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6 KURIER STADT& LAND 23. 03. 2016 Beim Pflanzen der Hornveilchen ist viel Fingerspitzengefühl gefordert, denn am Ende soll ja ein der Lüdingworther Reitersmann Blühender Reitersmann Lüdingworther pflanzten ihr Wappen aus 1600 Hornveilchen Kritik am Blitzer Monatstreffen der SPD-Senioren CUXHAVEN. Das monatliche Treffen der SPD-Senioren begann mit einer Premiere: Herbert Flaig wurde in der Runde für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Die Ehrung wurde von Ulla Bergen und Gunnar Wegener durchgeführt. Wegener spannte einen Bogen von politischen Ereignissen 1976 bis 2016, um deutlich zu machen, welche gesellschaftlichen Veränderungen auch die SPD geprägt haben. Debatten durch moderne Medien beschleunigt Ein wichtiger Bereich sei in jedem Fall die Beschleunigung der Debatten durch moderne Medien, wo im letzten Jahrtausend noch ausgiebig diskutiert wurde. Als Gast aus der Ratsfraktion konnte Ulla Bergen anschließend Michael Stobbe, den Vorsitzenden des Ausschusses für Verkehr, Feuerwehr, Sicherheit und Ordnung, begrüßen. Die SPD-Senioren diskutierten mit ihm intensiv und auch kontrovers die mangelhafte Anbindung vieler Stadtviertel an den Busverkehr, hier fordern sie eine Änderung ein. Anrufsammeltaxi ist vielen nicht bekannt Das System des Anrufsammeltaxis sei vielen Menschen in der Stadt überhaupt nicht bekannt und decke auch nur die Außenbereiche ab. Auf völliges Unverständnis stieß bei den Senioren die Aufhebung der Fahrradwegebenutzungspflicht, hier konnte Stobbe erklären, dass die Stadt ein Gerichtsurteil zu diesem Thema umsetzen musste. Weiter wurde der städtische „Blitzer“ kritisiert, der aber laut Stobbe wesentlich zum angemessenen Fahren gerade auf Hauptstraßen beigetragen habe. Ein weiteres kontroverses Thema waren die Parkgebühren in der Innenstadt und die Parksituation am Mittwoch auf dem Wochenmarkt. Am Ende der Diskussion baten Michael Stobbe und Ulla Bergen noch, Hinweise auf notwendige Querungshilfen weiterzugeben, damit die Ratsmitglieder für die Umsetzung arbeiten können. ku/hwi BERLIN. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat heute den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030) veröffentlicht und damit die verkehrspolitische Gesamtstrategie der Bundesregierung für Erhaltung, Aus- und Neubau der anstehenden Investitionen bis zum Jahr 2030 dargelegt. „Jetzt ist der Norden dran“, formulierte der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann MdB auf vielen Veranstaltungen seinen Anspruch an den neuen BVWP 2030. Hocherfreut kann er nun den Vollzug seiner Ankündigungen in einer Pressemitteilung bekannt geben: „Der vorgelegte Bundesverkehrswegeplan setzt einen klaren Schwerpunkt im Norden mit den Seehafenanbindungen. Dadurch profitiert unsere Region in ganz besonderer Weise und das auch völlig zu Recht. Nur durch eine moderne Infrastruktur können wirtschaftliches Wachstum generiert, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Raumes erhöht und seine natürlichen Ressourcen besser genutzt werden. Deshalb freut es mich sehr, dass sämtliche in der Region besonders wichtigen Straßenverkehrsprojekte wie der Neubau der Küstenautobahn A 20 in ganzer Länge mit Elbtunnel und der Autobahn A 26 - sogar bis zur neuen Anschlussstelle Stillhorn -, die B 73 mit der OU Cadenberge, die B74 OU Ritterhude, die B 75 OU Scheeßel und die B 71 OU Zeven in den sog. Vordringlichen Bedarf einge-stuft wurden und damit sicher realisiert werden. Ebenfalls in den Vordinglichen Bedarf aufgenommen wurde der Ringschluss Bremen der A 281 ein-schließlich des Wesertunnels. Im Bereich Schiene ist erstmals als ganz neues Projekt die Vervollständigung der Zwei-Gleisigkeit sowie die Elektrifizierung der Bahnstrecke Cuxhaven- Stade aufgenommen. Außerdem die im Dialogforum Schiene Nord beschlossene erweiterte Alternative Alpha E statt der Y-Trasse. Schließlich beinhaltet der Bereich Wasserstraßen die Fahrrinnenanpassung der Unterund Außenelbe sowie die Fahrrinnenanpassung der Außen- und Unterweser im Vordringlichen Bedarf. Aktive Kameradschaft Zahlreiche Aktionen in Vorbereitung CUXHAVEN. Die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten/ Hinterbliebene Cuxhaven im BundeswehrVerband hat auch 2016 ein umfangreiches Programm für seine Mitglieder vorbereitet. So wird an dem 4. Veteranentag der Marineflieger Nordholz am Dienstag, 10. Mai, teilgenommen und das große Sommerfest mit Grillen im Cafe Schwein ist für den Mittwoch, 22. Juni, terminiert. Am Sonntag, 11. September, soll es mit MS Helgoland auf den roten Felsen Ebenfalls in den Vordringlichen Bedarf wurde der vorgezogene Ersatzneubau der Schleuse in Lüneburg- Scharnebeck aufgenommen. Damit ist die Region bei allen drei Verkehrsträgern hervorragend im neuen Bundesverkehrswegeplan vertreten.“ Der niedersächsische Anteil ist stark abgestiegen Der BVWP 2030 hat ein Investitionsvolumen von 264,5 Milliarden Euro und liegt damit rund 91 Milliarden Euro über dem alten. Auf den Verkehrsträger Straße entfallen 49,4 Prozent, auf die Schiene 41,3 Prozent und auf die Wasserstraße 9,3 Prozent der Mittel. Der niedersächsische Anteil an den Investitionen für Aus- und Neubauprojekte in Bundesfernstraßen beträgt 12,3 Prozent vom Gesamtaufkommen. Das ist eine deutliche Steigerung. Im alten BVWP lag dieser bei 8,1 Prozent. Grundlage für die Prüfung und Bewertung der bundesweit über 2000 angemeldeten Projekte war die aktuelle Verkehrsprognose bis 2030. Sechs Wochen lang Zeit zur Stellungnahme Ferlemann: „Zum ersten Mal wurden alle Maßnahmen einer Strategischen Umweltprüfung unterzogen, die frühzeitig mittelbare und unmittelbare Auswirkungen des BVWP auf Menschen, Tiere, Natur und Kulturgüter ermittelt und berücksichtigt. Ebenfalls konnten erstmals auch Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände Vorschläge für Infrastrukturprojekte einreichen – und haben vom 21. März bis 2. Mai 2016 sechs Wochen lang die Möglichkeit, zum Entwurf Stellung zu beziehen. Nach Eingang der Anmerkungen wird der überarbeitete BVWP 2030 vom Bundeskabinett beschlossen.“ ku/hwi Der neue Bundesverkehrswegeplan Staatssekretär Enak Ferlemann: „Großer Erfolg für unsere Region“ Staatssekretär Enak Ferlemann. Foto: Rohde gehen, um Helgoland zu erkunden und am Mittwoch, 12. Oktober, wird der stellvertretende Bundesvorsitzende, Oberstabsfeldwebel a.D. Armin Kommander im Restaurant „Schmaus“ erwartet. „Adventlicher Nachmittag“ zum Jahresabschluss Den Jahresabschluss bildet dann der traditionelle „Adventliche Nachmittag“ am Mittwoch, 30. November, im Cafe der Seniorenresidenz „Amandus“. hwi Bambini brachten Glück CUXHAVEN. Rebecca Petershagen aus Wremen hatte Glück. Auf dem Bambini-Markt in der Kugelbake-Halle in Cuxhaven hatte sie sich am AOKStand über Angebote für die junge Familie informiert und an einem Gewinnspiel teilgenommen. Es galt, das Gewicht eines Koffers zu schätzen. Sie lag richtig und konnte nun aus der Hand von Sven Buddendick, AOK-Privatkundenberater, den Hauptgewinn, einen Titan Bordtrolley im Wert von 130 Euro entgegennehmen. ku/hwi/Foto: AOK LÜDINGWORTH.“WIE heißt Du“, fragt Isabell ihren Pflanznachbarn. „Ich heiße Hans.“ Isabell „mit den zwei l“ ist mit ihren sechs Jahren bereits eine tüchtige Hilfe. Fachmännisch setzt das jüngste Mitglied im Ortsverschönerungsverein die Hornveilchen, als wenn sie immer schon dabei gewesen wäre. Dabei hilft sie heute zum ersten Mal mit. Die fröhlichen Blüten der Hornveilchen machen Lust auf Frühling. An der Ostseite des Bauerdomes St. Jacobi legen Mitglieder des Ortsverschönerungsvereins zusammen mit freiwilligen Helfern jedes Jahr aufs Neue ihr Ortswappen aus Blumen an. „Wir haben die jungen Leute im Ort mal angesprochen“, sagt Tischlermeister Gerd Hentschel, der die Schablonen für das Ortswappen gesägt hat. Die Konturen hat er im Kästchenverfahren vom kleinen Wappen in die Wirklichkeit übertragen. Hier und da muss er korrigierend eingreifen: „Das ist der Arm; der geht da rum“, weist er einen der fleißigen Helfer an. Auf dem Boden kniend buddeln viele schmutzige Hände Pflanze um Pflanze ein. „Wir machen das jetzt das achte Mal“, sagt Gerd Hentschel. „Alle zehn Zentimeter eins, so haben wir die berechnet“, erklärt er. Wer nicht weiter weiß, für den hängt das Wappen an der Kirchenmauer - als Original. Gärtnerei Rainer Schmidt aus Nordleda hat genau 1060 Hornveilchen geliefert. Behutsam bedeckt Isabell einen freigelegten Regenwurm mit einem Krümchen Erde. Das Schönste an der Arbeit ist die Belohnung „Der Wurm muss dafür sorgen, dass die Erde schön locker wird.“ Jetzt muss nur noch der „Geestrücken“ gesetzt werden. Genau 101 Hornveilchen werden dafür benötigt. Geschafft! Kaffee und Kuchen rufen. Im Gartenhaus der Hentschels ist eingedeckt. Das Schönste an der Arbeit ist doch immer die Belohnung! jt zu erkennen sein. Fotos: Tonn Fleißige Helfer: Peter, Isabell und Nadine Willesch-Klebba, Gerd Hentschel, Hans-Jürgen Herchenreiter, Hans Bacmeister, Günther Schnirpa und Peter Hippler.


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