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2 KURIER STADT& LAND 17. 06. 2015 Heute finden Sie in unserer Ausgabe die Prospekte folgender Firmen. Die Prospektbeilagen liegen der Gesamtauflage oder in Teilauflage bei. Der Cuxhaven Kurier erscheint mittwochs in der Kreisstadt Cuxhaven, Nordholz und Helgoland mit einer Druckauflage von 31 223 Exemplaren. Der Hadler Kurier mittwochs im Land Hadeln und Umgebung mit einer Druckauflage von 26 300 Exemplaren. Die Gesamtauflage beträgt 57 523 Exemplare. Auflagenkontrolle: nach den Richtlinien von BDZV und BVDA. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 38 vom 1. Januar 2015. Ein Rechtsanspruch auf Lieferung besteht nicht. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Cuxhaven. Das gesamte Objekt inklusive der Anzeigenentwürfe des Verlages ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit vorheriger Genehmigung des Verlages. Impressum Herausgeber und Verlag: Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Kaemmererplatz 2 27472 Cuxhaven www.cn-online.de und www.nez.de Geschäftsführung: Hans-Georg Güler Anzeigen u. Marketing: Ralf Drossner Redaktion: Ulrich Rohde (V.i.S.d.P.) Druck: Druckzentrum Nordsee GmbH Am Grollhamm 4, 27574 Bremerhaven Ehrgeiziger Artenschutz Wiederansiedlung des Europäischen Störs an der Oste ELM. Vor sechs Jahren - im April 2009 - startete in Bremervörde ein engagiertes Naturschutzprojekt: die Wiederansiedlung des Europäischen Störs. Seit dem werden laufend Jungfische in die Oste gesetzt. In der vergnagenen Woche war es wieder soweit. In Elm wurden 200 Jungtiere in die Freiheit entlassen. Ziel des ehrgeizigen Projektes ist nicht geringeres als die Wiederansiedlung einer vom Aussterben bedrohten Art. Störe sind die ältesten und größten Vertreter unserer heimischen Fauna. Der Stör ist ein lebendes Fossil und entstammt einer bis zu 250 Millionen Jahre alten Tiergruppe, die älter ist als die Dinosaurier. Seitdem haben Störe es geschafft, alle Katastrophen und zum Teil dramatische Klimaveränderungen zu überleben. Maximales Gewicht beträgt stolze 650 Kilogramm Der Europäische Stör ist mit einer Länge von bis zu sechs Metern und einem maximalen Gewicht von bis zu 650 Kilogramm ein wahrer Gigant, der früher auch in allen großen Flüssen Niedersachsens vorkam. Ähnlich wie der Lachs ist der Europäische Stör ein typischer Wanderfisch. Bis vor rund 100 Jahren war der Stör auch in der Europäische Oste beheimatet. Einige der Störe sind mit einer Flossenmarkierung gekennzeichnet. So lässt sich später der Lebens- beziehungsweise Reiseweg der Fische nachvollziehen. Foto: C. Borgardt „Die Wiederansiedlung wäre die Krönung - eine echte Meisterleistung“, sagte Jochen Bölsche, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Unter der Federführung von Projektleiter Dr. Jörn Geßner vom Berliner Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei sind seit 2009 mittlerweile 19 500 junge Störe in die Oste gesetzt worden. Die zum Teil mit Flossenmarkierungen gekennzeichneten Tiere wurden von Fischern unter anderem vor der jütländischen Westküste, in der Schleimündung und bei Kopenhagen gefangen und registriert. Die größten Störe des Projektes haben mittlerweile eine Größe von 1,2 Metern. Ausgesetzt werden sie mit rund 25 Zentimetern. Der Erfolgt zeigt sich in den nächsten Jahren Ob das Stör-Projekt von Erfolg gekrönt ist, wird sich allerdings erste in einigen Jahren zeigen. Denn ähnlich wie Lachse wandern auch Störe zur Laichablage von der Nordsee in die Flüsse zurück - in diesem Fall also in Oste. Da die Weibchen allerdings erst im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren geschlechtsreif sind, müssen sich die Naturschützer noch etwas gedulden. C. Borgardt Erdendes Bassspiel „Chapeau Manouche“ gastiert „Chapeau Manouche“ verfügt über ein unverkennbares Klangbild. Foto: M. Steinbach CUXHAVEN. Am Freitag, 19. Juni, bietet der Captain Ahab’s Culture Club seinen Mitgliedern und Gästen einen besonderen musikalischen Leckerbissen. Zwei Gitarren, eine Geige und ein Kontrabass: In dieser für Jazzmusik ungewöhnlichen Instrumentation erklingt die Musik des im Jahre 2008 gegründeten Ensembles „Chapeau Manouche“. Angelehnt an die Swingmusik Django Reinhardts der 20er und 30er Jahre umfasst das Repertoire der Band Chanson- und Swingklassiker dieser Zeit. Moderne Jazzstandards werden interpretiert Aber auch moderne Jazzstandards weiß die Gruppe zu interpretieren und lässt dabei die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der Bandmitglieder einfließen, um so zu einem unverkennbaren Klangbild zu finden. Die Geige verfeinert den Klang durchaus Die Gitarristen Manolito Steinbach und Wilhelm Magnus verleihen mit ihrem energiegeladenen Rhythmus und Solospiel dem Ensemble die charakteristische Prägung des Sintiswing. Die in der Jazzmusik selten zu hörende Geige - gespielt von Clemens Schneider - verfeinert den Klang der Oldenburger Gruppe, während Benjamin Bökesch mit seinem erdenden Bassspiel das Fundament dieser mitreißenden und lebensfrohen Swingmusik gießt. „Chapeau Manouche“ lässt niemanden ruhig sitzen – einfach den Swing lebendig werden lassen! Beginn der Veranstaltung ist um 20.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. ku/hwi Wertvoller als ein Ochse KREIS CUXHAVEN. Auch an der Oste begann einst jeden Frühsommer eine erbarmungslose Jagd auf den Riesenfisch. Wann immer die Flut auflief, warfen die Männer in den Holzkähnen ihre 300 Quadratmeter großen Riesennetze aus. Und wenn die Holzbojen, die „Pumper“, am Netzrand zuckten, war die Freude groß. Denn den Fischern winkte ein satter Gewinn: Ein großes Exemplar brachte 700 Mark, mehr als ein Ochse, fast so viel wie ein Pferd. Die Beute war beachtlich: Allein bei Osten wurden jährlich 80 bis 100 Exemplare gefangen. Auf dem Ostener Schützenfest wurde der Stör an Ort und Stelle geschlachtet und pfundweise verzehrt. Quelle: „Die Rückkehr des grauen Riesen“ von Jochen Bölsche Auf diesem Archivbild sind die Dimensionen eines ausgewachsenen Störs gut zu erkennen. Foto: Archiv Trikots für die TC-Herren GLOSSE Wissen gewisse Menschen wirklich in welcher Stadt sie leben? Tja, liebe Leute, es ist doch immer wieder schön, Experten bei der Arbeit über die Schulter schauen zu können. So freue ich mich, dass zahlreiche Straßenbau- und Pflasterarbeiten in der Zeit durchgeführt werden, wenn unsere Stadt eh schon kurz vor dem Verkehrskollaps steht. Natürlich gibt es gute Gründe, die Monate außen vor zu lassen, in denen das Verkehrsaufkommen ruhig ist. Abwechslung muss ja sein und so ausgeruht lässt sich der aufkommende Stress im Straßenverkehr ja Heins Wochenschnack dann auch aushalten. Manchmal frage ich mich, ob gewisse Menschen wissen, wo sie eigentlich leben? In einem Nordseeheilbad, dass über hervorragende Besucher- und Übernachtungszahlen verfügt. Und das heißt Cuxhaven. Tschüss, euer Hein ALTENWALDE. Die Herren 50 vom Tennisclub Altenwalde wurden dank der Spende der Firma Autoservice Tobias Materna mit neuen Trikots ausgestattet. Den Sportwart Gerhard Vergien freut es, dass sich immer wieder Gönner und Sponsoren finden, die den Verein finanziell unterstützen und somit gute Voraussetzungen für eine sportliche Zukunft schaffen. Der Verein bedankt sich ganz herzlich bei Rolf Materna für die Zuwendung und hofft, dass in den tollen Trikots auch die sportlichen Ziele der neuen Saison erreicht werden. Das Bild zeigt (v.l.): Tobias Materna, Jörg Bartsch, Wolfgsng Keibel, Rainer Eckhof, Helmut Reiss, Heinz Garbe, Rudi Tschöcke, Stefan Hirschfelder und Rolf Materna. ku/hwi/Foto: G. Vergien Im Afrika-Viertel gelegen Die Cuxhavener Straßennamen / Heute: Lettow-Vorbeck-Straße In der aktuellen Kurier-Serie stellen wir Straßen und Plätze aus dem Cuxhavener Stadtgebiet vor. Heute: Lettow- Vorbeck-Straße. Dabei handelt es sich Wohnstraße im sogenannten Afrika-Viertel in Döse zwischen Feldweg und Strichweg. Benannt am 17. Oktober 1936. Weiterer Ausbau 1950. Namengebung nach dem preußischen General Paul von Lettow-Vorbeck, geboren am 20. März 1870 in Saarlouis, gestorben am 9. März 1964 in Hamburg. Paul von Lettow-Vorbeck war von 1913-18 Kommandeur der Kolonialarmee in Deutsch-Ostafrika. Als Angehöriger der Reichswehr war er 1919 an der Niederschlagung des kommunistischen Aufstands in Hamburg beteiligt. Quellenhinweis: „Die Cuxhavener Straßennamen“ von Günter Wolter, 2. erweiterte und aktualisierte Auflage 2001, erhältlich u.a. bei Cuxhavener Buchhandlungen. Fotos: Witthohn Traditionelles Dorffest STICKENBÜTTEL. Der Verkehrs und Bürgerverein veranstaltet am 4. Juli das traditionelle Dorffest in Stickenbüttel für Jung und Alt. Ort ist der Dorfplatz am Windeichenweg/ Karl-Waller- Weg. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem privaten Flohmarkt. Kuchenverkauf und auch Stockbrot- Backen. Ab 12 Uhr startet der Kuchenverkauf mit selbst gebackenem Kuchen im Zelt bei musikalischer Untermalung. Kurz danach wird auch der Bierwagen geöffnet und die freiwillige Feuerwehr bietet Gegrilltes an. Der Nachmittag beginnt mit dem Baustellen Wettkampf, Schminken, Glitzertatoos, eine Hüpfburg ist aufgebaut, ein Basketballkorb kann genutzt werden, das Oldtimer-Treckerpullen steht an und es wird auch wieder Stockbrot gebacken. Das Fest wird bis 24 Uhr musikalisch untermalt. ku/hwi Beilagenhinweis Schauen Sie bitte hinein


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