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10 KURIER STADT& LAND 21. 05. 2014 Gruppe ist erfreut CDU/FDP begrüßen Kompromiss Wie kürzlich bekannt gegeben worden ist, darf in Zukunft in der Stadt Cuxhaven wieder an zwei Kitesurf- Spots gekitet werden. Die CDU/FDP-Gruppe hat mit Freude die gefundene Lösung zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen registriert und aufgenommen. Der Gruppenvorsitzende Thiemo Röhler meint dazu: „Natürlich war es nicht einfach, so divergierende Interessen wie Ökologie und Outdoorsport im gleichen Gebiet unter einen Hut zu bringen. Ich denke, dass der im Gespräch mit den Verantwortlichen nun gefundene Kompromiss für beide Seiten akzeptabel ist. Natürlich ist dieser Kompromiss auch mit einem Wehrmutstropfen verbunden, da die Herbstmonate besonders windreich sind und in dieser Zeit von vielen besonders gerne gekitet wird. Es wird daher in Zukunft darauf ankommen zu überprüfen, ob die vorgetragenen ökologischen Bedenken überhaupt zutreffend sind. Ein besonderer Dank gilt daher nicht nur unserem Oberbürgermeister Dr. Getsch und den Teilnehmern des ‘Runden Tisches’, sondern auch den vielen Unterstützern, die in einer beeindruckenden Art und Weise die Kiter unterstützten. Es zeigt sich auch hier wieder, dass man gemeinsam auch schwierige Probleme lösen kann.“ Die CDU/FDP-Gruppe hofft, dass damit die Irritationen ausgeräumt sind und wünscht allen Kitern allzeit guten Wind, viel Spaß bei ihrem Sport und dass man ihn in diesem Jahr noch „höher hängt!“ ku/hwi Wichtig und richtig Uwe Santjer befürwortet Kompromiss Mit großer Freude nimmt Landtagsabgeordneter Uwe Santjer den jüngsten Kompromiss zum Thema Kitesurfen auf. „Es ist wichtig und richtig, dass es gelungen ist, das Weltnaturerbe Wattenmeer zu schützen und trotzdem den Menschen Zugang zu erlauben“, so der Cuxhavener, der ja selbst in ständigem Kontakt mit der Nationalparkverwaltung und dem Umweltministerium stand. Santjer ist es wichtig, den Menschen trotz allen Stolzes auf das Wattenmeer auch in die Natur zu lassen. „Wir haben hervorragende Bedingungen vor unserer Küste - es freut mich, dass Kitesurfen vor der Kugelbake wieder erlaubt wird“, so auch Gunnar Wegener, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat Cuxhaven, der sich ebenfalls für weiteres Kitesurfen stark gemacht hatte. Denn die Kitesurfer prägen seit langem das Bild von Cuxhaven mit, so Santjer, der gerade um die touristische Bedeutung des Sportes weiß. Dass nun mit vereinten Kräften ein Kompromiss gefunden werden konnte, führt Santjer nicht zuletzt auf die Verhandlungspartner zurück. „Mein Kompliment gilt dabei Peter Südbeck von der Nationalparkverwaltung, dem Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch und natürlich dem Vertreter der Kitesurfer, Jogi Hinrichs, die gemeinsam eine gute Lösung gefunden haben.“ In Zukunft wird das Kitesurfen weiterhin vor Sahlenburg und der Kugelbake erlaubt sein, jedoch mit verändertem Flächenzuschnitt und angepassten Nebenbestimmungen. ku/hwi Diesen Anblick können Cuxhavener und Gäste auch in Zukunft genießen oder sich Sorgen um den Nationalpark machen. Kiter und Naturschützer einigten sich auf einen Kompromiss. erFoto: Kai Koppe Kompromiss in Sachen Kite Mit Einschränkungen darf auch an der Kugelbake gekitet werden Kürzlich war für die Grundschüler in Döse kein Unterricht wie gewohnt, sondern zu dem Thema „Berühmte Persönlichkeiten“ beschäftigten sie sich mit unterschiedlichsten Frauen und Männern aus Vergangenheit und Gegenwart. Auch über das Leben und die Gedichte von Joachim Ringelnatz wollte eine Gruppe mehr erfahren. Nachdem sich die Kinder an einer kleinen Auswahl seiner Gedichte erfreut hatten und schon einiges aus dem Leben des Hans Bötticher, so sein bürgerlicher Name, erfahren hatten, waren sie in gespannter Erwartung auf den Besuch des Museums. Dort begegneten ihnen gleich am Eingang die zwei Ameisen, die es auf dem Weg von Hamburg nach Australien bekanntlich nur bis Altona geschafft hatten. Dazu konnte Erika Fischer auch noch eine Neuigkeit berichten, denn für diese abenteuerlustigen Tiere wurde in Hamburg der Öffentlichkeit ein Denkmal präsentiert. Diese beiden Ameisen geleiteten die Schüler dann zunächst per Audio-Guide durchs Museum. Nachdem die Kinder sich mit ihrem mitgebrachten Frühstück gestärkt hatten, bekamen die Erstklässler jeweils einen Partner oder eine Partnerin aus den 2., 3. und 4. Klassen, sodass sie mit Einsatzfreude die bereitgelegten Fragebögen ausfüllen konnten. Später machten sich alle auf den Rückweg zur Schule und hielten stolz ihr Ringelnatz-Lesezeichen in der Hand, das sie als Preis für die erfolgreich gelösten Aufgaben bekommen hatten. Am Tag darauf gestaltete jeder Schüler noch ein Plakat mit seinem Lieblingsgedicht von Joachim Ringelnatz. Bei einer Morgenfeier präsentierte die Gruppe mit ihrer Lehrerin Frau Dagmar Steinpreis die erarbeiteten Ringelnatz Plakate allen anderen Schülern in der Döser Schule. ku/hwi Das Thema lautete „Berühmte Persönlichkeiten“ Döser Grundschüler informierten sich über Leben und Schaffen von Joachim Ringelnatz Die Döser Grundschüler fühlten sich im Ringelnatz-Museum sichtlich wohl. Foto: Ringelnatz-Museum Mit Einschränkungen dürfen Kitesurfer ihrem Sport auch in Zukunft an beiden Standorten (in Sahlenburg und an der Kugelbake) frönen: Das ist der wesentliche Punkt eines Kompromisses, der nach Gesprächen zwischen Nationalpark Vertretern, Wassersportlern, Stadtverwaltung und Umweltverbänden getroffen worden ist. In der vergangenen Woche teilte die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven ihre Entscheidung mit: Beide Cuxhavener Kitesurf- „Spots“ bleiben erhalten; im Gegenzug verpflichten sich Sportler und lokale Behörden, bestimmte Auflagen einzuhalten, die dem Schutz der Natur im sensiblen Weltnaturerbe Gebiet dienen sollen. Dabei geht es im Besonderen um den Vogelzug: Um im Bereich der Kugelbake rastende Eiderenten nicht zu gefährden, soll im dortigen Revier das Kitesurfen künftig immer vom 1. November bis 31. März untersagt werden. Außerhalb dieser Periode kann vor der Landspitze jedoch weiterhin „gekitet“ werden – genau wie im von Haus aus ganzjährig freigegeben Kitesurf- Bereich Sahlenburg. Darüber hinausgehende Einschränkungen gibt es in Bezug auf die Fläche der jeweiligen Reviere: „Um den Schutz der Nationalpark-Ruhezone Duhner Anwachs weiter zu verbessern, werden beide Surfstandorte in ihrer Größe verkleinert“, teilte die Nationalparkverwaltung am Dienstagmittag mit. Dass die Wassersportler Einbußen in puncto Fläche hinnehmen müssten, hatte Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch schon im Vorfeld der Entscheidung angedeutet: „Das ist aber schon mit den Surfern abgesprochen“, versicherte Getsch, der sich seinerseits den Forderungen nach stärkeren Kontrollen beugte: Ab sofort müssen Stadt und Kurverwaltung scharf darauf achten, dass Surfreviergrenzen tatsächlich respektiert werden. Erfolgen soll das in der Praxis über die an den örtlichen Stränden stationierte Wattaufsicht. Gleichzeitig wird die Verwaltung mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit unter Kitesurfern publik machen, was in den zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehörenden Ausnahmegebieten erlaubt ist (und was eben nicht). „Da gehen wir sofort ran“, kündigte der Oberbürgermeister an. Jogi Hinrichs, der als Betreiber einer örtlichen Kitesurf Schule am Verhandlungstisch saß, will nach eigenen Angaben ebenfalls aktiv auf Surfer-Kollegen zugehen. Gleichzeitig kündigte er an, dass sich ein Verein in Gründung befinde – mit dem Ziel, eine Lobby für die Wassersportler an der Cuxhavener Küste zu schaffen. Auf die in Wilhelmshaven getroffene Entscheidung reagierte Hinrichs, indem er einräumte, froh zu sein, dass ein derartiger Kompromiss gefunden worden sei. „Das Zugeständnisse gemacht werden mussten, war klar“, sagte der Kitesurf-Lehrer und erläuterte, dass die Sportler im Zuge der neuen Regelung auf ein Gebiet von 70 Quadrathektar (von bislang 350) verzichten würden. Weil das bei Ostwindlagen benötigte Kitesurf-Revier Kugelbake zumindest im Sommer erhalten bleibe, sei das Ergebnis „eines, mit wir leben können“. Gleichwohl sei er „mit der grundsätzlichen Entwicklung“ – nämlich dem restriktiveren Kurs – „nicht glücklich“, betonte Hinrichs und vergaß nicht, die Leistung von 5000 Unterstützern im Netz und das Engagement der Vermittler aus Politik und Verwaltung herauszustellen: „Ein herzliches Dankeschön“, so Hinrichs, „vor allem an den Oberbürgermeister und an Uwe Santjer“. Der Landtagsabgeordnete bezog in einer Pressemitteilung selbst Stellung: „Es ist wichtig und richtig, dass es gelungen ist, das Weltnaturerbe Wattenmeer zu schützen und trotzdem den Menschen Zugang zu erlauben“, sagte Santjer. Aus Sicht der BUNDKreisgruppe Cuxhaven ist mit dem erreichten Kompromiss „beiden Seiten“ – nämlich Naturschützern und Surfern gedient. „Wir haben einen ähnlichen Vorschlag schon 2009 gemacht“, so der örtliche BUND-Vorsitzende Klaus Schroh. Kai Koppe VdK Mitte lädt wieder ein CUXHAVEN. Der Ortsverband des VdK Mitte Cuxhaven fährt am Freitag, 13. Juni, zum Landfrauenmarkt nach Ihlienworth. Um 12 Uhr fährt der Bus vom Wochenmarkt los. Die Fahrt kostet 10 Euro einschließlich Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Für die Fahrt gibt es noch freie Plätze. Der Vorstand de Ortsvereins des VdK Mitte bittet um baldige Anmeldung. Auch Gäste sind, wie immer, herzlich zu dieser Fahrt willkommen. Fragen zum Ablauf und Anmeldungen sind unter den Telefonnummern (01 70) 29 59 27 oder (0 47 21) 3 82 81 möglich. ku


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