140409_CUK_010

140409_CUK

10 KURIER STADT& LAND 09. 04. 2014 Am Ende stand ein verdientes Unentschieden Der SV Werder Bremen spielt gegen den FC Schalke 04 im Weserstadion mit 1:1 / Klassenerhalt sollte wohl geschafft sein Weitere Streuobstwiesen Im Herbst 2012 wurde im Revier Oxstedt eine Streuobstwiese erstellt und über die Bingo-Stiftung bezuschusst. Dieses sollte aber noch nicht die letzte Streuobstwiese in Oxstedt werden, so waren sich die beiden Jagdpächter Ernst-Martin Raulin (r.) und Horst Duncker (l., in der Mitte Helmut Hofmann) einig. Anfang März 2014 war es wieder soweit. 35 Obstbäume wurden gekauft. Auf Nachfrage beim Golfclub „Hohe Klint“ war man dort von der Idee angetan. Eine Begehung wurde mit dem Vizepräsidenten Helmut Janke und dem Greenkeeper Jürgen Kinski vereinbart. Auf dem Golfgelände wurden die passenden Flächen gefunden. Bei gutem Wetter wurden Mitte März die Obstbäume auf einer Fläche von 600 Quadratmetern und 700 Quadratmetern gepflanzt und eine vorhandene Hecke mit weiteren Obstgehölzen aufgewertet. Jede Anlage erhält 10-15 Obstbäume wie Sauerund Süßkirschen, Apfel, Birne und Pflaumen. Die Anlagen wurden von den Jagdpächtern und Jagdfreunden finanziert und in Eigenleistung erstellt. Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Biotopen in unserer Landschaft. Mehr als 4.000 Tier- und Pflanzenarten leben auf und von einer Streuobstwiese. Es werden keine Dünger und Pestizide eingesetzt. ku/hwi/Foto: Duncker Schiedsrichter Thorsten Schriever vom TSV Otterndorf war im Weserstadion der „vierte Mann“. CDU führte eine Ortsbegehung durch Schulstandortdebatte in Altenbruch spielte dabei auch eine Rolle Kürzlich führte der CDU Ortsverband Altenbruch seine erste Ortsbegehung in diesem Jahr durch. Am Altenbrucher Marktplatz begrüßte der erste Vorsitzende Lutz Hänel Mitglieder aus Vorstand und Fraktion sowie einige Bürgerinnen und Bürger. Es passte zur aktuellen Debatte um Schulstandorte, dass das erste große Ziel die Altenbrucher Schule war. Bereits auf dem Hinrich-Alpers Weg fielen den Beteiligten einige Sachen negativ auf, zu hohe Bordsteine an der Kanalbrücke, verstopfte Gullys und Müll in den schuleigenen Grünanlagen. Alles wurde notiert und fotografiert. An der Schule angekommen fielen die Blicke umgehend auf den neuerrichteten Ballfangzaun an der Nordseite des Sportplatzes. Vermisst wurde allerdings eine Öffnung durch die die Fußballer über den Zaun geschossene Bälle zurückholen könnten. Ein nachträglicher Einbau aber sollte wohl kein großes Problem sein. An der Südseite wurde der Zaun instandgesetzt. Lutz Hänel konnte den Anwesenden mitteilen, dass es momentan keine Debatte um die Schulstandorte in Altenbruch und Lüdingworth gibt. Die Verlautbarungen aus dem Schulausschuss des Landkreises seien völlig gegenstandslos. „Solange es die Schülerzahlen hergeben, werde keine Schule geschlossen“, so der Vorsitzende. Dies habe vor einigen Tagen auch Ortsbürgermeister Jörg-Heinrich Ahlemeyer unmissverständlich erklärt. Der Trainingsplatz südlich des Sportplatzes soll in diesem Jahr mit einer Beleuchtungsanlage durch den TSV Altenbruch ertüchtigt werden. Dies trägt zu einer Entlastung des Schulsportplatzes bei. Die neu gebaute Kindertagesstätte St. Nicolai wurde als wichtige Einrichtung für die Entwicklung Altenbruchs angesehen. Die Kleinsten können hier lernen und leben in großzügigen Räumlichkeiten mit erfahrenen und kompetenten Personal. Der Bereich südlich der Kita kam allerdings nicht so gut weg. Deutliche Spuren der Bautätigkeiten und freiliegende Stromkabel sind hier noch zu sehen. Hier muss an einigen Stellen noch etwas getan werden. Es muss in Kürze dafür gesorgt werden, das Teile der Sportanlage nicht mehr mit dem Auto befahren werden können. Diese Unart ist von Anwohnern in den letzten Wochen beobachtet worden. Die zuständigen Stellen werden informiert. Defekte Zäune und hochstehende Gullydeckel Beim Gang durch das Gammenteil fielen einige Dinge wie hochstehende Gullys oder defekte Zäune am Spielplatz auf. Während der Abschlussbesprechung in der Gaststätte „Baustelle“ wurde dann noch über „Dauerbrenner“ wie Fahrradwegbeleuchtung oder Grundstücksentwässerung diskutiert. Alle Beteiligten zogen ein positives Fazit dieses Nachmittags. ku/hwi Der CDU-Ortsverband sah sich zusammen mit interessierten Bürgern Altenbruch genau an. Foto: Hänel Einlauf der Mannschaften mit Kindern. Im Weser-Stadion waren auch königsblaue Trikots stark vertreten. Die Schalke-Fans sorgten für Stimmung. Fotos: Witthohn Nur selten konnten die Schalker die Bremer Abwehr um Keeper Wolf unter Druck setzen. Werder Bremen zeigte eine starke Partie. Wagenschlangen in engen Straßen, darunter auch viele CUX-Pkw, Polizisten regeln den Verkehr. Stop und Go in der Nähe des Stadions. Eigentlich üblich bei Heimspielen des Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen. Doch diesmal sind kaum „Werder, Werder“-Rufe zu hören. Der heutige Gegner hat eine starke Fangemeinschaft hinter sich. Und die ist nicht nur königsblau und weiß angezogen, sondern auch lautstark. Es gastiert der FC Schalke 04 im Weserstadion. Und die Fans aus Gelsenkirchen und eigentlich ja fast schon aus ganz Deutschland dominieren das Bild im Stadion. Während der mächtige Werder-Fanblock die üblichen Rituale abspult, wird auf der gegenüberliegenden Tribüne gefeiert. Dabei ist es erst 14.30 Uhr – noch eine Stunde bis Spielbeginn. Doch die Schalke-Fans singen, hüpfen, skandieren Parolen. Dafür sind sie bekannt. Echte Fans, gerade auch in fremden Gefilden. „Schaaalkee, Schaaalkee“ hallt es durch das Weserstadion. Nun melden sich auch die grün-weißen zu Wort. 15.20 nimmt 3000 Fans für eine Minute die Sicht. Dann wird es etwas unappetitlich. „Scheiße 04“ hallte es aus der Werder-Ecke – das muss doch nicht sein! Friedlich verbrüdern sich die Fans nach der Partie Schiedsrichter Peter Sippel pfeift die Partie an. 90 Minuten lang werden die Schalker Fans weiter singen, auch, als doch überraschend Werder mit 1:0 in Führung geht. Elia legt auf Di Santo ab und der überwindet Keeper Fährmann. Werder hält mit den Knappen, die ja um die Königsklasse kämpfen, mit. Schalkes Spiel wirkt unorganisiert, ein Denker und Lenker ist nicht zu sehen. Und doch fällt der Ausgleichstreffer. Der junge Goretzka trifft, nachdem Prödl zu kurz abgewehrt hatte. Beide Teams haben noch Chancen, am Ende steht ein gerechtes Remis. An der Schlachte, am Rathaus, bei den Stadtmusikanten, ja selbst auf dem Pfannkuchenschiff sind noch Stunden nach dem Abpfiff grünweiße und königsblau-weiße Schals zu sehen. Friedlich verbrüdern sich einige Fans. Herwig V. Witthohn Uhr, die heiße Phase vor dem Anpfiff. Fahnen werden geschwenkt, das Stadion stimmt mit ein: „Werder, Werder“. Eine große grünweiße Fahne wird entrollt,


140409_CUK
To see the actual publication please follow the link above