160302_cuk_011

160302_CUK

11 KURIER STADT& LAND 02. 03. 2016 Sind Miezekatzen in Sicht? Mein Tier und Ich / Heute: Birte und Hans-Werner Voß mit Bonny CUXHAVEN. „Am besten Bonny erst einmal gar nicht beachten“, sagt Birte Voß zur Begrüßung. „Sie muss als Welpe schlechte Erfahrung mit Fremden gemacht haben, deshalb bellt sie jeden an, der kommt. Die Border-Colli- Mix-Hündin ist nach wie vor scheu.“ Da Birte Voß seit 2011 ehrenamtlich als Schriftführerin fürs Tierheim tätig ist, ist es fast selbstverständlich, dass sie die Hündin auch von dort zu sich geholt hat. „Hunde gehören schon immer zu unserer Familie. Als Kind hatte ich einen Dackel“, erinnert sich Birte Voß. Ein schwarzer Amerikanischer Cocker namens „Benny“ war fünfzehn Jahre lang ein treues Familienmitglied. Neun Monate nach seinem Tod holten sie die neunjährige „Cindy“, einen englischen Cocker, aus dem Tierheim. „Leider mussten wir sie zwei Jahre später von einer schweren Krankheit erlösen. Zwischendurch hatten wir noch zwei Katzen“, erzählt Birte Voß. Bonny, die mit ihren hellen ungewöhnlich blauen Augen das Gespräch verfolgt hat, wird plötzlich unruhig. „Sie versteht das Wort Katzen“, meint Birte Voß und ruft: „Miezekatze!“ Prompt antwortet die Hündin mit Gebell. Kein Wunder, dass Hans- Werner Voß auf die kleine Bonny vor fünf Jahren im Tierheim aufmerksam wurde. Sie war am 9. Juli 2010 geboren und von den Besitzern aus Neuhaus mit neun Monaten im Tierheim abgegeben worden. Der Hund verteilt seine Liebe auf beide gleichermaßen und genießt die volle Aufmerksamkeit von Frauchen und Herrchen. Gesunde Ernährung ist Birte Voß für wichtig. „Ich koche für sie Rinderherz oder Hähnchen mit Reis.“ „Wo ist Hasi?“ Schon läuft sie an die Sofaecke, um ihr Spielzeug, eine Beißund Wurfstange zu holen. Auch Quietschi, ein Gummischweinchen, und Wolfi, der quietschende Plastikhund, werden von Bonny auf Anhieb gefunden. „Wir machen mit ihr lange Radtouren. Danach ist sie nicht etwa ausgepowert, sondern sucht als Erstes zu Hause ein Spielzeug und animiert uns, mit ihr zu spielen“, erzählt Hans-Werner Voß. Im Wasser fühlt Bonny sich pudelwohl. Als das Finkenmoor zugefroren war, hat es bei ihr im Kopf richtig gearbeitet. Leute liefen auf dem Eis und das Wasser war nicht da, wo es hingehört. Da war sie etwas verwirrt. „Für unseren Kleingarten haben wir ein Planschbecken gekauft. Aber sie geht nicht rein“, meint Hans-Werner Voß verwundert. Die Hündin wird fast überallhin mitgenommen. Nur bei Schietwetter nicht. Selbst zum Shoppen geht sie gern. „Nur in den Kursaal kann ich sie nicht mitnehmen. Wenn die Leute klatschen, bellt sie dazu.“ jt Birte und Hans-Werner Voß mit Bonny. Foto: Tonn Aufräumen in Sahlenburg SAHLENBURG. Die Sahlenburger beteiligen sich am Tag der sauberen Stadt wie in jedem Jahr mit dem Einsatz vieler Freiwilliger. Der Verkehrsverein, die Interessengemeinschaft Sahlenburg und der Ortsbürgermeister Herbert Kihm laden dazu alle Sahlenburger ganz herzlich ein. „Unser Ziel ist es, den Strandbereich aufgeräumt für die Saison zu präsentieren. Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr die Junior Ranger des WattBz unsere Frau- und Mannschaft tatkräftig unterstützen werden. Starten wollen wir am 12. März um 9 Uhr vor dem Hotel Strandhus (Campingplatz Finck), wo wir gegen Mittag (12 Uhr) uns wieder treffen werden“, so der Ortsbürgermeister. Damit besser geplant werden kann, wäre eine Anmeldung hilfreich: Bei Campingplatz Finck, Telefon (0 47 21) 39 99 3 41, Mail info@ camping-finck.de oder Herbert Kihm, Telefon (0 47 21) 69 45 2 67, Mail kihm.sahlenburg@web.de. Unvergänglicher Komponist Die Cuxhavener Straßennamen / Heute: Mozartstraße In der aktuellen Kurier-Serie stellen wir Straßen und Plätze aus dem Cuxhavener Stadtgebiet vor. Heute: Mozartstraße. Dabei handelt es sich um eine Straße in Döse zwischen Stresemannplatz und Brahmsstraße/Elfenweg. Benannt am 30. Mai 1945 nach dem Komponisten unvergänglicher Meisterwerke der Wiener Klassik, Wolfgang Amadeus Mozart. Wolfgang AmadeusMozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren und ist am 5. Dezember 1791 in Wien gestorben. Der Straßenname vor 1945 war „Bertholdstraße“, nach einem Jagdflieger im 1. Weltkrieg. Quellenhinweis: „Die Cuxhavener Straßennamen“ von Günter Wolter, 2. erweiterte und aktualisierte Auflage 2001. Fotos: Witthohn CUXHAVEN. Die lokale Aufräumaktion Tag der sauberen Stadt, die am 12. März in Cuxhaven stattfindet, ist 2016 auch Teil der großen europaweiten Kampagne Let´s Clean Up Europe. Vereine, Schulen, Kitas und weitere Interessierte sind aufgerufen, zusammen aufzuräumen und sich für ein sauberes Stadtbild zu engagieren. „Stadtsauberkeit ist bei uns ein wichtiges Thema“, sagt Horst Müller, Leiter der Technischen Dienste Cuxhaven.“ Mit der Beteiligung an Let’s Clean Up Europe wollen wir auch europaweit ein Zeichen gegen das Littering (Vermüllung) setzen.“ Wahrnehmung soll auf die Vermüllung gelenkt werden Achtlos weggeworfener Müll ist ein großes Problem, und das nicht nur in Deutschland. „Let’s Clean Up Europe“ zielt darauf ab, bestehende Aufräuminitiativen in Deutschland und Europa zu verbinden und neue Akteure zum Mitmachen zu bewegen, um die Wahrnehmung der Öffentlichkeit verstärkt auf das Problem der Vermüllung zu lenken. „Die Aufräumtage sind ein wichtiger Anlass, um die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen zu motivieren und sie dafür zu sensibilisieren, was tagtäglich achtlos weggeworfen wird“, so Horst Müller weiter. Die Technischen Dienste stellen Handschuhe, Mülltüten und Warnwesten für die Sicherheit der Aktiven zur Verfügung und kümmern sich darum, den gesammelten Abfall umweltgerecht zu entsorgen. Im Anschluss findet auf dem Bauhof in der Meyerstraße 40 von 11.30 bis 13.30 Uhr, die Besenparty für alle angemeldeten Aktiven statt. Auch Initiativen nutzen das europaweite Motto. 2015 wurden bei den 3.400 Aktionen in ganz Europa rund 3.640 Tonnen Müll aufgesammelt. Welche Aufräumaktionen in Deutschland mitmachen, zeigt eine Aktionskarten auf der Internetseite www.letscleanupeurope.de. Die Menge des gesammelten Mülls wird übrigens ermittelt und nach Brüssel berichtet. Die Anti-Littering-Initiative der EU-Kommission steht in engem Zusammenhang mit der Europäischen Woche der Abfallvermeidung, die den Fokus auf die Abfallvermeidung und die Wiederverwendung legt. Beide Initiativen werden in Deutschland vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) im Auftrag des Bundesumweltministeriums koordiniert. Wer bei der Aufräumaktion in Cuxhaven mitmachen möchte, kann sich bis zum 4. März bei den Technischen Diensten Cuxhaven anmelden. Ansprechpartner ist Henry Jassmann unter Telefon (0 47 21) 72 57-12 oder per E-Mail an henry.jassmann@ cuxhaven.de. Weitere Infos gibt es unter www.cuxhaven.de/abfallwirtschaft. ku/hwi Aktiv gegen „Littering“ Auch Cuxhaven ist bei der Aktion „Let’s Clean Up Europe“ dabei Ein Kult-Musical „Hair“ in der Kugelbake-Halle DÖSE. „Hair“ gilt als eines der erfolgreichsten Musicals überhaupt, hatte seine Uraufführung im April 1968 am Broadway und wurde in der Folge in zahlreichen anderen Ländern aufgeführt. Die brillante Show aus Tanz, Musik und farbenfrohen Kostümen, die gleichzeitig auch eine unterhaltsame und dramatische Geschichtsstunde ist, wird am Freitag, 25. März, 20 Uhr in der Kugelbake-Halle geboten. Esotetik, Räucherstäbchen, LSD und freie Liebe. Im Musical „Hair“ sucht die Hippiebewegung der 68er ein neues Lebensfühl. Eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Eine Ära im Zeichen von „Aquarius“. Make love, not war! Ein echter Meilenstein des Musiktheaters Das Musical „Hair“ gilt bis heute als Meilenstein des Musiktheaters. Die Vorlagen entstanden durch Gerome Ragni und James Rado, die sich als einfache Schauspieler kennenlernten und gemeinsam mit Galt MacDermot, einem ehemaligen Kirchenmusiker und Organisten, gelang ein grandioser Einklang aus Rhythmus, Harmonie und Instrumentierung. Hinzu kam Bertrand Castelli als Regisseur, der dem Musical die radikale pazifistische Philosophie einhauchte. „Hair“ reflektiert die Gefühle der jungen Leute zu dieser Zeit und zeigt auf, dass die Blumenkinder alles andere waren als verschmuddelte Faulenzer, sondern junge, von den Revolten beeinflusste Studenten und Arbeiter. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der aus bürgerlichen Verhältnissen kommende Claude und die Hippie-Gruppe um George Berger. Tiefsinnige Lyrik, atemberaubende Lieder und Choreografien machen „Hair“ zu einem unvergessenen Erlebnis. Karten sind in der Vorverkaufskasse des Veranstaltungszentrums, bei CN und NEZ sowie an der Abendkasse erhältlich. ku/hwi Reizender Spaß 21. Preisskat des Cuxhaven Kuriers im Strandhaus Döse CUXHAVEN. Beim 21. Preisskat des Cuxhaven Kuriers im Strandhaus Döse reizten rund 50 Spielerinnen und Spieler um den Sieg. Im wunderschönen Ambiente war dabei Kurzweil angesagt. Das Kartenglück war dabei, wie immer, natürlich nicht jedem Skatspieler treu. Am Ende siegte Winfried Kalok mit 1934 Punkten vor Frank Stenzel (1843). Den dritten Platz belegte Dieter Becker mit 1777 Punkten. Stephan Egg siegte im Knobel-Wettbewerb Turnierleiter Reiner Brink und Herwig V. Witthohn zeichneten die Sieger mit Herwig Witthohn zeichnete die Erstplatzierten beim Skat Frank Stenzel (3.), Winfried Kalok (1.) und Dieter Becker (2., v.l.) aus. Foto: Brink schönen Fleisch- und Sachpräsenten aus. Beim Knobel-Wettbewerb war Stephan Egg mit sehr guten 47 Punkten nicht zu schlagen. Er siegte vor Jörg Klaus (45) und Peter Roland (43 Punkte). ku


160302_CUK
To see the actual publication please follow the link above