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8 KURIER STADT& LAND 23. 04. 2014 Der Besuch der Cuxhavener Karnevalsgesellschaft beim DRK in Lüdingworth hat schon eine lange Tradition und wird von den Karnevalisten sehr gerne wahr genommen. Fotos: CuKaGe Ulli Martin Gebhart und Lüdingworths Ortsbürgermeister Thomas Brunken. Bürgermeister Albrecht Harten schaut der Prinzengarde fasziniert zu. Bei der großen Prunksitzung wird auf der Bühne der Kurparkhalle einiges geboten. Die Narretei stets im Herzen Ulli Martin Gebhart hat als CuKaGe-Präsident nicht nur in der Session viel zu tun „Cuxhaven ahoi!“ hallt es durch die Kurparkhalle. Die „Große Prunksitzung“ der Cuxhavener Karnevalsgesellschaft hat rasant an Fahrt aufgenommen. Mittendrin der Präsident der CuKaGe Ulli Martin Gebhart, die in diesem Jahr ein stolzes Jubiläum hat: 60 Jahre Karneval in Cuxhaven. Wer hätte das gedacht? Närrinnen und Narren gibt es ja in jeder Stadt, einige davon sind in Cuxhaven in der Grodener Carnevals- Club und in der Cuxhavener Karnevalsgesellschaft organisiert. Doch mit Lachen oder Fröhlichsein auf Knopfdruck hat das nicht zu tun. Karneval ist auch ein bisschen Lebenseinstellung. Der Karneval gehört seit nun 40 Jahren einfach dazu Und der Karneval gehört bei Ulli Martin Gebhart seit 40 Jahren einfach dazu. Der am 1. März 1948 in Reutlingen geborene Gebhart kam 1974 in Minden zum Karneval. „Ich war da in der KaMiPo – der Karnevalsgesellschaft Minden Porta.“ Als er mit seiner Familie 1996 das Hotel Wernerwald in Sahlenburg übernahm, dauerte es doch seine Zeit, ehe er den Weg zum Cuxhavener Karneval fand. „Der Wilfried Möller, damaliger Schatzmeister der Cu- KaGe, rief an und wollte einen Tisch für eine Besprechung ordern. Da wusste ich gleich, was das Stündlein geschlagen hatte.“ Und tatsächlich, Ulli Martin und seine Frau Petra wurden gefragt, ob sie denn nicht das Prinzenpaar 2008 werden wollen. „Wir haben nicht lange überlegt und ja gesagt.“ 2009 leitete Ulli Martin Gebhart die „Große Prunksitzung“ der CuKaGe bereits als Sitzungspräsident, ein Jahr später übernahm er als Präsident die Führung des Vereins. Auf was hatte er sich da eingelassen? Mit der Session endet die Arbeit für den Karneval nicht, nein, sie beginnt sofort wieder neu von vorn. Denn die nächste Session will gut vorbereitet sein. Wer wird das neue Prinzenpaar? Wann findet die nächste „Große Prunksitzung“ statt? Wer tritt da auf? Wer wird geehrt? Welche Termine können wann von wem besetzt werden? Fragen über Fragen, die beantwortet werden müssen. Da fällt es ja nur „am Rande“ ins Gewicht, dass nebenbei auch andere Karnevalsvereine besucht werden wollen. Die Session 2013/2014 war ganz normal. Inthronisierung des neuen Prinzenpaares Alfredo und Susi, Besuch bei Rot-Weiss Bremen, SV Glinde-Kornbeck, KV Varel, Klabautermänner Bremerhaven, Karnevalsgesellschaft Bremerhaven- Lehe, Karnevalsverein Koblenz (stolze vier Tage mit Umzug), Rosenmontag in den Kindergärten, Besuche von Alten- und Pflegeheimen, des DRK Lüdingworth und dann ja auch noch, nach Ende der Session, am 30. März 2014 das Prinzenfrühstück bei Rot-Weiss Bremen, ohne Orden aber in vollem Ornat. Zum Glück zieht die Familie voll mit, steht hinter dem großen Hobby von Ulli Martin Gebart und macht sogar aktiv mit. Damit es auch zur neuen Session heißen kann „Cuxhaven ahoi!“. Herwig V. Witthohn Auf langen Fahrten zu befreundeten Vereinen können auch mal die Äuglein zufallen... Irgendwie war er doch durchaus ein „Held seiner Zeit“ Der Admiral Berend Jakobsen Karpfanger in Cuxhaven (2. und letzter Teil) Oft lag Karpfangers Konvoi im Cuxhavener Schutzhafen vor Anker und während die Matrosen sich in einschlägigen Tavernen vergnügten, mag Karpfanger mit Amtmann Hartwig von Spreckelsen auf dem Schlosse zu Ritzebüttel, den Schultheißen Johann Tamm und Wilken Eckhoff an Bord seines Schiffes oder dem Neuwerker Vogt Carsten Wittcke im Wehrturm der Insel parliert, gespeist und geraucht haben. Der Seefahrer, unter dessen Führung kein einziges Hamburger Schiff den Korsaren in die Hände fiel, starb in der Nacht des 10. Oktobers 1683. Während das Schiff im Hafen von Cádiz lag, brach im Bug der Fregatte ein Feuer aus, das sich über das ganze Schiff ausbreitete. Trotz der verzweifelten Anstrengungen der Besatzung, das Feuer zu löschen, explodierte schließlich die Pulverkammer. Der größte Teil der Mannschaft, 142 Matrosen und 28 Soldaten, hatte sich auf Befehl des Admirals noch kurz vor der Katastrophe in Sicherheit bringen können, darunter auch der Sohn des Seehelden. Unter den 65 Seefahrern, die in fremder Erde begraben werden mussten, befand sich auch der Admiral, der seiner Eidesformel: „Ich will bei der meiner Admiralschaft anvertrauten Flotte mannhaft stehen und eher Gut und Blut, Leib und Leben opfern, als sie oder mein Schiff verlassen“ bis in den Tod treu blieb. Die Ursache des Brandes blieb ungeklärt. Die Leiche des Admirals empfing alle förmlichen Ehren von den im Hafen ankernden Schiffen und wurde mit einer großen Zeremonie auf dem Fremdenfriedhof an der Küste von Puntales (Cádiz) beerdigt. Am Grabmal errichtete König Karl II von Spanien ein Monument zu Ehren des Admirals. Es stand 125 Jahre bis 1808. Dann wurde der Friedhof durch die Franzosen beseitigt, weil man Platz für die Erweiterung der Festung brauchte. Literaturempfehlung: Kurt Grobecker „Hamburgs stolze Fregatten gegen die Korsaren“ (Medien Verlag Schubert 2007, ISBN 978-3- 937843-12-4). rcc Ein Fensterbild aus Glas zu Ehren von Karpfanger. Foto: Wikipedia Commons Minigolfsaison startet Von Freitag, 25. April, bis- Sonntag, 27. April, findet auf dem Minigolfplatz in Brockeswalde bereits zum fünften Mal das „Cuxhavener Wochenende“ statt. Am gesamten Wochenende hält der MC „Möve“ Cuxhaven Sahlenburg für alle Minigolfinteressierten mit Wohnsitz in der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven (bitte Ausweis vorlegen) ein tolles Angebot bereit: Jeder Gast erhält zu einer bezahlten Runde Minigolf eine Freikarte, die unbegrenzt gültig ist und natürlich jederzeit eingelöst werden kann. ku/hwi


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