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6./7.6.2015 RÄTSELSEITE KURIER 7 B 495 über acht Monate gesperrt Neubau der Mehe-Brücke: Verbindung zwischen Alfstedt und Lamstedt ab Oktober voll gesperrt LAMSTEDT/ALFSTEDT. Das wird zu einer Geduldsprobe für Autofahrer: Ab Oktober wird die Mehe-Brücke in Alfstedt komplett erneuert. Die B 495 bleibt deshalb zwischen Alfstedt und Lamstedt voll gesperrt – bis Mitte 2016. Wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade gestern auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, sollen die Arbeiten am 12. Oktober beginnen. „Die Brücke ist stark sanierungsbedürftig und muss abgerissen werden“, sagt Frederike Wöbse von der Landesbehörde. Bei den regelmäßigen Brückenprüfungen seien die Schäden entdeckt worden. Eine Sanierung, so Wöbse, sei nicht möglich. Daher komme nur der Abriss und Neubau der Brücke infrage. Wegen der Bauarbeiten muss die B 495 vom Ortsausgang Alfstedt in Richtung Lamstedt ab Mitte Oktober voll gesperrt werden. Eine Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Und die hat es in sich – zumindest was die Zahl der Die regelmäßige Brückenprüfung brachte es an Tageslicht: Die Mehe-Brücke im Zuge der B 495 kurz hinter Alfstedt wird ab Mitte Oktober komplett saniert. Abriss und Neubau sollen bis Mitte 2016 dauern. Foto: C. Borgardt mehr zu fahrenden Kilometer betrifft. Die offizielle Umleitung wird dann von Ebersdorf über die L 119 nach Lintig und von dort über die L 160 nach Lamstedt führen. Statt zehn Minuten für zehn Kilometer bräuchten Autofahrer auf der ausgeschilderten Umleitung dann knapp eine halbe Stunde für rund 30 Kilometer. Die Kosten für Abriss und Neubau der Ostebrücke beziffert die Landesbehörde auf rund 900 000 Euro. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, wird das Geld komplett vom Bund zur Verfügung gestellt. Wenn alles nach Plan läuft, dauern die Arbeiten knapp achteinhalb Monate. Ab dem 30. Juni 2016 soll der Verkehr dann wieder über die neue Brücke fließen. Corvin Borgardt Spinntreffen im September DEBSTEDT. Das Niedersächsische Spinntreffen, verbunden mit einem großen Spinnfest, findet in diesem Jahr am 6. September, von 11 bis 17 Uhr, in Debstedt bei Bremerhaven im dortigen Heimatmuseum statt. Die Organisation liegt in Händen der Spinngruppe des Heimatund Museumsvereins. Es werden viele Spinngruppen aus dem ganzen norddeutschen Raum erwartet. Die unterschiedlichen Spinnräder und Spinntechniken werden zur Vorführung gelangen und auch das Spinnen mit der Handspindel. Ebenso gibt es die verschiedensten Wollarten und Filzartikel zu sehen. Ein Rahmenprogramm mit Liedersingen und Volkstänzen soll die Veranstaltung abrunden. Auch gibt es auf der urigen Bauerndeele eine Kaffeetafel mit Butterkuchen und Buchweizentorte. Da nicht immer alle Gruppen und Teilnehmer aktenkundig sind, werden jetzt Anmeldungen von Spinngruppen und Einzelpersonen am Spinntreffen auch telefonisch entgegengenommen. Kontakt über die Spinngruppenleiterin Karin Suhr, Telefon (0 47 37) 81 00 62 oder über das Museumsbüro, unter (0 47 43) 91 13 52. ku Produktionstechnik muss das Marktrisiko kompensieren Bei uns geht Ihre Spende garantiert nicht unter. www.seenotretter.de Danke. KREIS CUXHAVEN. Sie wird die Königin der Feldfrüchte genannt und von den Ackerbauern besonders gehegt, damit sie im Herbst süß und ertragreich geerntet werden kann. Die Zuckerrübe weist mit 30 Prozent Ertragssteigerung in nur zehn Jahren eine beeindruckende Erfolgsbilanz auf. Dazu beigetragen haben nach Angaben des Zuckerrübenanbauerverbandes (ZAV) Niedersachsen Mitte ein aufwendiges Versuchs und Beratungswesen sowie die Verlagerung auf bessere Standorte. Von der Zwischenfrucht und der Bodenbearbeitung über die Sortenwahl, die Fruchtfolgeeinhaltung, den Pflanzenschutz und die optimierte Düngung bis hin zur verlustarmen und bodenschonenden Ernte bleibt im Rübenanbau absolut nichts dem Zufall überlassen. Spielraum gibt es angesichts teurer Technik noch bei den Kosten für Arbeitserledigung, damit die Zuckerrübe wettbewerbsfähig bleibt. Die Zuckerunternehmen melden für 2014 drastische Ergebnisrückgänge, die durch den niedrigen Zuckerpreis am Weltmarkt verursacht werden. Viele Landwirte haben in diesem Jahr ihre Anbaufläche eingeschränkt, da sie aus der Rekordernte 2014 bereits Rüben auf ihr aktuelles Kontingent vorgetragen haben. Rübenquote fällt im Jahr 2017 weg Andere Ackerbauern haben sich umorientiert, da ihnen der Ausblick auf sinkende Preise und das Ende der Rübenquote ab 2017 mit ungewissem Ausgang zu riskant sind, schreibt der Landvolk Pressedienst. Nach einer aktuellen Trendberechnung des Landesamtes für Statistik werden in Niedersachsen in diesem Jahr mit insgesamt 87 000 Hektar 14,3 Prozent zur Teilnahme weniger Zuckerrüben angebaut als im Vorjahr. Da waren es 101 400 Hektar. ku Anbauer von Zuckerrüben senken Kosten durch den Einsatz moderner Maschinen Die Ackerbauern setzen zur Kostenreduzierung auf modernste Technik. Foto: dpa


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