Wer holt sich 2012 den Titel?

So war es bei den Qualifikationsturnieren: Der FC Eintracht (blaues Trikot) obenauf, der Gegner am Boden. Fotos: Huppmann

Es ist wohl das Hallenspektakel Cuxhavens. Am Freitag, 27. Januar, 19 Uhr, findet der "24. Masters-Cup" in der Rundturnhalle statt.

Nach vier Qualifikationsturnieren, eines für die Auswahl eines Kreisklassenvertreters, und den Turnieren in Cadenberge, Lamstedt und Franzenburg stehen die Endrundenteilnehmer fest.

Sechs Mannschaften haben sich qualifiziert

Neben dem Titelverteidiger Rot-Weiss Cuxhaven treten Eintracht Cuxhaven, FC Neuenkirchen/Ihlienworth, TSV Lamstedt, TSV Geversdorf und FC Basbeck-Osten an.

Das Organisationskomitee hat sich wieder große Mühe gegeben, in der Pause ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. Die Tanzschule Beuss ist mit Videoclip Dancing vertreten und auch die RockCats werden ihr Können demonstrieren.

Für die musikalische Begrüßung wird der Musikzug Cuxhaven sorgen.

Eintrittskarten für den "24. Hallenfußball-Masters-Cup" gibt es nicht mehr. Alle Tickets waren innerhalb von knapp einer Stunde nach Öffnung der Kassen vergriffen.

Nicht nur etwas für die Fitness

"Wer sagt denn, dass das Boxen nur etwas für die Jungen ist", meinen Nele Sackmann, Julia Dankers und Lena Ott. Fotos: Tonn

Die Turnhalle des Gymnasiums Warstade. Grelles Deckenlicht. Die Boxsäcke taumeln unter den Schlägen hin und her.

Im Ringgeviert fliegen die Fäuste. Dazwischen kurze Kommandos. Eine Salve von Links-Rechts-Kombinationen prasseln auf den Helm des Gegners.

Stopp - Aus! Der Nächste ist dran. Äußerste Anspannung. Obwohl es nur ein Sparring ist.

Beim Boxen werden auch die Sinne geschärft

Faust, bumm, K.o. - so einfach ist es eben nicht. Beim Boxen muss man den Kopf, sein Wissen und alle Sinne zusammennehmen, um etwas zu erreichen. Deshalb fordert und fördert gerade dieser Sport auch Geist und Körper wie kaum ein anderer.


Im Boxstall des Box-Teams des SC Hemmoor treffen sich zweimal die Woche Boxbegeisterte ab zehn Jahren. Mit dabei sind verschiedene Nationalitäten: Libanesen, Türken, Albaner Kurden und Deutsche. Boxen integriert.

Darunter drei Mädchen. Menschen, die nicht nur etwas für ihre Fitness tun möchten, sondern auch dann, wenn es drauf ankommt, ganz entspannt bleiben können.

Klopft an Türen, pocht auf Rechte

Die Hemmoorer Sternsinger von der St. Ansgar Gemeinde waren am Wochenende unterwegs, um Geld für Kinderhilfsprojekte in Nicaragua zu sammeln.

Neun Mädchen und Jungen der katholischen St. Ansgar Gemeinde in Hemmoor haben sich am Sonntagmorgen auf den Weg gemacht, um Gottes Segen in die Häuser zu bringen.

Seit dem Mittelalter gibt es den Brauch der Sternsinger. Als Heilige Drei Könige verkleidet ziehen Menschen alljährlich von Haus zu Haus und sammeln Geld für wohltätige Zwecke. Die Hemmoorer sind in diesem Jahr etwas spät dran, wie Diakon Martin Wirth erklärt, denn eigentlich läuft die Sternsingeraktion in der Zeit vom 25. Dezember bis zum 6. Januar.

Sternsinger haben großes Gebiet zu bereisen

Aber das tut der Sache keinen Abbruch und so feierten die Sternsinger ihren Aussendungsgottesdienst am Sonnabendabend und haben danach gemeinsam in der Kirche übernachtet. Gut gestärkt machten sie sich am Sonntagmorgen in drei Gruppen auf den Weg. Ausgerüstet mit geweihter Kreide, Weihrauch, Gottes Segen und der Spendendose im Gepäck galt es, ein großes Gebiet zu bereisen. Von Freiburg, Wischhafen, Hemmoor, über Hechthausen, Cadenberge bis nach Lamstedt und Mittelstenahe führte sie ihr Weg. Die Herausforderung dabei ist, bei jedem Haus so zu sein, als wäre es die erste Station auf dem Weg.

Vorfreude auf das neue Jahr

Am 10. Februar gibt es im "Norddeutschen Hof" wieder den "Piratenball" präsentiert vom Cuxhaven und Hadler Kurier, zu erleben. Fotos: Witthohn/Lütt

Wer meint, in Cuxhaven sei nichts los, der irrt gewaltig. Dies zeigt allein schon die Veranstaltungsvielfalt 2012.

Die Kurier-Redaktion gibt eine Übersicht über die (bereits bekannten) größeren Veranstaltungen in diesem Jahr.

Der große "Sahlenburger Winterball" wird am Sonnabend, 14. Januar, in der Kugelbake-Halle wieder ausverkauft sein.

Gleiches gilt natürlich auch für die wohl größte Cuxhavener Hallensport-Veranstaltung, den "Masters-Cup". Die Finalrunde findet am Freitag, 27. Januar, in der Rundturnhalle statt.

"Perfect for you" heißt es dann wieder am Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. Februar, in der Kugelbake-Halle. Dann dreht sich wieder alles um Hochzeits- und Familienfeiern.

Am Freitag, 10. Februar, gibt es wieder den beliebten "Piratenball" des MTV Lüdingworth im "Norddeutschen Hof". Rund 350 vergnügte Menschen feiern ausgelassen Karneval zu der tollen Musik der Band "De Veer".

Und nur einen Tag später, Sonnabend, 11. Februar, gibt es das "Feuerwerk des Karnevals" der CuKaGe in der Kurparkhalle zu erleben.

Andere Staaten schauen auf uns

Landtags-Vizepräsidentin Astrid Vockert, Staatssekretär Enak Ferlemann, Ministerpräsident David McAllister und CDU-Kreisfraktionschef Martin Döscher jun. Fotos: Witthohn

Wenn ein Niedersächsischer Ministerpräsident durchnässt und zu Fuß den "Bösehof" erreicht, um dort auf den Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann, Landtags-Vizepräsidentin Astrid Vockert und den Fraktionschef der CDU im Kreistag, Martin Döscher, zu treffen, dann muss es schon ein besonderes Ereignis sein.


So geschehen am Donnerstag vergangener Woche, als die vier Unionspolitiker Pressevertreter zum Jahresabschlussgespräch in den "Bösehof" nach Bad Bederkesa geladen hatten. Und es galt, auf ein ereignisreiches Jahr 2011 zurückzublicken.


Katastrophen und die doch richtigen Reaktionen

Ferlemann sprach von einem ereignisreichen Jahr 2011. Die EHEC-Katastrophe, die Reaktorkatastrophe von Fukushima mit der Folge der Energiewende in Deutschland, die Eurokrise, der arabische Frühling   damit war Ende 2010 so nicht zu rechnen.


"Wie unsere Bundeskanzlerin schon sagte: Wir sind stärker aus der Krise herausgekommen, als wir hineingegangen sind. Andere Staaten schauen auf uns. Wir scheinen doch vieles richtig gemacht zu haben." Dies gelte auch für die Kommunalpolitik in Stadt und Landkreis Cuxhaven.

Müll wird über Nacht entsorgt

So sollte es nicht allzu lange rund um die Alte Liebe aussehen. Die Reiningungskommandos von NPorts und der Stadt Cuxhaven hatten viel zu tun. Fotos: Tonn

Alle Hände voll zu tun hatten die Reinigungs-Kolonnen von NPorts und der Straßenreinigung am frühen Montagmorgen in Stadt und Hafen.

Armada von Fahrzeugen war im Einsatz

Denn viele Cuxhavener hatten es in der Stadt und an der angesagten Partyzone an der Alten Liebe mal wieder richtig krachen lassen. Eine ganze Armada von Fahrzeugen und Reinigungskräften hatte allein die Cuxhavener Stadtreinigung ins Rennen geschickt, um Glasmüll, explodierten Kracher und Raketen, Silvester-Batterien und aufgerissenen Verpackungen den Garaus zu machen. Hauptschlachtfeld für die Männer des verantwortlichen Hafenbetreibers NPorts war dabei der Bereich um die Alte Liebe. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Hundewiese. Die Scherben mussten dort einzeln und per Hand aufgehoben werden. Schließlich sollen unsere Vierbeiner dort auch im Neuen Jahr wieder nach Herzenslust toben können.

Das gesamte Team des Cuxhaven Kuriers wünscht

Ein frohes Weihnachtsfest

Am Sonnabend werden wir wieder den Heiligen Abend feiern. Weihnachten, für Christen das Fest der Geburt von Jesus Christus.

Auch in unserem Cuxhaven werden wieder zahlreiche Tannenbäume in den Wohnzimmern stehen, darunter liegen die Geschenke für die kleinen und großen Kinder. Die Familien rücken zusammen und machen es sich gemütlich. 

Im Fernsehen laufen wieder die Spielfilme, die einem schon über Jahre ans Herz gewachsen sind (Der kleine Lord, Die Weihnachtsgeschichte um den Geschäftemacher Ebenezer Scrooge, diese dann auch in der Muppets-Version, und viele andere). 

Bei vielen darf der Kirchenbesuch dabei nicht fehlen. Besinnlichkeit macht sich doch bei allen irgendwie bemerkbar. In Cuxhaven, das darf man nicht vergessen, leben jedoch über 100 verschiedene Nationalitäten. Und somit auch verschiedene Religionen.

Doch egal, ob Moslem, Hindu, Jude, Buddhist, Daoist oder sogar Atheist  dem Geist der Weihnacht kann sich wohl kaum jemand so richtig entziehen.

Das gesamte Team des Cuxhaven Kuriers möchte allen Leserinnen und Lesern sowie allen Geschäftspartnern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest 2011 wünschen.

 

Weihnachten: Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum

Welcher Baum ist geeignet?

Es ist eigentlich in jedem Jahr wieder dieselbe Frage: Welcher Tannenbaum wird das Wohnzimmer schmücken?

Und wie in ganz Deutschland, so gibt es auch in Cuxhaven einen Lieblings-Weihnachtsbaum. Das ist eindeutig die Nordmanntanne.

Die Nordmann-Tanne ist bei uns sehr beliebt

Über 16 Millionen Nordmann-Tannen stehen zur Weihnachtszeit in deutschen Wohnzimmern das ist ein Rekord!

Und kein Wunder. Denn im 19. Jahrhundert verbreitete sich der Brauch, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, von Deutschland aus in der ganzen Welt.

Dabei muss man wissen, dass es je nach Art des Baumes zwischen sieben und zehn Jahren dauert, bis der Baum als Weihnachtsbaum geeignet ist. Ein langer Weg vom Samen bis hin zum Halter der Weihnachtskugeln.

Die Kurier-Redaktion möchte verschiedene Tannenbaumsorten vorstellen. Zum Beispiel die Schwarzkiefer: Sie hat lange, dunkelgrüne Nadeln, die Zweige sind allerdings etwas üppiger besetzt. Durch die breite Form nimmt sie zwar doch einiges an Platz ein, doch dafür duftet sie sehr gut.

Kreis Cuxhaven: Karpfen sind zur Weihnachtszeit begehrt

Ein beliebter Speisefisch

Die Festtage waren überstanden. Nur noch ein einziger Karpfen schwamm im Bassin herum. Immer hatte er der Fischfrau mit ihrem Kescher im letzten Moment entwischen können.

Nun blubberte er vor sich hin und steckte auch schon mal neugierig sein Maul aus dem Wasser. Ein tierlieber Kunde nahm sich schließlich des glubschäugigen Schuppentieres an und setzte es in den Gartenteich zu seinen Koi-Karpfen.

In diesem Teich wird nur japanisch gesprochen

Nachgefragt geht es dem guten Tier heute nun besser denn je. Nur daran, dass im Teich ausschließlich Japanisch gesprochen wird, kann sich der Karpfen schwer gewöhnen.

Zur Winterruhe verzieht sich der "Flussgründler" gerne in die tieferen Bereiche von Gewässern, die nicht bis zum Grund durchfrieren können und fährt dann seinen Stoffwechsel herunter.

In Freiheit können Karpfen über einen Meter lang und bis zu 50 Jahre alt werden. Von besonders alten Exemplaren wird erzählt, dass ihnen bereits Moos auf dem Rücken wachse, daher auch der Name Mooskarpfen.

In der Teichwirtschaft allerdings endet das genügsame Schuppentier nach spätesten vier Jahren als Speisefisch.

Kreis Cuxhaven: Die Rosenkohl-Ernte ist in vollem Gange

Die Rosenkohl-Ernte ist jetzt auch im Kreis Cuxhaven in vollem Gange. Fotos: Tonn

Triebknospen der Pflanze

Rosenkohl von hiesiger Scholle ist nach wie vor ein reines Freilanderzeugnis.

Botanisch betrachtet handelt es sich um die Triebknospen der Pflanze. Die Belgier haben diesen Kleinkohl um 1785 herum aus einer Wildsorte gezüchtet, die bis zu einem Meter hoch wird. Ein leicht bitterer Geschmack und ein kräftiges Aroma zeichnen den Rosenkohl aus.

Um dem Kohl seine Bitterstoffe auszutreiben, ritzen manche ein Kreuz in die Enden; Starkoch Siebeck dagegen schwört auf einen Spritzer Zitronensaft im Kochwasser. Wer mag, kann die Röschen auch halbieren und den Strunk herausschneiden, den manche für die Bitterstoffe verantwortlich machen.

Von September bis Januar ist Saison für das köstliche Wintergemüse. Die Ernte erfolgt mithilfe großer Pflückmaschinen. Diese Maschinen können pro Tag bis zu dreißigtausend Kilo Rosenkohl pflücken. Manche Bauern ernten den Rosenkohl aber auch immer noch per Hand.

Es ist ein Irrglaube, dass Rosenkohl nur durch den ersten Frost besonders schmackhaft wird. Vielmehr sorgen niedrige Temperaturen über einer längeren Zeitraum hinweg dafür, dass die Zuckerproduktion im Kohl angekurbelt wird, wodurch der bittere Geschmack nachlässt und der Rosenkohl eine herb-süßliche Note bekommt. Ein ebenso grundlegender Irrtum ist, dass die Leute meinen, sie könnten diese Geschmacksveränderung durch einmaliges Einfrieren bewirken.

 

Geschichte: Vor 70 Jahren wurde Pearl Harbour bombardiert

Dieses Denkmal erinnert über der versenkten USS Arizona an die Schrecken des Angriffs der japanischen Luftwaffe auf Pearl Harbour vor genau 70 Jahren. Fotos: A. und H. Witthohn

Dieser Tag ist unvergessen

"Ein Tag der Ehrlosigkeit" (Day of Infamy)  so wird der 7. Dezember 1941 noch heute in den USA bezeichnet. Es war der Tag, an dem die kaiserliche japanische Luftwaffe Pearl Harbour (Hawaii) angriff.

Dieser Tag jährt sich heute zum 70. Mal. Anlass für die Kurier-Redaktion, dieses wichtige historische Ereignis Revue passieren zu lassen.

Gutes "Sitzfleisch" ist für die Anreise notwendig 

Wer nach Hawaii auf die Insel Oahu fliegen möchte, um sich Pearl Harbour einmal selber anzusehen, der sollte Flüge mögen. Über Los Angeles geht es weit in den Pazifik hinaus. In der Hauptstadt Honolulu gibt es Hotels jeder Preiskategorie und natürlich den berühmten Strand von Waikiki.

Pearl Harbour selbst ist ungefähr 20 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt. Man kann es bequem mit dem Wagen erreichen. Die historische Stätte ist sehr gut ausgeschildert und Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Man kann allerdings auch eine Bustour für einen Tag nach Pearl Harbour buchen. 

Die Vereinigten Staaten erhielten 1887 das alleinige Nutzungsrecht über die Bucht, in der später der Marinestützpunkt Pearl Harbor entstand. Mit den Hafenarbeiten wurde 1898 nach der willkürlichen Annexion der Hawaii-Inseln durch die USA begonnen.

Herwig V. Witthohn

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