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24 KURIER SPORT& HOBBY 09. 04. 2014 Mit viel Glück zum knappen Heimerfolg FC Eintracht Cuxhaven bezwingt den FC Hambergen erst in der Schlussphase der Partie mit 2:1 CUXHAVEN. Das war eine enge Kiste für Eintracht. Der Tabellenzweite der Fußball- Landesliga mühte sich gegen den Vorletzten aus Hambergen zu einem 2:1-Heimerfolg. Eintracht Cuxhaven – Hambergen 2:1 (0:1): Grapci sagte nach der Partie, dass er in den ersten 45 Minuten gar nicht erkannt hatte, wer Tabellenzweiter und wer Tabellen 15. ist. Recht hat er. Die Platzherren wirkten gehemmt, die Gäste dagegen gaben sich trotz ihres aussichtslosen Tabellenplatzes in keiner Weise geschlagen. Hambergen hatte auch die erste Möglichkeit nach 60 Sekunden Spielzeit, der Ball blieb aber in der vielbeinigen Abwehr hängen. Die Eintracht-Spieler wurden immer unsicherer Fünf Minuten danach hatte Eintracht zwei Eckbälle hintereinander. Beide Kopfbälle (Matthias Milz und Domenik Meyer) wurden abgewehrt. Das war es dann erst einmal mit nennenswerten Offensivaktionen der Heimischen. Hambergen hatte nun noch mehrere Möglichkeiten. Gästestürmer Janik Balke verfehlte das Tor mit einem Heber (10.) nur knapp. Die Cuxhavener wurden immer unsicherer. Daraus entstand auch die Situation, die dann zum 0:1 führte. Die Abstimmungsprobleme in der Eintracht-Hintermannschaft nutzte Balke zum verdienten Führungstreffer (16.) aus. Während die Eintracht weiter mit ihrem Schicksal haderte, spielte Hambergen den gepflegteren Fußball und hatte noch bis zur Pause einige Möglichkeiten, in der 22. Minute die größte, die Kugel strich nur knapp am Pfosten vorbei. Kurz danach sah Domenik Meyer die Gelbe Karte, er war uneinsichtig. Eintracht Coach Mentor Grapci reagierte sofort, wechselte ihn für Rodrigues aus. Bis zum Pausenpfiff ist den Eintrachtlern kaum noch etwas Kreatives eingefallen. Schiedsrichter verweigerte einen Elfmeter Die zweite Halbzeit begann mit einer brenzligen Situation im Gäste-Strafraum. Pablo Garcia-Parracho wollte nach einer Hereingabe von Nicola Albano schießen, doch es kam zum Kontakt mit einem Abwehrspielerfuß. Eintracht forderte Elfmeter, der Schiedsrichter ließ zum Unmut der Zuschauer weiterlaufen. Ab der 51. Minute wurde die Wende eingeläutet, denn ab da war Richter auf dem Feld. Eine Minute danach verzog er einen 24-Meter- Freistoß. Fünf Minuten später traf er nach einem tollen Solo aus zehn Metern Entfernung das Lattenkreuz. Beflügelt durch Richters Einwechslung strahlte nun auch Rodrigues Gefahr aus. Erst setzte er einen Kopfball knapp vorbei, dann scheiterte er alleinstehend vor dem Torwart (68.). Eintracht machte mehr Druck, Hambergen kam nur noch zu wenigen Entlastungsangriffen. Eine Flanke von Waldemar Gilmut (75.) entwickelte sich gefährlich, der Keeper lenkte die Kugel über die Latte. Sieben Minuten später wurde Richter geschickt und der Gästeschlussmann holte den pfeilschnellen Stürmer elfmeterreif von den Beinen. Mit der Gelben Karten war der Torwart gut bedient. Den fälligen Strafstoß versenkte Garcia-Parracho zum 1:1 (82.). Nur 180 Sekunden hatte es gedauert, dann tauchte Richter wieder auf. Er nahm sich ein Herz und hämmerte den Ball unhaltbar aus 18 Metern zum 2:1- Erfolg in die Maschen. Kurz vor Schluss vergab Rodrigues nach Richter-Vorarbeit noch eine weitere große Möglichkeit. flü Der eingewechselte Marcus Richter brachte nicht nur Schwung ins Eintracht-Spiel, sondern markierte auch den Siegtreffer. Auch Nicola Albano (links) hatte gegen die erstaunlich starken Hambergener zu kämpfen. Fotos: Lütt 0:8-Klatsche für Rot-Weiss Cuxhaven Ersatzgeschwächte Kampfbahn-Elf geht bei Eintracht Elbmarsch unter DRENNHAUSEN. Mit einer Rumpftruppe reiste der Tabellenletzte der Fußball-Landesliga, Rot-Weiss Cuxhaven, zum Auswärtsspiel zu Eintracht Elbmarsch. Die Kampfbahn Elf hatte gegen die Gastgeber nicht den Hauch einer Chance und verlor 0:8. Elbmarsch – RW Cuxhaven 8:0 (4:0): Die Hausherren übernahmen sofort die Initiative und schnürten die Gäste in deren eigener Hälfte ein. Der Goalgetter von Elbmarsch, Christian Spill, wurde in der 17. Minute im RW-Strafraum angespielt und erzielte frei stehend das 1:0. Rot-Weiss Cuxhaven nutzte die wenigen Torchancen nicht In der Folgezeit befreiten sich die Cuxhavener ein wenig und hatten durch Denes Brüning (17.) und Philipp Schlüter (19.) zwei Torchancen, die aber nicht genutzt wurden. Nach 32. Minute prüfte der 1,96 Meter große Benny Ossenfort per Kopfball den RW-Keeper Steffen Semmler, der klasse parierte. Semmler hielt den Ball aber nicht fest, Ossenfort setzte nach und traf zum 2:0. Nur vier Minuten später startete Der Rot-Weisse Denes Brüning kämpfte, erspielte sich auch eine Torchance, konnte gegen die deutliche 0:8-Niederlage am Ende aber auch ncihts unternehmen. Foto: Lütt Mark Schade zu einem Sololauf, ließ mehrere Cuxhavener stehen und schloss unhaltbar zum 3:0 ab. Kurz vor dem Pausenpfiff bewies Spill seine Extraklasse. Er wurde im Strafraum angespielt und erzielte aus der Drehung heraus das 4:0. Nur fünf Minuten waren nach dem Wechsel gespielt, da probierte es Schade mit einem Distanzschuss aus rund 25 Meter Entfernung. Das Spielgerät wurde dabei so abgefälscht, dass es unhaltbar für Semmler zum 5:0 einschlug. In der 69. Minute tauchte Spill nach einer klasse Kombination vor dem Cuxhavener Gehäuse auf und „lochte“ mit seinem dritten Treffer in dieser Partie zum 6:0 ein. Zur „Krönung“ noch das 0:8 per Eigentor In 82. Minute besorgte der eingewechselte Elbmarscher Björn Richter per Distanzschuss (rund 20 Meter) das 7:0. Das 8:0 (89.) resultierte aus einem Eigentor. Der Cuxhavener Can Siga wollte den Ball klären, doch beim Reinrutschen in eine Flanke landete das runde Leder unglücklich im eigenen Kasten. Am kommenden Sonntag wird es sicherlich nicht viel einfacher. Dann erwarten die Cuxhavener auf der Kampfbahn die Kicker von Ahlerstedt/Ottendorf. hup Der Altenwalder Novo kann sich in dieser Szene nicht durchsetzen. Foto: Huppmann Akute Abstiegsgefahr Bezirksligisten blieben ohne Sieg LAMSTEDT. Wenigstens der TSV Lamstedt punktete mit dem 1:1 gegen Ahlerstedt/ Ottendorf II. Der TSV Altenwalde (1:2 gegen Harsefeld) und der FC Neuenkirchen/Ihlienworth (1:2 in Cranz-Estebrügge) mussten dagegen Niederlagen hinnehmen. Der TSV Lamstedt verbesserte sich durch den Punktgewinn auf den zehnten Tabellenplatz, bleibt aber weiter stark abstiegsgefährdet. Die Führung der Gäste glich Frank Springer in der 34. Minute aus. Der TSV Altenwalde kassierte etwas unglücklich die vierte Niederlage in Folge und rutschte auf Abstiegsplatz 14 ab. Beim 1:2 gegen Harsefeld lagen die Gäste bereits zur Halbzeit mit 2:0 in Front, ehe Grabowski per Kopf in der 67. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Der Altenwalder Schönewolf wollte den Ball schnell aus dem netz holen, kabbelte sich dabei mit einem Harsefelder und flog mit roter Karte vom Platz. Der FC Neuenkirchen/Ihlienworth zeigte in Cranz- Estebrügge eine gute Einstellung, stand am Ende aber mit leeren Händen dar. Cranz ging in der 19. Minute mit 1:0 in Führung, Ahlemeyer glich in der 20. Minute aus, doch die Gastgeber markierten nach einer halben Stunde den entscheidenden Treffer zum 2:1. Der FC rutscht auf den 11. Tabellenplatz ab. hwi


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