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11. 12. 2013 STADT& LAND KURIER 17 Rettung bei Nacht Kinderkarussell musste vor Xaver in Sicherheit gebracht werden Zu einer dramatischen Rettungsaktion kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf dem Ritzebütteler Weihnachtsmarkt. Angesichts des aufziehenden Orkans „Xaver“ hatte die Schaustellerfamilie Sehlmeyer eine schnelle und schwere Entscheidung zu treffen. Das Traditionskarussell des Familienbetriebs ist ein behaglicher Blickfang auf dem Ritzebütteler Weihnachtsmarkt und bildet seit jeher den Mittelpunkt für das Familienpublikum. „Durch die Witterungsverhältnisse und den Orkan sahen wir uns gezwungen, das historische Sehlmeyersche Karussell von 1924 abzubauen“, erinnert sich Schausteller Volker Sehlmeyer an die unruhige Sturmnacht. „Mit dem Abbau wurde am Mittwoch unmittelbar nach Beendigung des Weihnachtsmarktes um 21 Uhr begonnen“, erzählt er. Die Gefährdung für Gäste und Spaziergänger, aber selbstverständlich auch für das Kinderkarussell selbst war so gefährlich, dass Familie Sehlmeyer sofort sechs kräftige Helfer für die Nacht organisieren musste, um dass Karussell abzubauen und auch andere Geschäfte und Stände zu sichern. Dafür wurden große Kofferanhänger aus der Umgebung mit Lkws und Zugmaschinen aus der Umgebung herantransportiert und vor die einzelnen Geschäfte und Stände als Schutz vor dem Sturm gestellt. Für das Kinderkarussell gibt es einen eigenen Transportanhänger. Alle Vorrichtungen, alle Stellagen und alle Schubfächer sind für die Aufnahme der vielen Hundert Einzelteile des Karussells ausgerichtet. „Es ist wichtig, dass das Karussell so schnell, aber auch so schonend wie möglich auf- bzw. abgebaut wird, um die historisch einmaligen Figuren zu schützen“, so Volker Sehlmeyer. Es handelt sich bei diesem Stück Nostalgie um ein sogenanntes Drehbogenkarussel, erklärt Sehlmeyer. Das heißt: 90 Prozent aller Teile drehen sich im Kreis und sorgen so für ein stetes Rundumvergnügen. Dieser Umstand machte es den Sehlmeyers auch so schwer, bei heftigen Stürmen das Karussel zu sichern. Hier kann nicht wie bei anderen Gebäuden, die mit dem Erdreich bzw. Boden verbunden sind, mit Hilfsmitteln wie Gurten und Ankern gearbeitet werden. Es gibt nur die Chance, große Anhänger zur Absicherung vor das gute Stück zu fahren oder aber das Karussell komplett abzubauen. jt Volker Sehlmeyers Kinderkarussel sorgte schon 1924 für strahlende Kinderaugen. Foto: Tonn Haarschonend und unauffällig Rikarda Biermann beherrscht die kalte Haarverlängerung Seit Jahrzehnten bietet die Friseurmeisterin Rikarda Biermann in ihrem Friseurgeschäft (in der Schillstraße 2A) neben Perücken-Service und Verkauf auch professionelle Haarverlängerung und Haarverdichtung an. „Haarverlängerung und Haarverdichtung verlangen viel Fingerspitzengefühl, ein feines Gespür und Diskretion. Die Kunst ist, dabei unauffällig und haarschonend vorzugehen“, verrät die Friseurmeisterin und die vielen zufriedenen Kundinnen geben ihr Recht. Seit über zehn Jahren führt Rikarda Biermann ihr Friseurgeschäft mitten im Lotsenviertel, direkt neben dem ALECO-Biomarkt. Weil der Haarersatz immer eine einfühlsame Behandlung erfordert, berät die Friseurmeisterin ihre Kunden diskret und ausführlich, sodass sie sich völlig sicher fühlen können. Auch am Hochzeitstag zaubert sie ihren Kunden lange Haare, wo keine sind, für ihre Steckfrisur. Zertifiziert als „Hochzeitsfriseurin“, ist Rikarda Biermann durch das Hochzeitsportal „Heiraten in Cuxhaven. de“. „Keine Frau muss sich heute mit Problemhaaren mehr herumärgern“, betont die „Haarkünstlerin“; denn sie hat die Lösung: Mit ihren Systemen zur Haarverlängerung arbeitet die Friseurmeisterin sehr natürlich und haarschonend. „Wir bieten eine sogenannte „kalte Verlängerung“ - ohne Kleben und ohne Anschweißen. Diese Verlängerung hält sehr gut; sie wir per „Keratin-Bonding“ mit der Hand ans Haar befestigt. „Ein Verfahren, das ich preisgünstig anbieten kann.“ Und so funktioniert es: Keratin ist ein körpereigener Stoff, der unter anderem zum Aufbau der Haare dient. „Bonding“ ist englisch und bedeutet so viel wie binden/ verbinden. „Mehrere Haare werden dabei zusammengelegt, was dann eine Haarsträhne ergibt. Die „Extension“ wird mit den eigenen Haaren durch das Keratin- Bonding schonend befestigt und ist hitzebeständig gegen Föhnen. „Keratin-Bonding wird in Deutschland so gut wie gar nicht angeboten, aber meine Kundinnen kommen in den Genuss dieser besonders haarschonenden Methode.“ Die Haare bezieht Rikarda Biermann von den Firmen „Hairdreams“, „Hair- Contrast“ und „Balmain“. Das sind „europäische, echte Haare, die sich besonders der Struktur unserer deutschen Haare anpassen und dadurch sehr echt aussehen“, so die Friseurmeisterin. jt Zwei, die sich auf Haarverlängerung verstehen: Ute von Deesten und Rikarda Biermann. Foto: Tonn


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