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8 KURIER STADT& LAND 21. 05. 2014 Perspektiven für Süderwisch SPD-Politiker aus Schul- und Sozialausschuss trafen sich vor Ort „Das Viertel voranzubringen“ ist das erklärte Ziel, dem sich nicht nur eine Arbeitsgruppe, sondern auch Politiker verschrieben haben, die selbstständig in Süderwisch aktiv geworden sind. Inzwischen deutet sich an, dass ihre Bemühungen Früchte tragen: Weichen für eine zusätzliche Hortgruppe wurden gestellt, unabhängig davon könnte sich das Gebäude, in dem die Sparkasse untergebracht war, bald mit neuem Leben füllen. Gleichzeitig zeichnet sich eine Lösung für das örtliche Einkaufsproblem ab. Was die nach dem Auszug des „Penny“-Marktes mehr oder minder zusammengebrochene Versorgungslage in Süderwisch betrifft, gibt es so etwas wie eine Perspektive. Das berichtete die SPD-Ratsfrau Ulla Bergen am Rande eines Lokaltermins: Nach einer Prüfung des Standortes durch die Edeka-Handelsgruppe gebe es reelle Chancen für die Eröffnung eines CAP-Marktes an der Ecke Pommernstraße. „Es sieht gut aus“, sagte Bergen und verwies dabei unter anderem auf das jüngste Einzelhandelsgutachten, in dem bescheinigt wird, dass im Viertel auf jeden Fall Bedarf an einem Nahversorger besteht. Egal, ob sie für Einkaufsangebote, gegen Leerstand oder für den Erhalt eines Geldautomaten kämpfen: SPD-Politikern aus Schul- und Sozialausschuss, die sich in Süderwisch In ihrer Funktion als Schul- oder Sozialausschussmitglieder sahen sich Oliver Ebken, Silke Karallus, Harald Wewerka und Ulla Bergen (v. l.) in Süderwisch um. Foto: Koppe trafen, geht es in jedem Einzelfall darum, die Infrastruktur des Stadtteils zu verbessern. Die intensiven Bemühungen tragen nun Früchte „Entscheidend sind dafür auch zusätzliche Hortplätze“, betonte der Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Soziales und Familie, Oliver Ebken. Ebken und seine Fraktionskollegin Bergen berichten von einem Angebot für 20 weitere Hortkinder, das demnächst in den Räumen der Gnadenkirchen Gemeinde angesiedelt werden könnte. So sieht es zumindest ein Beschlussvorschlag aus dem Rathaus vor, über den der Verwaltungsausschuss noch abstimmen muss. Er geht zurück auf Bemühungen der „AG Hort Süderwisch“, in dem Elternrat, Politik, Verwaltung und die Spitzen der kürzlich sanierten Süderwischschule vertreten sind. Schulausschussleiterin Bergen stellte insbesondere den Verantwortungsträgern der Stadt ein gutes Zeugnis aus: „Die Verwaltung bemüht sich wirklich sehr, hier im Viertel etwas zu machen“, sagte Bergen und bezog sich dabei nicht nur auf Themen wie Schulkindbetreuung oder auf den angestrebten Ganztagsschulstatus. Wichtig ist aus ihrer Sicht außerdem, dass das „Siedlung“-Gebäude, in dem sich die ehemalige Stadtsparkassen Geschäftsstelle befand, wieder eine Funktion erhalten soll: Dort soll künftig die mobile Jugendarbeit der Stadt untergebracht werden, im Gespräch ist, dass das Freiwilligenzentrum am Schneidemühlplatz 7 dort einzieht. Kai Koppe „Millionenschaden“ CDU/FDP-Gruppe zur „Siedlung“ Die CDU/FDP Gruppe im Rat der Stadt Cuxhaven nimmt Stellung zu dem nun verkündeten Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) hinsichtlich der Streitigkeiten zwischen der Siedlung und Erich Schruff. Wie der CDU/FDP-Gruppe bekannt geworden ist, hat der BGH nun die Nichtzulassungsbeschwerde der Siedlungsgesellschaft nicht zugelassen. Dies hat zur Folge, dass die schon in der Vorinstanz am OLG Celle gefällten Entscheidungen rechtskräftig werden und Erich Schruff vollumfänglich die Klagen gegen die Siedlungsgesellschaft Cuxhaven/Stadt gewinnt. Gruppenvorsitzender Thiemo Röhler: „Wir nehmen die Entscheidung des BGH zur Kenntnis. Dieses Ergebnis war absehbar und bestätigt die schon vorher geäußerte Rechtsauffassung der CDU/FDP Gruppe. Das Urteil stellt ein Desaster dar! Die persönliche Fehde Einzelner gegen den Siedlungsvorstand führt jetzt zu dem von uns prophezeiten Millionenschaden. Insbesondere der damalige Bürgermeister Rüdiger Kurmann hatte sich hier in kaum noch hinnehmbarer Art und Weise in den Gremien hervorgetan.“ Konsequenz der Entscheidung des BGH ist, dass die ausgesprochenen Kündigungen für rechtswidrig erklärt wurden. „Wir erwarten für die nächste Verwaltungsausschusssitzung einen Bericht der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats der Siedlung sowie der Spitze der Stadtverwaltung zu den Folgen des Urteils. Danach wird über Konsequenzen zu beraten sein“, so Röhler abschließend. ku/hwi Thiemo Röhler. 588 Mitglieder Treffen beim VdK-Ortsverband Mitte Kürzlich fand im Restaurant „Zum Park“ die Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mitte statt. Die 1. Vorsitzende Helga Kretschmer begrüßte neben den zahlreich erschienen Mitgliedern Kreisverbandsgeschäftsführerin Astrid Schaar-Bütje und den Kreisverbandsvorsitzenden Lothar Grünwald. Helga Kretschmer teilte in ihrem Geschäfts bericht mit, dass VdK Ortsverband Cuxhaven Mitte 588 Mitglieder hat. Zwar sei es ein Grund zur Freude, es zeigt aber auch, dass die Fälle von sozialer Not und Schwierigkeiten im Sozialrecht zunehmen. Der VdK-Vorstand wurde einstimmig entlastet Nach dem Bericht der Kassenverwalterin und den Kassenprüfer, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Neu gewählt wurde einstimmig zum Kassenprüfer Willi Sehlmeyer. Astrid Schaar-Bütje und Lothar Grünwald nahmen zusammen mit Helga Kretschmer die Ehrungen für 25 Jahre und 10 Jahre treue Mitgliedschaft beim Sozialverband VdK vor. Astrid Schaar-Bütje berichtete, dass im VdKKreisverband 2858 Mitglieder sind und die Tendenz ist steigend. Außerdem berichtete sie über die gerade angelaufende Kampagne beim VdK-Deutschland „Große Pflegeform“ und bat um Unterschriften. Der Ortsverband Cuxhaven-Mitte unterstützte mit 48 Stimmen das Petitionsanliegen. Lothar Grünwald berichtete über seine Tätigkeiten beim VdK, sowie im Behindertenbeirat des Landkreises und beim Paritätischen Wohlfahrtsverband. Am Ende der Versammlung waren sich alle einig, die Informationen und der Spaß kamen nicht zu kurz und man bedankte sich bei der Vorsitzenden Helga Kretschmer herzlich für ihre ehrenamtliche Arbeit. ku/hwi Nach der Jahreshauptversammlung des VdK Mitte im Wintergarten des Restaurants „Zum Park“. Foto: VdK Politik gegen die Lappes Die Cuxhavener Straßennamen / Heute: Kersten-Miles-Straße In der aktuellen Kurier-Serie stellen wir Straßen und Plätze aus dem Cuxhavener Stadtgebiet vor. Heute: Kersten- Miles-Straße. Dabei handelt es sich um eine Straße im Quartier zwischen Werner- und Lehfeldstraße. Benannt am 6. November 1922 nach dem worthaltenden, das heißt dem Regierenden Bürgermeister in Hamburg, der seit 1393 die Politik gegen die Ritter Lappe anführte. Die Abtretung Ritzebüttels an Hamburg erfolgte dann durch den Kaufvertrag vom 31. Juli 1394. Kersten Miles starb im Jahre 1420. Quellenhinweis: „Die Cuxhavener Straßennamen“ von Günter Wolter, 2. erweiterte und aktualisierte Auflage 2001, erhältlich in Cuxhavener Buchhandlungen. Fotos: Witthohn Frühstückstour per Rad Am Sonntag, 25. Mai, lädt der Allgemeine-Deutsche- Fahrrad-Club zu seiner beliebten Frühstückstour ein. Um 7 Uhr startet die Gruppe von ihrem Info-Laden, Große Hardewiek 7, in gemäßigtem Tempo in Richtung Frühstück, das nach rund 30 Kilometern an einem geheim gehaltenen Ort eingenommen wird. Hierzu ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 22. Mai bei Jürgen Brüschke, Telefon (0 47 23) 36 51 erforderlich. ku/hwi BAMBI-INFO „Bambi“ ist für viele Menschen der Inbegriff eines Rehkitzes. Wer den berühmten Disney Film gesehen hat, neigt immer noch zu Tränen, wenn er sich an den Tod seines Vaters erinnert. Doch Bambis Vater trägt ein eindrucksvolles Geweih. Diese Bilder führten zu großen Missverständnissen. Bis heute glauben viele Menschen daran, dass ein Reh das Kind eines Hirsches sei. In unserem schönen Land Hadeln haben wir eine hohe Rehwilddichte und einen gesunden Bestand an Damwild. Rotwild ist eher selten anzutreffen. Zur einfacheren Unterscheidung: Rehe haben ein Gehörn von selten mehr als sechs Spitzen, das Geweih des Damwildes bildet schaufelförmige Auslagen, das des Rotwildes bildet bis zu sechzehn spitze Sprossen und mehr aus. Bambi ist das Junge eines amerikanischen Weißwedelhisches. rcc Gruppe trifft sich wieder Die SHG „Morbus Crohn/Colitis ulcerosa“ trifft sich am Mittwoch, 21. Mai, um 19 Uhr in den Räumen des Paritätischen, Kirchenpauerstraße 1. Neubetroffene/ Angehörigen sind willkommen.


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