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4 KURIER STADT& LAND 6./7.6.2015 BREMERHAVEN. „Tschüss, Lale“ heißt es am Sonntag, 7. Juni von 11 bis 16 Uhr im Zoo am Meer in Bremerhaven. Denn das Eisbärmädchen wird am Montag in den Zoo Emmen umziehen. Alles ist vorbereitet! Die beiden Bärenpfleger aus dem Zoo Emmen waren in der letzten Woche im Zoo am Meer, um alles über Lales Pflege sowie ihre Gewohnheiten vom Bremerhavener Bärenteam Frank Schlepps und Thomas Grunert zu erfahren. Lale und Noortje lernen sich über Schmusegitter kennen Die Tage sind gezählt, bis Lale von einem professionellen Zootier-Transportunternehmen morgens abgeholt und in den Zoo Emmen gebracht wird. Am selben Tag wird Noortje vom Mierlo Zoo in Emmen ankommen, damit beide Tiere gleichzeitig in der neuen Umgebung eintreffen. Lale und Noortje werden sich zunächst über ein Schmusegitter kennenlernen. Im Winter werden dann beide Jungtiere in die neue Anlage des Zoos Emmen umziehen, wo sie dann auf zwei weitere junge Bärenmädels treffen. Dort können die Bären- Teenager unbeschwert ohne den störenden Einfluss der „Jungs“ erwachsen werden. Um Lale „Tschüss“ zu sagen, veranstaltet der Zoo am Meer am Sonntag von 11 bis 16 Uhr eine Abschiedsparty. Es wird ein buntes Programm mit Aktionen wie einem Lale-Quiz, einer Mal- Aktion und einem Treffen mit Dunky geben. Die Besucher haben die Gelegenheit, persönlich mit den Eisbären- Pflegern zu sprechen, um zu erfahren, wie sie sich fühlen, so kurz vor dem Abschied. Um 14 Uhr wird eine Torte angeschnitten und die Besucher können sich an Lale- Muffins und Kaffee erfreuen. ku/hwi Tschüss, Eisbärmädchen Lale Der Bremerhavener Zoo am Meer verabschiedet eine echte Attraktion Am Sonntag heißt es Abschied nehmen von Eisbärmädchen Lale. Foto: Olaf Steinbach Geeignetes Grünland Der lange Weg zur Pferdeweide LÜDINGWORTH. Auf dem Juni-Stammtisch der Freizeitreiter( VFD) wird Birgit Staiger über den Prozess der Umwandlung von fetten Kuhweiden in der Marsch zu für Pferde geeignetes Grünland berichten. Viele Pferde kommen mit dem Hochleistungsgrünland für die Milchproduktion nicht zurecht. Gerade Robustrassen und Kleinpferde sind im Stoffwechsel genügsamer und brauchen abwechslungsreichen Gräser- Kräuteraufwuchs. „Seit dreieinhalb Jahren halten wir unsere zwei Quarter und zwei Arabermixe in der Cuxhavener Marsch. Alle Versuche der Beweidung mit Fressmaulkorb, Weidezeiten und Portionsweide funktionieren nur bedingt. Deshalb ändern wir durch Nachsaat und auch Neuansaat die Zusammensetzung.“ Es gibt eine kurze Übersicht über die Grasarten, welche vorteilhaft und welche eher problematisch sind. Birgit Staiger klärt über die Ausgangslage vor drei Jahren auf, welche Arten auf der Nachsaatweide vorherrschen und welche Pflanzen auf den neu eingesäten Stücken zu finden sind. Für ein nachfolgendes Wochenende wird an dem Abend ein Termin zur Weidebegehung geplant, um vor Ort die Pflanzen in der Natur zu bestimmen und uns über die Möglichkeiten in der Weidehaltung auszutauschen. Der Stammtisch findet am Dienstag, 16. Juni, 19.30 Uhr, im Norddeutschen Hof in Lüdingworth statt. ku HECHTHAUSEN. Ein bisschen verrückt klingt die Sache schon und es wäre vielleicht auch gar keine Geschichte, wäre da nicht das fortgeschrittene Alter von George F. Brookes. Immerhin hat der Brite in diesem Jahr seinen 94. Geburtstag gefeiert und ist gerade allein mit dem Wohnmobil auf dem europäischen Festland unterwegs. Zurzeit macht er Zwischenstation bei Gisela und Klaus Vollmers in Hechthausen - am Freitagmorgen um 3 Uhr früh musste er in Travemünde sein, um die Fähre nach Helsinki zu erwischen. Doch der Reihe nach. Seit mehr als 60 Jahren ist George Brookes leidenschaftlicher Camper. Zu Anfang noch mit Pkw, Anhänger und einem Zelt. Schon damals zog es ihn und seine Frau Jane weg von der Insel aufs Festland. Bis auf Russland haben sie so im Laufe der Zeit alle Länder bereist und jede Menge Kontakte geknüpft. So auch zur Familie Vollmers. In Griechenland auf einem kleinen Campingplatz trafen sie sich vor gut 40 Jahren zum ersten Mal, standen per Zufall mit ihren Wohnwagen nebeneinander. Daraus hat sich eine langjährige Freundschaft entwickelt. Am 30. Mai ist Georges Brookes in Croydon südlich von London gestartet. Mit der Fähre ging es nach Calais, dann über Zele in Flandern und Enschede Richtung Hechthausen. Weitere Stationen seiner Reise werden Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Ungarn, Österreich und Frankreich sein. Am Ende bei der Rückkehr nach Hause am 3. Juli wird der Tacho seines Wohnmobils rund 5000 Kilometer mehr anzeigen als beim Start. Tauchen, Klettern und Skifahren Dass er dabei immer auf der „falschen Straßenseite“ fahren muss, stört ihn wenig: „Mir macht das nichts aus. Zu Hause fahre ich ja kaum, darum muss ich mich auch nicht umgewöhnen.“ Außerdem sei er mit einer gehörigen Portion Gottvertrauen unterwegs, was solle da schon schiefgehen. Lediglich seine im vergangenen Jahr verstorbene Frau fehle ihm auf der Fahrt. Darum kann es gut sein, dass er sich zum letzten Mal auf den Weg gemacht hat, schließlich werde er auch nicht jünger, sagt George Brookes und lacht. Fit gehalten hat sich der ehemalige Ingenieur der Nachrichtentechnik mit ganz viel Sport. Tiefseetauchen mit Jacques Cousteau sei er gewesen, in Höhlen geklettert und Ski gefahren. Bis letztes Jahr gehörte Radfahren zu Beratung für Eltern OTTERNDORF. Informationen zu Leistungen rund um Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes gibt es seinen Hobbys. „Mittlerweile bin ich zu langsam geworden und habe Angst vor den Autos.“ Wenn er in seinem Wohnmobil hinter dem Lenkrad sitzt, ist davon nichts zu spüren, dann treibt ihn die Reiselust voran. Und wer weiß, vielleicht kommt er ja nächstes Jahr doch noch mal wieder... ts Von London nach Osteuropa 94-jähriger Brite ist mit seinem Wohnmobil allein auf Tour / Zwischenstopp in Hechthausen eingelegt Der 94-jährige George Brookes ist mit seinem Wohnmobil auf Tour. Drei Tage lang machte er Zwischenstation bei Gisela und Klaus Vollmers in Hechthausen. Foto: Schult am Dienstag, 16. Juni, um 18 Uhr im Haus der Landwirtschaft in Otterndorf, Schulstraße 4. Die AOK-Kundenberaterinnen Sabine Langhein und Petra Kämpfer aus dem AOK-Servicezentrum Hemmoor informieren werdende Eltern unter anderem über die Leistungsansprüche aus der allgemeinen Krankenversicherung, wie etwa Geburtsvorbereitung, Mutterschaftsgeld und Mehrleistungen wie Haushaltshilfe sowie über Grundsätzliches zum Elterngeld. Sie halten außerdem Antragsformulare bereit. Von der Hebamme Ruth Braas erfahren die jungen Eltern Näheres über Geburtsvorbereitung und - nachsorge. Der Informationsabend ist für Versicherte aller Krankenkassen offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos unter Telefon (0 47 71) 65 01-472 42. ku Grillabend der Rinderzüchter WANNA. Die Interessengemeinschaft Rindviehzüchter Land Hadeln“ lädt am Freitag, 12. Juni, zum Grillabend auf dem „Hof Allers“ in Altenbruch, Altenbrucher Landstraße 37, ein. Anmeldungen bei Thies von Horsten, Telefon (01 72) 1 63 25 21. fs Neue Trikots für Germanen CADENBERGE. Von Christoph Mies, Inhaber der Firma Nord Tiefbau, erhielt die Ü40 des TSV Germania Cadenberge einen Satz neuer Trikots. Christoph Mies (Foto, stehend rechts) erhielt von Abteilungsleiter Guido Griemsmann ein Präsent und einen Blumenstrauß. Die Altgermanen „Junger Milchund möchten sich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei ihrem Sponsor bedanken. ku/Foto: TSV Germania


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