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16 KURIER STADT& LAND 11. 12. 2013 „Weihnachten am Ohr!“ Seemannsmission Cuxhaven startet vorweihnachtliche Spendenaktion für Seeleute KOLUMNE Die Kommunalaufsicht achtet mit Argusaugen darauf, was finanziell in Cuxhaven passiert. Bei dem Schuldenstand der Stadt und einer möglichen Entschuldung durch das Land Niedersachsen auch völlig zurecht. Und dennoch muss es möglich sein, Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Vor allem, wenn damit auch einiges an Geld eingespart werden kann! Das alte Hallenbad ist marode und energetisch gesehen eine Katastrophe. Dies gilt ebenso für die Rundturnhalle. Außerdem müssen die Kinder einer Stadt, die zu dreiviertel von Wasser umgeben ist ja wohl auch schwimmen lernen können. Deshalb finde ich die Idee, ein nutzungsorientiertes Hallenbad mit integriertem Lehrschwimmbecken und eine Vierfach- Schulsporthalle an den geltenden Standorten zu errichten vernünftig. Wenn dazu ein kleines Blockkraftwerk gebaut wird, dass die bisher sehr hohen Energieausgaben Santjer hakt nach Thema Wattführerverordnung drastisch senkt. Langfristig gesehen werden die durch den Verkauf eines Geländes (zum Beispiel Strichweg-Sportplatz) erzielten Gewinne, die in ein solches Vorhaben gesteckt werden, sich sogar auszahlen und dies in doppelter Hinsicht! Und die Kommunalaufsicht kann gegen vernünftig geplante Objekte wie diese normalerweise nichts haben – es rechnet sich. Und Lebensqualität ist auch eine Chance für eine Stadt, die nicht nur gegen Mein Cuxhaven die Schuldenlast, sondern auch gegen den demografischen Wandel kämpft! Wichtig aus meiner Sicht: Alle Seiten müssen rechtzeitig fair miteinander sprechen und sich aufeinander zu bewegen. Dann sollten auch wirklich notwendige Investitionen in die Zukunft eine Chance haben. Wie der örtliche SPD-Landtagabgeordnete Uwe Santjer mitteilt, hat er gemeinsam mit Thomas Schremmer (Bündnis 90/Die Grünen) eine Anfrage zum Thema Neue Wattführerverordnung an die Landesregierung gestellt. „Meine Motivation für die Anfrage ist einfach: das Wattenmeer ist für mich Heimat. Und Heimat muss man begreifen können“, erklärt der Cuxhavener Abgeordnete. Für ihn sind Wattführungen nicht nur touristisch wichtig, sondern sie stellen Bildungsveranstaltungen dar. Denn nicht nur Touristen würden an den Führungen teilnehmen, auch für viele Einwohner der küstennahen Gebiete gehöre die Wattwanderung zum Leben, zur regionalen Identität dazu. Auch die Arbeit des blauen Klassenzimmers, ein Projekt, das überregional viel Beachtung findet, könnte von der geplanten Neuregelung stark beeinträchtigt werden. „Das blaue Klassenzimmer ist ein Markenzeichen für unsere gesamte Region“, so Santjer, der in vielen Gesprächen mit den Betroffenen deren Sorgen und Nöte erfahren hat. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Verordnungen, die an andere Stelle sicher ihre Berechtigung haben, Ausnahmegenehmigungen ermöglichen, wo keine Gefahr für Leib und Leben besteht“, so der Abgeordnete, der auf die besonders gute Sicherheitslage auf den Wattflächen vor Cuxhaven hinweist. Intensiver Austausch mit dem Ministerium In seiner Anfrage möchte er wissen, ob und wie die Betroffenen in Cuxhaven in das Verfahren eingebunden sind, ob die Möglichkeit zur Differenzierung in strandnahe und entlegene Wattbereiche möglich ist und warum die besondere Sicherheitslage vor Cuxhaven nicht berücksichtigt wurde. Zeitgleich führt Santjer einen intensiven Austausch mit dem zuständigen Ministerium, um eine befriedigende Lösung für alle Beteiligten zu erreichen. ku/hwi Die Seemannsmission Cuxhaven ruft auch in diesem Jahr dazu auf, Seeleuten aus aller Welt, die in der Adventszeit Cuxhaven anlaufen oder Weihnachten hier verbringen, „Weihnachten am Ohr!“ - Telefonkarten für Gespräche in ihre Heimat zu schenken. Weltweit sind über eine Millionen Seeleute oft monatelang von Zuhause weg. Die Vereinzelung an Bord, monatelang auf See, ohne Familie, Freunde und die heimische Kultur, ist ein großes Problem. Weihnachtsgrüße von Ehefrauen, Familienangehörigen und Freunden direkt per Telefon sind deshalb für die Seeleute eine Kraftquelle. Wann immer es die Zeit und das Geld zulassen stellen die meisten Seeleute per Telefon den Kontakt nach Hause her. Auf diese Weise können sie wenigstens etwas aus dem Alltagsleben ihrer Familien miterleben. Freude und Leid wegen der Geburt eines Kindes oder der Krankheit von Verwandten wird so über Ozeane hinweg geteilt. Mit einer geschenkten Telefonkarte wird Seeleuten eine Brücke vom Land zur ses sinnvolle Geschenk war immer wieder überwältigend. Telefonieren mit der Familie, weit entfernt auf dem Erdball. Der Kontakt zu Weihnachten aus der Ferne nach Hause ist enorm wichtig für die ganze Familie. Zahlreiche Seeleute berichteten dies später voll herzlicher Dankbarkeit. Die Telefonkarte war das Geschenk. Übereinstimmend hieß es von den Seeleuten sowie von den Spendern: „Gute konkrete Hilfe!“ Die gute Resonanz bestärkt die Seemannsmission Diese Resonanz bestärkt die Seemannsmission Cuxhaven, auch dieses Jahr wieder die Aktion „Weihnachten am Ohr“ zu starten. Wir von der Küste - für die Seeleute aus aller Welt! Und so kann jeder helfen: Mit einer Spende von fünf Euro kauft die Seemannsmission eine Telefonkarte zum selben Wert und verschenkt diese an einen Seemann oder eine Seefrau für ein Gespräch mit den Lieben Zuhause. Die Telefonkarten können direkt im Seemannsheim im Grünen Weg 25 „bezahlt“ werden oder die Spender können unter Stichwort „Weihnachten am Ohr“ auf folgendes Konto spenden: Sparkasse Cuxhaven, BLZ 24150001, Konto Nr.: 113118. ku/hwi Wie schön ist es für Seeleute, aus der fernen Fremde zu Weihnachten zuhause anrufen zu können. See geschlagen! Mit Hilfe der letztjährigen Spendenaktion konnte die Seemannsmission 650 Seeleuten in Cuxhaven ein Weihnachtstelefonat in die Heimat schenken. Die Freude bei den Seeleuten über die- Schon vor 100 Jahren Auch am heutigen Mittwoch gibt es ein besonderes Datum zu erleben. Den 11.12.13. Und diese Zahlenfolge gab es bereits vor genau 100 Jahren, wie Kurier-Leser Alf- Rico Denck der Redaktion mitteilte. Und nicht nur das: Er fügte seiner Info gleich eine historische Karte bei, die an das ganz besondere Datum erinnert. Ob wohl damals schon jemand daran gedacht hat, dass diese Karte 100 Jahre später auch noch zutrifft? Wer weiß es so genau, aber dennoch ist es die Karte wert, abgedruckt zu werden. hwi Weihnachtsfeiern beim BC Cuxhaven Der Beachsport-Club Cuxhaven richtete kürzlich gleich zwei Weihnachtsfeiern aus. Während die Kinder beim Kegeln ihren Spaß auf der Anlage der CSKV (siehe Foto) hatten und anschließend im Restaurant „Zur Sonne“ einen Imbiss nahmen, waren die großen im „Störtebeker“ des Strandhotels Duhnen zu Gast. Dort wurde nicht nur ein leckeres Grünkohlbufett genossen, sondern in einem kleinen Vierkampf ging es auch um Preise. Der Spaß stand natürlich bei beiden Veranstaltungen im Vordergrund und der kam wahrlich nicht zu kurz. ku Gesprächskreis lädt ein In einem interkulturellen Gesprächskreis wollen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ihre Erfahrungen austauschen. In der Gruppe begegnen sich Zugezogene und Alteingesessene, um voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu helfen, ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen sowie Veranstaltungen zu organisieren. Die Gruppe ist offen für Ideen und Wünsche von allen Interessierten, die herzlich willkommen sind. Das nächste Treffen des Interkulturellen Gesprächskreises findet am Mittwoch, 11. Dezember, 18 Uhr, in den Räumen des Paritätischen in der Kirchenpauerstraße 1 statt. ku/hwi


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