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04. 03. 2015 STADT& LAND KURIER 3 Das ist einfach rücksichtslos Wutthema: Am Galgenberg entsorgen nicht nur Grünkohlwanderer ihren Restmüll SAHLENBURG. Glücklich sind alle Menschen über eine schöne Natur, die man beim Spaziergang zu jeder Jahreszeit genießen kann. Doch Unmengen Glasmüll auf einem Feld zwischen der sprießenden Wintersaat – das macht nun wirklich niemanden glücklich. „Wir verstehen nicht, warum manche Menschen so gleichgültig sind“, wundern sich die Spaziergänger. Was die Anlieger des Karl-Waller- Wegs vor dem Galgenberg so entsetzt, sind die Eindrücke, die sie in den vergangenen Tagen bei Spaziergängen gewonnen haben. Auch Hinterlassenschaften der Grünkohlwanderer Nachdem die Landschaft ihr weißes Kleid abgestreift hat, gibt sie den Blick frei auf die Hinterlassenschaften der Grünkohlwanderer. Und die sehen alles andere als lustig aus. An die dreißig achtlos ins Feld geworfene Wodka- Fläschchen und drei Bierflaschen zählte der Kurier auf einer Strecke von nur hundert Metern. Grünkohltour hin, Grünkohltour her. Ein „Kleiner im Kasten“ und ausgelassene Stimmung ist noch lange kein Grund, Flaschen einfach so in die Gegend zu feuern. „Bei einer Sammelaktion hätte man nach wenigen hundert Metern den ersten Bollerwagen voller Müll“, ärgert sich ein Anwohner. „Und ein Maulwurfshügel ist mit einer Ketchup-Flasche garniert. Seit wann brauchen diese samtweichen Graber denn so etwas?“ Plastik-Trinktütchen und auch Styroporteile Am Galgenberg sieht es nicht anders aus. Das traute Miteinander von achtlos weggeworfenen Sachen ist breit: Neben weiteren Flaschen, Plastik-Trinktütchen, Styroporteilen, Alufolie mit angekokelter Grillkartoffel und sogar Frikadellen mitsamt Plastikverpackung stößt man am Wegesrand auch auf Grünabfallhaufen samt Gummihandschuhen und Nylonsack. Die verfaulten Äpfel stinken gegen den Wind. Die einzigen, die Gefallen daran haben, sind Fruchtfliegen. Gegen ein Picknick im Grünen ist sicher nichts einzuwenden. Doch sollte jeder seinen Müll auch entsorgen. Die Sachen sind hergetragen worden. Da kann es nicht schwierig sein, den Rest wieder mitzunehmen. Schließlich ist dies ein geschichtsträchtiger Ort. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kunst weist auf Schildern eindeutig darauf hin: Beim Galgenberg handelt es sich um einen urgeschichtlichen Grabhügel, ein geschütztes Naturdenkmal inmitten eines Landschaftsschutzgebietes. Eines der Schilder ist umgerissen und in einen Baumstamm gelehnt. Das sieht nicht nach Sturmschaden aus. Ohne mahnenden Zeigefinger: Die Leute müssten doch begreifen, dass es ihre eigene Welt ist, die sie verschmutzen, und dass es nicht in Ordnung ist, was sie da tun. Die Kosten für die Entsorgung tragen doch letztlich wir alle. jt Die Natur hat es nicht verdient, dass man so achtlos mit ihr umgeht. Purer Vandalismus. Das Schild wurde woanders herausgerissen und hier abgelegt. Straße im Döser Nordfeld Die Cuxhavener Straßennamen / Heute: Kurparkallee In der aktuellen Kurier-Serie stellen wir Straßen und Plätze aus dem Cuxhavener Stadtgebiet vor. Heute: Kurparkallee. Dabei handelt es sich um eine Straße im Döser Nordfeld parallel zur Strandstraße bis zu den Parklätzen am Seedeich. Der Kurpark Däse wurde am 12. Juli 1936 eröffnet Auf Vorschlag des Bauausschusses benannt durch Ratsbeschluss am 15. März 1966. Fertiggestellt im Jahr 1968. Der Kurpark in Döse wurde am 12. Juli 1936 eröffnet. Die Parkanlagen schuf der Gartenbauarchitekt Plomin, der auch in Hamburg die Anlage „Planten un Blomen“ gestaltet hat. Anlass für die Einweihung des neuen Kurparks war die Jubiläumsfeier zum 120 jährigen Bestehen des Seebades Cuxhaven. Quellenhinweis: „Die Cuxhavener Straßennamen“ von Günter Wolter, 2. erweiterte und aktualisierte Auflage 2001, erhältlich unter anderem auch bei der Oliva- Buchhandlung am Kaemmererplatz. Fotos: Witthohn Mein Cuxhaven Versammlung in Duhnen DUHNEN. Der Ortsverband I (Döse, Duhnen, Stickenbüttel) der CDU trifft sich am Mittwoch, 4. März, 19 Uhr, im Strandhotel Duhnen zur Jahresversammlung. Neben Berichten steht ein interessanter Gastvortrag von Martin Adamski (Leiter Baudezernat) und Thomas Hasse (Leiter Fachbereich Straße und Verkehr) auf dem programm. „Das Fahrrad als Verkehrsmittel - neue Herausforderungen an die städtische Stadt- und Verkehrsplanung“ wird dabei das Thema sein. hwi Paddies live erleben Irish Folk erklingt im „Franzler“ FRANZENBURG. „Das Franzler war ja früher mal die Stammkneipe der Highland Paddies. Das wussten die neuen Pächterinnen, die ja auch das Cuppycake haben, und sie haben bei uns angefragt, ob wir nicht Interesse hätten, dort einen Auftritt zu machen.“ So Britta Quaiser gegenüber dem Kurier. „Nach kurzer Überlegung und Terminfindung haben wir zugesagt und so spielen wir am Freitag, 6. März, beginnend um 20 Uhr, auf unserer alten, aber neu renovierten Bühne - sozusagen ‚Back to the roots!“, meint Britta Quaiser weiter. Das Guinness wird nicht durch das Fenster gereicht... Somit steht einem zünftigen Abend mit tollen irischen Liedern nichts mehr im Wege, auch wenn das Guinness nicht mehr durch das Fenster zur Band gereicht wird wie in den ganz frühen Jahren. Der Eintritt ist frei und es empfiehlt sich rechtzeitiges Erscheinen, denn bei Facebook haben sich schon viele Fans als Teilnehmer angemeldet. hwi Die „Highland Paddies“ treten am 6. März im „Franzler“ auf. Darauf freuen sich Thomas Friedrichs, Britta Quaiser, Kay Plaster und Achim Liebenthal. Foto: Witthohn Vortrag über Myanmar DORUM. Das Kulturforum Land Wursten lädt zu einem Bildervortrag mit Helga und Wolf-Dieter Lutz für Donnerstag, 5. März, ab 19 Uhr in die Dorumer Ausstellungsräume des Kulturforums in der Poststraße 16 ein. Das Ehepaar aus Wremen berichtet über ihre Reise nach Myanmar. Für Getränke wird gesorgt. Der Eintritt kostet zwei Euro. Das Kulturforum verweist außerdem auf seine Party anlässlich des 20. Vereinsgeburtstags, am 6. September. Interessierte Mitglieder werden eingeladen, sich an der geplanten Jubiläumsausstellung zum Thema „Stadt- Land“ zu beteiligen. Rückmeldungen werden bis zum 5. März an die Mail- Adresse e.grapenthin@kabelmail. de erbeten. ku Noch sind Plätze frei CUXHAVEN. Die Volkshochschule kann noch kurzfristig freie Plätze für folgende Veranstaltungen anbieten: Den Beginn macht der Kursus „Steuertipps für Freiberufler und Existenzgründer“. Er startet am Mittwoch, 4. März, und findet an drei Terminen jeweils von 19 bis 21.15 Uhr statt. Am gleichen Tag wird es auch einen Vortrag zum Thema „Schimmelpilze im Haus“ geben. Er beginnt um 18.30 Uhr und endet um 20.45 Uhr. Ein weiterer Vortrag wird am darauf folgenden Donnerstag, 5. März, von 19.30 bis 21 Uhr gehalten. Das Thema hier: „Borneo – Auf den Spuren der Kopfjäger“. Wer sich für den neuen Energieausweis für Wohngebäude interessiert, sollte den Termin am Freitag, 6. März, wahrnehmen. Der Vortrag wird von 18 bis 20.15 Uhr gehalten. ku Linedancer überzeugten CUXHAVEN. Bei ihrem Auftritt im Captain Ahab hat die Gruppe „The Dukes“ mit einer gekonnten Mischung aus Countrymusik im Südstaatenflair und Rock n´Roll für beste Stimmung unter den Besuchern gesorgt. Schnell sprang der Funke der vier Asphaltcowboys aus Bremen auf das Publikum über. Selbst ein kurzer Musikstop auf Grund eines defektes Verstärkers tat der Stimmung keinen Abbruch. Gastronom Holger Bause, selbst Musiker, sorgte aus seinem Bestand für einen schnellen Ersatz. Dafür, dass die Tanzfläche nie verwaiste, sorgte insbesondere die Gruppe der Cux- Linedancer. Die erst seit gut sechs Monaten bestehende Countrygruppe um ihre Leiterin Patricia Zierke zeigte eine gekonnte Auswahl aus ihrem Repertoire. loz KOLUMNE Ganz ehrlich: Wenn ich sehe, was für Vandalen da rund um den Galgenberg ihren Müll hinterlassen haben, fehlt mir jedes Verständnis. Habt ihr auf eurer Grünkohltour keinen Bollerwagen dabei? Da kann man den Müll doch gleich mitnehmen. Wer in Gruppen unterwegs ist, sollte sich zu Wort melden, wenn einzelne Idioten ihren Müll auf so eine Art und Weise entsorgen. Widerlich! Cuxhaven schrumpft nicht mehr so stark, wie in den letzten Jahren. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch kann zu den aktuellen Zahlen noch einen drauf setzen. „Am 24. Februar hatten wir schon wieder ein plus von 29 Personen, also insgesamt 49233 Einwohner. Aus dem Landkreis gibt es Zuzüge, ebenso kommen ehemalige Cuxhavener als Rentner zurück. Und aus Nordrhein-Westfalen gibt es auch Zuzüge.“ Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch ist sehr optimistisch. „Ich bin mir sicher, dass wir es hinbekommen, bis 2016 durch Industrieansiedlung und durch die Nutzung von Liegeplatz 4 rund 1500 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Zukunftsinvestitionen, die durch den ehemaligen Ministerpräsidenten David McAllister in Wilhelmshaven und Cuxhaven getätigt wurden, werden ihre Früchte tragen. Und ich bin mir sicher, dass wir nicht nur Leiharbeiter bekommen werden. Wer hätte denn gedacht, das wir beim Umschlag von Neufahrzeugen von 0 auf 500 000 pro Jahr kommen? Außerdem ist Cuxhaven der Short-Sea- Standort in Europa. Es werden Wartungsaufträge für Windkraftplattformen nach Cuxhaven kommen und weitere Ansiedlungen. Das ist eine große Chance für uns, auch und gerade in bezug auf höhere Gewerbesteuer-Einnahmen. Der demografische Aspekt ist dabei natürlich auch sehr wichtig.“ Tolle Aussichten!!! Herwig V. Witthohn G m b H ieandt – service &Wittig Kältetechnik • Elektro • Hausgeräte • Antennen • Kundendienst • Beratung • Verkauf • Kälte-, Klimaanlagen • Wärmepumpen • Pumpenservice • Elektro-Maschinen-Reparatur • Gewerbeküchen Neue Industriestraße 24 • 27472 Cuxhaven • Tel. 04721-599900


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