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24 KURIER SPORT& HOBBY 21. 05. 2014 Die beiden Mannschaften mit dem Schiedsrichtergespann und Kindern und Jugendlichen vom Kinderhospizverein mit den Cheerleadern der „Cux-Dancer“ von Rot-Weiss Cuxhaven vor dem Anpfiff der Partie auf der Kampfbahn. Fotos: Lütt Küstenauswahl zog sich achtbar aus der Affäre Beim Benefiz-Fußballspiel vor rund 2000 Zuschauern gegen den Zweitligisten FC St. Pauli Hamburg 1:5 verloren CUXHAVEN. Der Fußball- Zweitligist FC St. Pauli musste sich Freitagabend kräftig bemühen, um standesgemäß gegen die Küstenauswahl mit 5:1 zu gewinnen. Die Kicker aus dem Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven hatten vor rund 2000 Zuschauern auf der Kampfbahn die Profis aus der Hansestadt mit ihrer offensiven Spielweise am Anfang der Partie doch etwas überrascht. Auch wenn Organisator Thomas Fricke gern noch mehr Zuschauer gehabt hätte, war er am Ende mit dem Ablauf des Benefiz-Fußballspiels sehr zufrieden. Die Erlöse fließen in den Kinderhospizverein Cuxhaven Bremerhaven, dem Frickes Ehefrau Birgit vorsteht. Dementsprechend ließen sich die Vereine Eintracht Cuxhaven, Rot-Weiss Cuxhaven, FC Hagen/Uthlede, FC Sparta und OSC Bremerhaven nicht lange bitten, Spieler für die Küstenauswahl zu stellen. Und was da letztendlich auf dem Platz stand und von Thomas Fricke als Trainer und Mentor Grapci als Co- Trainer bei drei Trainingseinheiten eingestimmt wurde, zeigte eine starke Leistung. Die Auswahl hätte auch gut und gerne 2:0 führen können, vielleicht sogar müssen. In der 4. Minute traf Nehat Shalaj (FC Sparta, früher Rot-Weiss) die Latte und der Schuss von Kapitän Jan Unruh (8., Rot-Weiss) zischte nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. 120 Sekunden schloss Bruno da Silva Oliveira (Eintracht) bei einem Konter zu lasch ab. Es folgten die drei Minuten, die Phillip Schlüter (Rot-Weiss) wahrscheinlich am liebsten aus dem Gedächtnis streichen möchte. Erst legte er Lennart Thy (12.) im Strafraum und Michael Gregoritsch verwandelte zum 1:0 für die Kicker vom Kiez und dann sorgte der Pechvogel des Tages mit einem Eigentor für das 2:0 (14.). Vorausgegangen war Dennis Glüsing (Eintracht) durfte noch bis zur Pause bei vier Paraden glänzen. In der letzten Minute vor dem Seitenwechsel hielt Tschauner noch einen Schuss von Shalaj. Dennis Ewert durfte auch in der zweiten Hälfte ran Zur zweiten Hälfte wurden bei der Auswahl zehn Mann ausgewechselt, lediglich Dennis Ewert (FC Sparta), der sich interessante Duelle mit St. Paulis Publikumsliebling und Kapitän Fabian Boll lieferte, durfte weiterspielen. Die „B-Elf“ war zwar offensiv nicht ganz so gefährlich, aber ließ auch nur einen Gegentreffer weniger zu. Die Tore für die Hamburger erzielten Jan-Philipp Kalla (51.) und Sebastian Maier (63.). In der 60. Minute fiel Denes Brüning (Rot- Weiss) nach einem Rempler im Strafraum, aber Bundesliga Schiedsrichter Thorsten Schriever (TSV Otterndorf), der mit seinen Assistenten Werner Würger und Detmar Niehaus die Partie stets im Griff hatte, ließ weiterspielen. Thy hätte in der 72. Minute noch das Ergebnis erhöhen können, aber sein Geschoss klatschte an den Querbalken. Zwei Minuten vor Schluss machte Dennis Ewert Platz für Matthias Brütt (Cuxhaven), der am Herzen operiert wurde und Tränen in den Augen hatte, dass er gegen den Kultklub für 120 Sekunden auflaufen durfte. Frank Lütt Das Moderatoren-Trio Christoph Recker, Jan Zerbst und Andreas Krooß (v.l.). Nationalspieler Andre Hahn (r.) mit Jugendtrainer Werner Würger (Mitte) und Lehrer Hans-Otto Funke. Sören Gonther erhöht in dieser Szene per Kopf auf den Zwischenstand von 3:0. eine scharfe Hereingabe von Fin Bartels. Anschließend war der Anfangsschwung etwas verflogen und die Hamburger wurden stärker. Sören Gonther erhöhte per Kopfball nach einer Ecke auf 3:0 (24.). Zwei Minuten später traf Thy nur den Pfosten und die Auswahl setzte sofort einen Konter an, den da Silva Oliveira zum Ehrentreffer versenkte, Pauli-Keeper Philipp Tschauner war chancenlos. Sein Gegenüber St. Pauli-Kapitän Fabian Boll schrieb fleißig Autogramme und zeigte Fan-Nähe. Dennis Ewert (im Fallen) und Viktor Felker von der Auswahl werden von drei Hamburgern bedrängt.


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