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14./15.3.2015 STADT& LAND KURIER 3 My home is my castle: „Das ist unsere Welt“, sagen Peter und Karin Czyron. Klein und fein. Gut aufpassen, dass Räuber Hotzenplotz nicht die Kaffeemühle mopst! Klein - ganz groß Puppenhaus-Architektinnen präsentierten Miniatur-Welten DEBSTEDT/GEESTLAND. Unter dem Tisch fiept ein flauschiges Etwas. „Den haben wir nicht selber gemacht, der ist so klein“, lacht das Ehepaar Pfeiffer, als Mini Yorkshire Terrier „Bijou“ sein Köpfchen heraussteckt. Die Miniatur-Ausstellungsstücke lassen einen staunend Zeit und Stunde vergessen. „Das ist ein ziemlich verrücktes Hobby“, sagt Britta Hellig, Heilpädagogin aus Altenwalde. „Ich habe 25 ungewöhnliche Puppenstuben, darunter ein Abrisshaus, selbst gemacht. „Jeden ersten Montag im Monat treffen wir uns hier, basteln und tauschen Ideen aus“, sagt Gabi Heuer, aus Bremerhaven. Ich habe vor 20 Jahren angefangen. Ihr Schlachterladen verführt zum Anstehen nach einer Scheibe Zungenwurst. Originalgetreu das Ei aus Fimo, der Eierbecher die Hülse vom Luftgewehr. Der Parkettfußboden besteht aus Kaffee-Rührstäben von McDonald’s, die Lampen sind Deckel von Iso-Drinks. Es wird alles verwertet“, verrät die Puppenhaus-Mutti. Aus Bremerhaven kommt auch Ursula Keller, die seit 15 Jahren dieses filigrane Hobby betreibt. „Wenn man am Fabrizieren ist, kommen immer neue Ideen“, sagt die Miniaturbastlerin. „Wir sind Schwestern“, fügt Monika Rademacher hinzu. „Mein Schwager hat das Weihnachtshaus gebaut.“ Vom Tannenbaum bis zum Schaukelpferd sieht alles verblüffend echt aus. In einer alten Uhr-Holzverkleidung ist eine komplette Uhrmacher-Werkstatt untergebracht. Über minikleinen Zahnrädern aus einer alten Armbanduhr ist der Meister gebeugt am Werkeln. Die Frauen kommen aus Nordholz, Altenwalde, Cuxhaven und Bremerhaven. „Mit zunehmendem Alter Vom Bastel-Virus befallen. Für die acht Puppenhaus-Architektinnen ist klein ganz groß. Fotos: Tonn entdeckt man Talente, die in einem geschlummert haben“, sagt Karin Czyron, die sich zusammen mit ihrem Ehemann Peter eine eigene Welt geschaffen hat. „Die Häuser müssen eine Geschichte erzählen“, finden beide. Entzückende Hüte, Taschen und Schirme im Miniaturformat stellt die fröhliche Bastlerin selber her. „Meine Frau ist sehr detailversessen.“ Ausstellungsleiterin Marlies von Busch kommt aus Altenwalde. Die Ausstellung habe ich selbst ins Leben gerufen. Wer einmal von dem Virus betroffen ist, den lässt es nicht wieder los“, sagt die Ausstellungsleiterin. Der Grill wurde aus Sektkorken gebaut „Ich renoviere alte Puppenhäuser auch mit Materialien, die nicht so viel Geld kosten. So habe ich Dachschindeln aus Eierpappen geschnitten. Was man dazukauft, hat seinen Preis - kein billiges Hobby. „Wir stellen alles selber her“, sagt Ingrid Pfeiffer aus Himmelpforten. Der Grill ist zum Beispiel aus Sektkorken gebaut; mit verlockender Bratwurst zum Reinbeißen. Die Miniatur- Kaffeemühle kann man sogar drehen. „Zwanzig Jahre machen wir das schon. Mein Mann hat sich den Daumennagel als Werkzeug geschliffen.“ „Ich muss den Werkstoff spüren, damit ich das Teil bearbeiten kann. Ich arbeite ohne Zange und ohne Schraubstock; alles mit den Fingern“, sagt Gerd Pfeiffer. „Seit ich 2000 angefangen habe, sind ein paar Tausend Bücher aus Balsaholz entstanden. Diese schmücken inzwischen viele Bibliotheken“, erzählt Bärbel Peikert aus Schiffdorf. Es ist wie eine Sucht, Innenarchitektin für Puppenhäuser zu spielen. Barbara Kirch aus Cuxhaven, hat „Blut geleckt als sie einer Freundin half. Als Erstes baute ich einen Fotoladen. Den konnte ich durch meinen damaligen Job gut nacharbeiten“, sagt sie. „Seit ich vor drei Jahren in Rente ging, gehöre ich dem Freundeskreis „Minipatches“ in Hammah an, sagt Carola Lieber. „Ich habe einen ganzen Jahrmarkt mit funktionierenden Karussells. Am 21./22. März und am 28./ 29. März gibt es im Landhaus Hammah die Puppenhaus- Ausstellung „Liliput Hautnah“. Genau wie hier kann man die wunderbaren Eindrücke bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde genießen. „Wie in einer großen Familie“, begeistert sich Hausherr Artur Burmeister. jt Jens Struß wiedergewählt Jahreshauptversammlung der Lüdingworther Schützen LÜDINGWORTH. Auf der kürzlich durchgeführten Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Lüdingworth von 1951 e. V. im Vereinslokal Norddeutscher Hof konnte Vorsitzender Jens Struß 37 Mitglieder begrüßen. Nachdem Vorsitzender Struß das Schützenjahr nochmals Revue passieren gelassen hat, berichteten der Sportleiter, die Damenleiterin und der Jugendwart von guten Platzierungen bei den durchgeführten sportlichen Wettkämpfen. Die Kassenwartin konnte ein positives Ergebnis verkünden. Bei den Ehrungen wurde der Vereinswirt Hermann Janßen für 60-jährige Mitgliedschaft und Ewald Kremer für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Bei den Neuwahlen wurde Vorsitzender Jens Struß für vier Jahre einstimmig wiedergewählt. Ebenso wurden die weiteren Vorstandsmitglieder einstimmig für zwei Jahre wieder- oder neugewählt, Bernhard Katt zum 1. Schriftführer und Pressewart, Kirsten Reyelt zur 1. Damenleiterin, Uwe Thormählen, Horstmar Kühne und Arno Kley zu Schießwarte, Silke Lemke zum 2. Kassenwart, Hartmut Müller zum Jugendwart, Christa Kattenbach-Kley in den Festausschuss, Gertrud Steinkampf zur Hallenwartin, Ewald Lemke und Ewald Foltmer zum Platzwart sowie Reinhard Mienert zum 3. Schriftführer. Das Schützenfest ist am 8. und 9. August Für das Schützenjahr wurden noch zwei Termine verlegt, dass Pokal- und Eröffnungsschießen findet am 27. und 29. März und das Oktoberfest am 10. Oktober. Außerdem noch einige Termine: Ostereierschießen am 30. März, Schützenfest am 8. und 9. August und der Schützenball am 24. Oktober sowie weitere Termine laut Terminplan. ku/hwi Schnell und sicher frühlingsfit! Wer sich aktuell über die Fitness-Angebote informiert, dem wird ein Schlagwort nicht entgangen sein: Zirkeltraining. Effektiv, zeitsparend und keineswegs langweilig! Zirkeltraining besteht aus 10 Geräte-Stationen, die wiederholt durchlaufen werden. Das Training absolviert man Station für Station, Schlag auf Schlag, Runde für Runde. Die Trainingspausen steuern die Trainingsgeräte: Eine Übungsausführung dauert 60 Sekunden, die Pause nur die Hälfte – so bleibt der Stoffwechsel auf Trab. Aber auch einen anderen Vorteil bietet diese straffe Organisation: So kommt es nicht zum Stau und das Training wird zeitsparend absolviert. Wer also denkt, keine Zeit fürs Training zu haben, für den bietet der eGym-Zirkel die ideale Alternative. Denn eine Trainingsrunde dauert lediglich 17 Minuten und umfasst Brockeswalder Chaussee 113 · 27476 Cuxhaven Tel. 0 47 21 - 3 11 50 · info@outfit-cuxhaven.de alle Hauptmuskelgruppen. Jede Station beansprucht eine andere Muskelgruppe, somit trainiert man immer unterschiedliche Muskeln, während die restlichen sich in dieser Zeit regenerieren können. Einfach und vor allem sicher in der Handhabung ist das Training am eGym-Zirkel für Trainierende jeden Alters absolut geeignet. Zumal die einmal durch den Trainer vorgenommen Einstellungen auf einem Chip gespeichert werden: Das Trainingsgerät erkennt automatisch den Nutzer und ruft seine Trainingsdaten ab. So rätselt man nicht vor dem Trainingsgerät, ob zum Beispiel die Sitzposition auch wirklich richtig gewählt wurde. Um den individuellen Kraftwiderstand bzw. das Trainingsgewicht zu ermitteln, wird an jedem Gerät ein Krafttest ausgeführt. Auf diese Weise wird ermittelt, mit welchem Gewicht trainiert werden soll. Der Widerstand wird alle 6 Trainingseinheiten neu festgelegt, so dass sowohl die Anfänger Anzeige als auch die Fortgeschrittenen schnell zu ihren Erfolgserlebnissen gelangen. Diese sind für die Motivation, regelmäßig weiter zu trainieren, von großer Bedeutung. Zusammenfassend lässt sich das Zirkeltraining als ein simples aber effizientes, zeitsparendes Workout für alle Altersgruppen beschreiben, das die Figur formt, Muskeln kräftigt, den Stoffwechsel ankurbelt und überflüssige Pfunde verbrennt. Wer bis zum 29. März ein Training zum Kennenlernen vereinbart, testet das elektronische Zirkeltraining im Outfit 10 Tage lang kostenlos. Alle Frauen sind herzlich eingeladen, den Zirkel im Outfit Lady unter die Lupe zu nehmen. Wer bis zum 29. März Mitglied im Outfit wird, trainiert einen Monat gratis!


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