zusammenhänge aber erst noch bestätigen. Eine möglichst hohe Vielfalt an verschiedenen Bakterienarten im Darm scheint ein Indikator für Gesundheit zu sein. Ähnlich wie in einem Ökosystem ist eine hohe Diversität ganz offensichtlich von Vorteil. Dabei lassen sich Menschen in verschiedene Gruppen bezüglich der Darmflora einteilen. Das bedeutet, dass sich die Verdauung bei jedem Menschen doch etwas unterscheidet. Dies könnte mit Vorlieben mit bestimmter Nahrung zusammenhängen. Die größten Einflussfaktoren auf die Darmflora ist aber auch umgekehrt die Ernährung – aber auch der Lebensstil und die Lebensordnung. Die Bakterienartenvielfalt unterscheidet sich nicht nur zwischen darmgesunden Menschen von solchen mit Verdauungsbeschwerden, sondern auch zwischen dicken und dünnen Menschen. Möglicherweise produzieren bestimmte Bakterien sogar Stoffe, die das Hungergefühl auslösen. Eine gewisse Rolle könnten die stark verbesserten hygienischen Lebensbedingungen der letzten Jahrzehnte bei der Diversität der Darmflora spielen und erst recht die häufige Anwendung von Antibiotika. In Zusammenhang mit Fehlbesiedelungen des Darms und daraus begünstigten Entzündungen spielt das „Leaky Gut Syndrom“ eine erwähnenswerte Lili ist auf der Außenanlage Kleines Eisbären-Mädchen erkundet das Gehege BREMERHAVEN. Am Dienstag war es soweit. Die kleine Lili durfte mit ihrer Mutter zum ersten Mal auf die Außenanlage vom Zoo am Meer in Bremerhaven. Der Schieber öffnete sich und Valeska und Lili kamen sofort auf die Anlage. Lili zeigte überhaupt keine Scheu und untersuchte alles Neue. Lili durfte Valeska sofort ins Wasser folgen Während das erste Jungtier Lale noch drei Wochen warten musste, bevor sie ins Wasser durfte, durfte Lili sofort Valeska folgen, als diese ins Wasser ging. Nach zwei Runden war dann auch genug und es folgte ein ausgiebiges Wälzen im „Eisbären-Bett“, einer Schütte aus Holzschnitzeln. Rolle: Es handelt sich um eine krankhaft erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Dadurch können direkt Stoffe ins Blut gelangen, die eigentlich von der Darmwand, der Bakterienflora oder dann spätestens vom Immunsystem aufgehalten oder abgefangen werden sollten. Durch Fehlbesiedlung, Fehlfunktion oder Unverträglichkeiten kommt es dann zur Reizungen sowie zu Entzündungen der Darmschleimhaut. Die Folge ist ein Teufelskreis, immer mehr Stoffe stören das Immunsystem und durch die Reizung und Entzündung wird der Darm immer durchlässiger. Die Behandlung ist nicht einfach und benötigt mitunter viel Geduld, bis entsprechende Änderungen der Ernährung und passende Naturheilmittel „greifen“. Lilli und Mutter Valeska nutzten die Chance und gingen Nach soviel Aktivität stellte sich bei Lili der Hunger ein und Valeska setzte sich ganz entspannt hin und säugte Lili. Das gesamte Zooteam war versammelt und stolz darauf, dass sich unser zweiter Eisbären- Nachwuchs nach so kurzer Zeit so prächtig entwickelt hat. Valeska und Lili können sich hinter die Kulissen zurückziehen, wenn es ihnen gerade zu Beginn zu viel wird. In dem Moment sind sie dann für die Besucher nicht zu sehen. Das Team vom Zoo am Meer bittet um Verständnis für diese Maßnahme. ku/hwi gleich baden. Foto: Zoo am Meer Ein enormes Repertoire Gitte Haenning gastiert in Schmidts Tivoli HAMBURG. In „Schmidts Tivoli“ gastiert mit Gitte Haenning ein Star der deutschen Schlagerszene. Wer kennt sie nicht, die Dänin, die früher oft zu Gast in der ZDF-Hitparade war. An ihrem Konzertabend präsentiert Gitte Haenning eindrucksvoll ihr enormes Repertoire und ihre wunderbare, vielseitige Stimme. Mit „All by myself “ begibt sie sich auf eine musikalische Reise quer durch die verschiedenen Genres ihrer langjährigen Karriere, mit Hits für die Jetztzeit und neuen starken Songs für die Zukunft. Großartige Band ist die perfekte Begleitung Ihre großartige Band garantiert dabei die perfekte Begleitung für das sehr ambitionierte Programm mit vielen Neubearbeitungen bekannter Songs und anderen Lieblingsliedern der Künstlerin. In ihren Konzerten beweist Gitte Haenning mehr als eindrucksvoll, wie zeitlos doch ihre Songs sind, die in ihrem Wesen immer an das Wesentliche appellieren. Egal ob witzig, ironisch, stark oder melancholisch, es ist – wie die Amerikaner sagen – immer „the real thing“. Gitte Haenning und ihre Band sind am Montag, 25. April und Dienstag, 26. April, jeweils ab 20 Uhr in Schmidts Tivoli live zu erleben. ku/hwi zu erleben. Foto: Jim Rakete Städtebauförderung Neue Investitionen in der Region CUXHAVEN. Auf Nachfrage des örtlichen Abgeordneten Uwe Santjer bestätigte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt neue Investitionen in der Region. Im Landkreis Cuxhaven profitieren die Stadt Cuxhaven, als auch Hagen im Bremischen und Hemmoor von den Förderungen, freut sich Santjer. 1,2 Millionen Euro Förderung fließen in den Landkreis „Insgesamt über 1,2 Millionen Euro Förderungen für den Landkreis Cuxhaven sind ein starkes Signal“, fasst er die Nachricht knapp zusammen. Die Stadt Cuxhaven erhält im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ für das Jahr 2016 insgesamt 1.068.000 Euro. Davon entfallen 400.000 Euro auf Förderungen für bereits existierende Projekte im Lehfeld und 668.000 Euro für eine neue Maßnahme in Süderwisch. Dazu erklärt Santjer: „Die Förderung des Städtebaus ist insbesondere in der heutigen Zeit extrem wichtig. Zusätzlich zu den städtebaulichen Effekten trägt die Förderung auch zu einer erheblichen Wertschöpfung und einer beschäftigungswirksamen Verbesserung der Auftragslage in der niedersächsischen Bauwirtschaft bei.“ Die Gemeinden Hagen und Hemmoor erhalten Mittel aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“. Hagen wird mit 190.000 Euro gefördert, Hemmoor erhält Mittel in Höhe von 30.0000 Euro für laufende Maßnahmen. Die Mittel setzen sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammen. „Der gesellschaftliche Wandel und die Flüchtlingssituation stellt unsere Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen“, so Santjer. „Mit dem Programm ist eine gute Entwicklung unseres Landkreises möglich. Ich freue mich, dass sich unser Engagement beim Bund und beim Land sprichwörtlich bezahlt macht.“ ku/hwi ACHTUNG BLITZER - BITTE LÄCHELN! • Sonnabend, 9. 4. 2016 vormittags Bramstedt nachmittags Bramstedt • Sonntag, 10. 4. 2016 vormittags Otterndorf nachmittags Otterndorfh • Montag, 11. 4. 2016 morgens/vormittags Bülkau/Wingst/-Weißenmoor nachmittags/abends Hechthausen/-Klint Loxstedt • Dienstag, 12. 4. 2016 morgens/vormittags Langen/Hymendorf/Bad Bederkesa nachmittags/abends Cadenberge/Spieka/Dorum • Mittwoch, 13. 4. 2016 morgens/vormittags Bad Bederkesa/Belum/Osterbruch nachmittags/abends Steinau/Ihlienworth Neuenwalde • Donnerstag,14. 4. 2016 morgens/vormittags Langen-Sievern/Langen-Holßel nachmittags/abends Hollnseth/Lamstedt Uthlede/Hagen • Freitag, 15. 4. 2016 morgens/vormittags Otterndorf/Althemmoor nachmittags/abends Lintig/Ringstedt/Hemmoor Ständig: Feste Blitzer mit Richtungswechsel zwischen Stinstedt und Heerstedt und in Hemmoor (B73)


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