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21. 05. 2014 STADT& LAND KURIER 13 Im Kreisel krachte es Am Donnerstag gegen 17.20 Uhr stießen ein Transporter und ein Pkw (Mercedes) im Grodener Autobahnkreisel zusammen, als der Sprinter- Fahrer mit FRI-Kennzeichen im zweispurigen Kreisverkehr anscheinend den Fahrstreifen wechselte, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Dadurch kam es zur Kollision mit dem Wagen. Die beiden Fahrer im Alter von 43 und 48 Jahren blieben unverletzt. Der entstandene Schaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 10 000 Euro. ku Schon 40 Jahre „Mittwochskicker“ Die „Mittwochskicker“ feiern in diesem Monat ihr 40- jähriges Bestehen. Aus Liebe zum Sport, und hier speziell zum Fußball, begannen Soldaten des FlaRakBtl 37 bereits vor 1974 nach Dienst in der damaligen „Roter Sand“ - Kaserne in Bremerhaven mit dem Hallenfußball. Nach dem Umzug nach Cuxhaven in die „Hinrich-Wilhelm- Kopf“ -Kaserne wurde dieser Freizeitsport hier fortgeführt und 1974 die „Mittwochskicker“ gegründet. Setzte sich ursprünglich der Spielerkader aus Soldaten des Stabes sowie Ehemaligen zusammen, stießen nach und nach auch Soldaten anderer Einheiten, die Lust die auf Hallenfußball hatten, dazu. So konnten sich immer zehn bis zwölf Aktive jeden Mittwochabend austoben. Nach Auflösung des Geschwaders und der endgültigen Schließung der Altenwalder Kaserne haben die „Mittwochskicker“ nun eine neue Heimat beim Marinefliegergeschwader in Nordholz gefunden. Hier spielen sie nun immer montags, aber natürlich weiterhin unter dem Traditionsnamen „Mittwochskicker“! Seit ein paar Jahren haben die Kicker auch eine eigene Homepage unter „www.die-mittwochskicker. de“ Ihr 40-jähriges Bestehen feierten die Kicker sowie die Passiven mit einem gemeinsamen Matjesessen in der U-Messe Nordholz. Dazu konnte der Chef der Fußballtruppe Günter Brüchmann auch viele ehemalige Spieler begrüßen. Die Spielgemeinschaft hofft, noch viele Jahre in Nordholz weiterhin Hallenfußball zu spielen und würde sich freuen, wenn auch neue Altherrenfußballer Ihren Kader verstärken. ku/hwi Radfahrer stürzte Am Donnerstag gegen 19.40 Uhr streifte der rechte Außenspiegel eines Wagens im Vorbeifahren den Lenker eines Rades. Der 14-jährige Radfahrer kam dadurch zu Fall und stürzte. Der Jugendliche wurde bei dem Unfall, der sich in der Straße Moortrift in Höhe einer Kleingartenanlage ereignete, leicht verletzt. Der Autofahrer fuhr zügig bis zur Einmündung der Brockeswalder Chaussee davon und bog nach links in Richtung Sahlenburg ab, ohne sich um den verletzten Jungen zu kümmern. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Wer Angaben zu dem Unfallverursacher, bei dem es sich um einen älteren Fahrer in einem grünen Kleinwagen gehandelt haben soll, machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. ku Neuer Look von Augenoptiker Fielmann Die Fußballmannschaft von Rot-Weiss Cuxhaven (U15) hat mit Fielmann einen neuen Partner gewonnen. Deutschlands größter Augenoptiker schenkte der CJugend, die gerade an der Aufstiegsrunde zur Landesliga teilnimmt, einen neuen Trikotsatz. Stefan Langner, Leiter der Fielmann Niederlassung Cuxhaven, übergab der Mannschaft auf dem Sportplatz in Brockeswalde das neue Outfit. Die Trainer Torsten Nobel und Sven Ubber sind genauso wie ihre Spieler vom schicken neuen Dress begeistert: „Das gesamte Team freut sich riesig über das großzügige Geschenk von Fielmann. Gerade ein einheitliches Erscheinungsbild ist für die Geschlossenheit und den Erfolg von großer Bedeutung.“ Fielmann ist größter Arbeitgeber und größter Ausbilder der Augenoptischen Branche, bildet mehr als 2900 Lehrlinge aus. Der Augenoptiker investiert in die Zukunft junger Menschen, engagiert sich auch im Sport für den Nachwuchs. Weit mehr als 10000 Kinderund Jugendmannschaften spielen heute in Fielmann- Trikots. Das Bild zeigt das U15-Team von RW Cuxhaven (stehend, v. l.): Der Leiter der Fielmann Niederlassung Stefan Langner, Torsten Nobel, Lukas Johannes Braun, Julian Knop, Lena Linnenkohl, Yannik Sandt, Christopher Nobel, Paul Bönig, Luca Mittelstädt, Leif Meier-Wätjen, Jannis Dahl, Jangho und Sven Ubber. Sitzend: Finn-Ole Mathee, Hero Ferlemann, Jan- Hendrik Kuczorra, Oscar Huppmann, Jonas Ubber, Ole Schepergerdes und Tufan Kürkan. ku/hwi Ob hier noch Moorgeister leben, muss jeder selbst herausfinden. Macht moorsüchtig: Moorloch im Ahlenmoor Fotos: Tonn Dunkle Augen der Landschaft Was ist es, was die Faszination des Moores ausmacht? unsere Vorfahren zu Urzeiten gaben ihnen spirituelle Bedeutung. Ungezählte Opferplätze an Sumpfrändern und in Wasserlöchern geben davon ein Zeugnis ab. Die Moore sind Gedächtnis der Natur In gewisser Weise sind Moore auch ein Gedächtnis der Natur. Moore sind geheimnisvolle Lebensräume. Umfangen von einer eigentümlichen Atmosphäre muten sie uns mit Fremdheit an. Ein Schauer überläuft uns, wenn der Boden unter uns schwankt. mand möchte auf Nimmerwiedersehen in der schwarzen Tiefe verschwinden. Kommt daher vielleicht das Wort „versumpfen“? Früher eine Bezeichnung für die nassen Orte „Moor“ ist ursprünglich ein germanisches Wort. Die Menschen gebrauchten es vor rund 2000 Jahren meistens zur generellen Bezeichnung nasser Orte in der Landschaft, etwa im Sinne von Sumpfland. Heute würden wir solche nassen Orte ganz allgemein Feuchtgebiete nennen. Die Bedeutung des Wortes Moor hat sich im Lauf der Zeit also verändert. Das Wort Moor ist verwandt mit Meer, der Geburtsstätte allen Lebens. Moor hat auch zu tun mit Moder, und dieses Wort verweist auf Mutter. Die sprachlichen Abwandlungen führen zum allumfassend Weiblichen, den ursprünglichen Mächten der Erde, die schöpferisch wirken. Hier ist alles vereint: das Absterben, Aufnehmen und Bewahren alter Dinge, die wiederum zur Geburtsstätte werden für das Entstehen neuen Lebens. jt Moore sind Orte an einer Schnittstelle - an manchen Orten eher zum Wasser, an anderen eher zum Land gehörig. Die Moore sind dunkle Augen der Landschaft, aus denen uns die Vergangenheit der Erde entgegenleuchtet. Je nach Lichtstimmung können Sumpflandschaften lebensfeindlich und beängstigend wirken. Mancherorts wird von verbannten Seelen erzählt, die hier ihr Unwesen treiben. Und von Moorgeistern, die den Wanderer vom Wege abbringen wollen. Die Angst ist unbewusst immer da - nie- AHLENMOOR. Was ist es, was die Faszination des Moores ausmacht? Ist es die schaurige Gefahr des Untergangs, die von der Sumpfwelt ausgeht oder die karge Vielfalt, die uns überrascht? Das Geheimnisvolle ist immer von Magie umwoben. Der Kurier empfiehlt: Es lohnt sich immer, sich dem Zauber des Moores mit Tieren und Pflanzen in den vier Jahreszeiten hinzugeben. Moore sind faszinierende Landschaften, die den Menschen eine tiefe Erfahrung des Werdens und Vergehens zuteil werden lassen. Schon


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