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4 KURIER STADT& LAND 23. 04. 2014 Die Kochzutaten S. Golly gibts bei am Feldweg 15 • 27474 Cuxhaven Bauernpfanne mit Schinken Mit der Profi-Küche immer etwas Leckeres zubereiten In der heutigen Ausgabe unserer „Profi-Küche“ möchten wir Ihnen zusammen mit Wirths PublicRelations einen Klassiker. Die „Bauernpfanne mit Schinken und Käse“. ZUTATEN Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Anschließend die Butter erhitzen. Die Kartoffeln darin knusprig braun braten, leicht pfeffern und salzen. Zwiebelwürfel zugeben und einige Minuten mitbraten. Den Schinken in dicke Würfel schneiden und zugeben. Die Frühlingszwiebel in Ringe, den Käse in Scheiben schneiden. Die Eier mit der Milch verquirlen, salzen und pfeffern. Mit etwas Muskat abschmecken und über die Kartoffeln gießen. Mit Frühlingszwiebeln bestreuen. Die Eimasse in der Pfanne stocken lassen. Mit dem Käse belegen. Bei geschlossenem Deckel ganz kurz anschmelzen lassen. Sofort servieren. Und schon sind wir fertig. Na dann, guten Appetit! hwi/Foto: WirthsPR Für die „Bauernpfanne mit Schinken und Käse“ für vier Personen benötigen wir: 1,2 kg festkochende Kartoffeln, 2 Zwiebeln, 60 g Butter, Pfeffer, Salz, 200 g gekochter Schinken, 1 Frühlingszwiebel, 250 g Schnittkäse, 8 Eier, 8 EL Milch und Muskat. Landfrauen laden ein Staudenmarkt in Ihlienworth IHLIENWORTH. Am Freitag, 25. April, von 13 bis 18 Uhr, und am Sonnabend, 26. April, von 10 bis 16 Uhr, ist in der Alten Meierei die bunte Artenvielfalt auf dem LandfrauenMarkt der unter dem schlichten Motto „Unser Staudenmarkt“ zu bewundern. Abgesehen von unterschiedlichsten Stauden in großer Auswahl, finden Interessierte an diesem Wochenende die ersten frischen Kräuter und Tomatenpflanzen an dem Stand der Gärtnerei Blohm aus Otterndorf. Wer sich Tipps und Anregungen für die Gestaltung des heimischen Gartens einholen möchte, wird am Freitag von der staatlich geprüften Gartenbautechnikerin und Gärtnermeisterin Annette Minners gut beraten. Schmückende und außergewöhnliche Gießkannen gibt es bei Anja Schön. Man kann sich von den kreativen Ideen von Agnes Köll-Becking in Form von Gartenkeramik verzaubern lassen. Das Körbe-Team Borau hat wunderschöne, sowohl dekorative als auch nützliche, Körbe im Angebot. Man kann sich fit für den Frühling mit Pferdebalsam machen lassen, über den Christoph Wilke gern informiert. Verwöhnen lassen kann man sich mit Aloe Vera-Produkten und Colostrum, ein aus Kuherstmilch gewonnenes Naturprodukt, wobei Petra Gahl mit Rat und Tat zur Seite steht. Knobeln kann man, im Zuge des 20. Jubiläumsjahres des Landfrauenmarktes, an Timm Schmeelckes Fischstand für 20 Cent um maritime Köstlichkeiten. Für ganz besondere Gaumenfreuden, sorgt der Gemüsestand, der den ersten regionalen Spargel bereit hält. Das Café, welches jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet ist, bietet Kaffee und den leckeren selbst gebackenen Torten und Kuchen der Bäckerinnen aus der hiesigen Region. Sonnabends kann man dort zur Mittagszeit zudem einen herzhaften Eintopf verzehren. Deftiges bietet außerdem der Stand von Familie Griemsmann, an dem, neben dem qualitativ hochwertigen Fleisch vom Charolais-Rind, köstliche Brühwürste mit dem schmackhaften eigens gefertigten Senf der Familie Biermann verkosten werden kann, und der Bratwurststand außerhalb des Gebäudes, an dem man frisch gegrillte Würste, nach eigenem Rezept des Anbieters, erwerben kann. Wer will, macht einen Ausflug in die St. Wilhadi- Kirche oder ins Milchmuseum, eine anschließende Wanderung entlang des Milchwegs oder eine entspannende Kahnfahrt auf der Medem. Weitere Informationen und Termine findet man im Internet unter www.landfrauenmarkt. de ku Wird das Helgoländer Aquarium 2015 geschlossen? HELGOLAND. Das Alfred- Wegener-Institut (AWI) will das Aquarium auf Helgoland zum Januar 2015 aus Sicherheitsgründen schließen. Das Gebäude am Nordosthafen gilt als stark sanierungsbedürftig. Leicht fällt Prof. Dr. Karen Wiltshire die Entscheidung nicht. Sie leitet die Biologische Anstalt Helgoland (BAH), die zum AWI gehört. Das Aquarium hat eine lange Tradition und lockt Touristen. Rund 25 000 Besucher beobachten dort jedes Jahr Tintenfisch, Einsiedlerkrebs & Co. Doch am aus den 50er-Jahren stammenden und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude, das zur Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gehört, nagen Wetter und Salz. Auch die tragende Struktur des Betons ist angegriffen Gutachter haben beschrieben, dass auch tragende Struktur unter dem Beton angegriffen ist. Deshalb die Ankündigung der BAH-Chefin, das Aquarium zu schließen. Sie denkt dabei auch an die vier Mitarbeiter, die seit Jahren mit der Unsicherheit leben mussten und nach der Abwicklung neue Aufgaben bekommen sollen. Denn schon seit Jahren wird um eine Lösung gerungen. „Der Stapel Anträge ist zwei Meter hoch“, schildert Wiltshire. Sie hat viele Gespräche geführt, Experten wurden herangeholt, Konzepte entwickelt, Machbarkeitsstudien geschrieben. „Das AWI hat in seiner Kompetenz alles getan, was zu tun ist“, steht Wiltshire fest. Aber am Ende hängt alles am Geld. Es gibt drei Szenarien: Abriss, eine Sanierung mit Erneuerung der Betonkonstruktion oder ein kompletter Neubau. Zwei, sechs und elf Millionen Euro wurden überschlagen – und es ist teuer, auf einer Insel zu bauen. Doch das AWI kann allein keine Lösung stemmen. Dabei merkt Wiltshire an, dass das Institut keine Forschungsmittel für touristische Zwecke einsetzen könne. Konkrete Zusagen für eine öffentliche Förderung blieben bisher aus. Wiltshire: „Es ist die Politik, die jetzt gefragt ist.“ Vom „Bluehouse-Konzept“ waren alle angetan Dabei waren alle angetan vom sogenannten „Bluehouse“ Konzept, das sogar als Impulsprojekt des Landes Schleswig-Holsteins aufgenommen wurde. Im Bluehouse sollte das Aquarium aufgehen und sich eine Forschungslandschaft ausbreiten, die in die Arbeit der Wissenschaftler führt. Besucher könnten zum Beispiel sehen, wie ein ungestörter Meeresgrund aussieht und was alles zerstört wird, wenn erst mal ein Fischereigeschirr darüber pflügt. Es ließe sich die Verankerung einer Offshore-Windenergieanlage nachbilden und zeigen, wie sich der Lebensraum verändert. „Das muss nicht negativ sein“, sagt die Meeresforscherin. Die festen Strukturen würden besiedelt, und Fische würden angelockt. Auch andere Naturthemen der Insel, zum Beispiel die Robben, ließen sich darstellen. Wiltshire und ihre Mitstreiter hoffen, dass sich das Bluehouse-Konzept doch eines Tages umsetzen lässt. „Wir haben auch einen Bildungsauftrag“, sagt die stellvertretende Direktorin des AWI, „es wäre schade, wenn wir das Aquarium nicht mehr in unsere Bildungsarbeit einbauen können.“ Eine Möglichkeit sei, das Ganze ähnlich wie das Erlebniszentrum Naturgewalten in List auf Sylt aufzustellen, wo das AWI Partner ist. Der Weckruf scheint wachgerüttelt zu haben. Auf der Insel laufe eine Unterschriften Aktion, beim Bundesforschungsministerium sei ein Projektteam gebildet worden, Land und Gemeinde wollten unterstützen, berichtet Jörg Singer, Bürgermeister auf Helgoland. „Positiv ist, dass jetzt alle zusammenkommen.“ Er sei guter Hoffnung, dass zum Januar 2015 doch nicht dicht gemacht wird. Ursel Kikker Das Gebäude am Nordosthafen gilt mittlerweile als stark sanierungsbedürftig Was passiert mit dem Helgoländer Aquarium? Foto: Kramp GMBH Eine gute Küche ist der Anfang allen Glücks! Grodener Chaussee 63 – 65 · Cuxhaven Telefon 0 47 21 - 7 44 10


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